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Er kam in Wels als Sohn eines Magistratssekretärs und späteren Landesgerichtsrates zur Welt. [[1850]] bis [[1854]] besuchte er die Kreishauptschule in Steyr, da damals sein Vater als Assessor zum eben errichteten Landesgericht (später Kreisgericht) gekommen war. Danach bis [[1862]] war er am [[Benediktinerstift Kremsmünster|Stiftsgymnasium]] in [[Kremsmünster]], OÖ.. Von 1862 bis [[1865]] studierte er Jus an der Universität in Wien und das folgende Jahr in Innsbruck. Am [[26. März]] [[1868]] erlangte er dort das Doktordiplom. Schon zwei Jahre vorher, [[1866]], trat er in der [[Stadt Salzburg]] in die Kanzlei des bekannten Rechtsanwaltes Dr. [[August Prinzinger senior]] ein und kam zu Beginn 1868 in die dortige Finanzprokuratur als Konzeptspraktikant. Nach wenigen Monaten übersiedelte er nach Linz in gleicher Eigenschaft, wo er bereits am [[18. Juni]] gleichen Jahres beim Lande Oberösterreich Aufnahme fand. Da ihm aber die Tätigkeit im Konzeptsdienst nicht zusagt, schied er [[1875]] aus ihm aus und erhielt die Stelle eines Landesarchivars und Registrators.  
 
Er kam in Wels als Sohn eines Magistratssekretärs und späteren Landesgerichtsrates zur Welt. [[1850]] bis [[1854]] besuchte er die Kreishauptschule in Steyr, da damals sein Vater als Assessor zum eben errichteten Landesgericht (später Kreisgericht) gekommen war. Danach bis [[1862]] war er am [[Benediktinerstift Kremsmünster|Stiftsgymnasium]] in [[Kremsmünster]], OÖ.. Von 1862 bis [[1865]] studierte er Jus an der Universität in Wien und das folgende Jahr in Innsbruck. Am [[26. März]] [[1868]] erlangte er dort das Doktordiplom. Schon zwei Jahre vorher, [[1866]], trat er in der [[Stadt Salzburg]] in die Kanzlei des bekannten Rechtsanwaltes Dr. [[August Prinzinger senior]] ein und kam zu Beginn 1868 in die dortige Finanzprokuratur als Konzeptspraktikant. Nach wenigen Monaten übersiedelte er nach Linz in gleicher Eigenschaft, wo er bereits am [[18. Juni]] gleichen Jahres beim Lande Oberösterreich Aufnahme fand. Da ihm aber die Tätigkeit im Konzeptsdienst nicht zusagt, schied er [[1875]] aus ihm aus und erhielt die Stelle eines Landesarchivars und Registrators.  
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[[1870]] heiratete er Emma [[Würtenberger]], eine Fabrikantenstocher aus Salzburg und Großnichte des Tiroler Freiheitshelden [[Josef Speckbacher]]. Aus der Ehe ging eine Tochter hervor, die mit Obermagistratsrat Innozenz Tallavania verheiratet war.
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[[1870]] heiratete er Emma [[Würtenberger]], eine Fabrikantenstocher aus Salzburg und Großnichte des Tiroler Freiheitshelden [[Josef Speckbacher]]. Aus der Ehe zwei Töchter hervor. Tochter Johanna  (* [[8. März]] [[1871]] in Linz; † um 1959 ebenda) war mit Obermagistratsrat Tallavania (* [[5. Mai]] [[1869]] in [[Linz]]; † [[2. Februar]] [[1934]] ebenda), verheiratet.<ref>[http://www.desbrosses.at/sippe/fam3882.htm www.desbrosses.at], Stammbaum der Krackowizer</ref>
    
Ferdinand Krackowizer schrieb eine Reihe von landeskundlichen Studien wie eine kurze Geschichte des Linzer Theaters und gab auf Wunsch des oberösterreichischen Lehrervereines eine "Heimatskunde von Oberösterreich" heraus (1872), die nach der im Anschluss an das Reichsvolksschulgesetz erlassenen Unterrichtsordnung als "Handbüchlein zum Schulgebrauch" dienen sollte. Bemerkenswert bei diesem Buch ist die Verwendung des damals aufkommenden Namens "Heimatkunde" statt der bisher üblichen Bezeichnung "Landeskunde".
 
Ferdinand Krackowizer schrieb eine Reihe von landeskundlichen Studien wie eine kurze Geschichte des Linzer Theaters und gab auf Wunsch des oberösterreichischen Lehrervereines eine "Heimatskunde von Oberösterreich" heraus (1872), die nach der im Anschluss an das Reichsvolksschulgesetz erlassenen Unterrichtsordnung als "Handbüchlein zum Schulgebrauch" dienen sollte. Bemerkenswert bei diesem Buch ist die Verwendung des damals aufkommenden Namens "Heimatkunde" statt der bisher üblichen Bezeichnung "Landeskunde".