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| | Als Leiterin der Einrichtung fungiert [[Andrea Huber]]. | | Als Leiterin der Einrichtung fungiert [[Andrea Huber]]. |
| | + | ==Geschichtliches== |
| | + | Seine Gründung geht zurück auf eine Initiative des Pfarrers Konrad Seyde, |
| | + | der im Jahr 1905 dem damaligen Herzogtum Salzburg sein Haus mit Garten |
| | + | sowie Wertpapiere für eine Stiftung zur „Verbesserung der öffentlichen Fürsorge |
| | + | für die Idioten und Kretinen“ schenkte. Die Schenkung erfolgte unter |
| | + | der Bedingung, dass die Einrichtung den Namen „Conradinum“ trägt und |
| | + | „geistesschwachen, blödsinnigen und Idioten des Landes aller Grade, Unterkunft, |
| | + | Unterhalt, Erziehung, Fortbildung, Pflege und Beschäftigung bietet und |
| | + | sie nach Möglichkeit zu nützlichen und brauchbaren Mitgliedern der menschlichen |
| | + | Gesellschaft heranbildet“. |
| | + | Das Land Salzburg übertrug die Leitung des im Jahr 1907 eröffneten Heimes |
| | + | den Barmherzigen Schwestern des Hl. Vinzenz von Paul. Unmittelbar nach |
| | + | dem Anschluss Österreichs an Deutschland wurde das Konradinum aufgelöst. |
| | + | 1941 wurde es zugunsten der NSDAP enteignet und 1949 entschädigungslos |
| | + | dem Land Salzburg zurückgegeben. Im Jahr 1950 übertrug die |
| | + | Landesregierung die Leitung des Heimes neuerlich der Kongregation der |
| | + | Barmherzigen Schwestern des Hl. Vinzenz von Paul. Nach dem Ausscheiden |
| | + | der Kongregation im Jahr 1987 konnte mit diversen Zu- und Umbauten |
| | + | und der Sanierung des Altbestandes die Qualität des Hauses und somit auch |
| | + | die Lebensqualität der Bewohner erheblich verbessert werden. In dieser Zeit |
| | + | erfolgte auch die Umstellung auf Wohngruppen. |
| | + | Im Jahr 2005 konnte das 100-jährige Jubiläum gefeiert werden. |
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| | ==Adresse== | | ==Adresse== |