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Seit dem Jahr [[1996]] wurden auf dem Steinerbichl archäologische Grabungen durchgeführt. Sie erfolgten  auf Anregung von Prof. [[Alfred Winter]] im Rahmen eines [[Schatzkammer Land Salzburg]] Projektes mit Unterstützung der Kulturabteilung des Amtes der [[Salzburger Landesregierung]], der Verwaltung des [[Nationalpark Hohe Tauern]] und der Gemeinde, bzw. des Zukunftskollegiums Uttendorf unter der Leitung von Dr. Peter Höglinger vom Archäologischen Institut der Universität Salzburg.   
 
Seit dem Jahr [[1996]] wurden auf dem Steinerbichl archäologische Grabungen durchgeführt. Sie erfolgten  auf Anregung von Prof. [[Alfred Winter]] im Rahmen eines [[Schatzkammer Land Salzburg]] Projektes mit Unterstützung der Kulturabteilung des Amtes der [[Salzburger Landesregierung]], der Verwaltung des [[Nationalpark Hohe Tauern]] und der Gemeinde, bzw. des Zukunftskollegiums Uttendorf unter der Leitung von Dr. Peter Höglinger vom Archäologischen Institut der Universität Salzburg.   
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Die Grabungen bestätigten die Annahme Moosleitners, dass die Ostflanke durch einen Steinwall, der wahrscheinlich aus der ausgehenden Bronzezeit stammt, geschützt war. Es wurden mehrere Hausgrundrisse unterschiedlicher Zeitstellung, u.a. der Latèneperiode, Herdstellen und Vorratsgruben festgestellt und ein Siedlungsbeginn ab der ausgehenden Frühbronzezeit (etwa um 1800 vor Chr.) konnte belegt werden. Darauf folgte eine längere Unterbrechung. Ab der Hallstattzeit (um 750 v. Chr.) ist die Anhöhe erneut bewohnt und bleibt es bis  in die Zeit der Spätantike um das [[4. Jahrhundert]] bzw. das [[5. Jahrhundert]] nach Chr. Aus dem Fundmaterial lässt sich schließen, dass es sich um eine bedeutende Ansiedlung gehandelt haben muss. Aus der Bronzezeit liegen vor allem Keramikbruchstücke vor. Aus der keltischen und frührömischen Periode stammen ebenfalls Keramikscherben aber auch zahlreiche Metallgegenstände. Hervorzuheben ist eine spätkeltische Silbermünze des Fürsten namens ECCAIO. Bemerkenswert ist auch, dass die Siedlung auf dem Steinerbichl  trotz der römischen Okkupation Noricums bis in die Spätantike bestehen blieb und allem Anschein nach weiterhin von [[Kelten]] und nicht von Römern bewohnt war.
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Die Grabungen bestätigten die Annahme Moosleitners, dass die Ostflanke durch einen Steinwall, der wahrscheinlich aus der ausgehenden Bronzezeit stammt, geschützt war. Es wurden mehrere Hausgrundrisse unterschiedlicher Zeitstellung, u. a. der Latèneperiode, Herdstellen und Vorratsgruben festgestellt und ein Siedlungsbeginn ab der ausgehenden Frühbronzezeit (etwa um 1800 vor Chr.) konnte belegt werden. Darauf folgte eine längere Unterbrechung. Ab der Hallstattzeit (um 750 v. Chr.) ist die Anhöhe erneut bewohnt und bleibt es bis  in die Zeit der Spätantike um das [[4. Jahrhundert]] bzw. das [[5. Jahrhundert]] nach Chr. Aus dem Fundmaterial lässt sich schließen, dass es sich um eine bedeutende Ansiedlung gehandelt haben muss. Aus der Bronzezeit liegen vor allem Keramikbruchstücke vor. Aus der keltischen und frührömischen Periode stammen ebenfalls Keramikscherben aber auch zahlreiche Metallgegenstände. Hervorzuheben ist eine spätkeltische Silbermünze des Fürsten namens ECCAIO. Bemerkenswert ist auch, dass die Siedlung auf dem Steinerbichl  trotz der römischen Okkupation Noricums bis in die Spätantike bestehen blieb und allem Anschein nach weiterhin von [[Kelten]] und nicht von Römern bewohnt war.
    
==Keltendorf==
 
==Keltendorf==