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In seiner Ausgabe vom [[2. August]] [[1928]] schreibt die "[[Salzburger Chronik]]":<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19280802&seite=5&zoom=33 ANNO], "Salzburger Chronik", Ausgabe vom 2. August 1928, Seite 5</ref>
 
In seiner Ausgabe vom [[2. August]] [[1928]] schreibt die "[[Salzburger Chronik]]":<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19280802&seite=5&zoom=33 ANNO], "Salzburger Chronik", Ausgabe vom 2. August 1928, Seite 5</ref>
 
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Die Zukunft des Hotels Mirabell. Der Besitzer des Ho­tels Mirabell, Brauereibesitzer [[Sigl]] in [[Obertrum]], ist seit längerem bemüht, das Hotel zu verkaufen, da eine Renta­bilität des Betriebes bei der dermaligen Situation kaum in Frage kommt. Eine baldige Aenderung wird schon aus dem Grunde angestrebt, da der derzeitige Pachtvertrag mit Kommerzialrat Anton Kiener am [[1. Oktober]] abläuft. Die vor etwa zwei Monaten mit der sozialdemokratischen Partei geführten Verhandlungen zeitigten kein Ergebnis und die Partei erklärte sich nach Prüfung der gegebenen Sachlage am Ankauf als nicht interessiert. Wie das "[[Salz­burger Volksblatt]]" gerüchteweise berichtet, steht nun das Salzburger Mozarteum wegen eines Ankaufes des Hotels in Unterhandlungen. Der Komplex ist für das Mozarteum in erster Linie für den Fall einer möglichen räumlichen Erweiterung des Institutes von Interesse. Im Hinblick auf die zur Verfügung stehenden knappen Geld­mittel muß aber auch die Durchführung dieses Planes vor­ erst noch in Frage gestellt bleiben.</blockquote>
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''Die Zukunft des Hotels Mirabell. Der Besitzer des Ho­tels Mirabell, Brauereibesitzer [[Sigl]] in [[Obertrum]], ist seit längerem bemüht, das Hotel zu verkaufen, da eine Renta­bilität des Betriebes bei der dermaligen Situation kaum in Frage kommt. Eine baldige Aenderung wird schon aus dem Grunde angestrebt, da der derzeitige Pachtvertrag mit Kommerzialrat Anton Kiener am [[1. Oktober]] abläuft. Die vor etwa zwei Monaten mit der sozialdemokratischen Partei geführten Verhandlungen zeitigten kein Ergebnis und die Partei erklärte sich nach Prüfung der gegebenen Sachlage am Ankauf als nicht interessiert. Wie das "[[Salzburger Volksblatt]]" gerüchteweise berichtet, steht nun das Salzburger Mozarteum wegen eines Ankaufes des Hotels in Unterhandlungen. Der Komplex ist für das Mozarteum in erster Linie für den Fall einer möglichen räumlichen Erweiterung des Institutes von Interesse. Im Hinblick auf die zur Verfügung stehenden knappen Geld­mittel muß aber auch die Durchführung dieses Planes vor­ erst noch in Frage gestellt bleiben.</blockquote>
    
Im Jahr [[1929]] erfolgte der von der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Stiftung Mozarteum]] seit [[1918]] geplante Erwerb des Hotel Mirabells. Das heruntergekommene Hotel wurde [[1930]] einer gründlichen Renovierung unterzogen, bevor es unter der Leitung von Ferdinand Kasznar neu eröffnet wurde.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19300610&query=%22Hotel+Mirabell%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 10. Juni 1930, Seite 6</ref>
 
Im Jahr [[1929]] erfolgte der von der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Stiftung Mozarteum]] seit [[1918]] geplante Erwerb des Hotel Mirabells. Das heruntergekommene Hotel wurde [[1930]] einer gründlichen Renovierung unterzogen, bevor es unter der Leitung von Ferdinand Kasznar neu eröffnet wurde.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19300610&query=%22Hotel+Mirabell%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 10. Juni 1930, Seite 6</ref>