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| | == Leben == | | == Leben == |
| − | Er wurde als einer der Söhne des Ferdinand Cajetan von [[Kleimayrn]], einem salzburgischen [[Pfleger]], Landrichter und Propst in Zell am Ziller geboren. [[1750]] begann er ein Studium in der [[Stadt Salzburg]] und trat [[1751]] in den [[Benediktinerorden]] und das [[Benediktinerkloster Wessobrunn|Kloster Wessobrunn]] ein. Dort legte er am [[12. November]] [[1752]] seine Ordensgelübde ab. Danach studierte er in Rom. [[1758]] wurde er nach seiner Rückkehr zum Priester geweiht, seine erste Messe feierte er am [[4. Oktober]] 1758. Hierauf studierte er kanonisches und bürgerliches Recht in Salzburg. | + | Er wurde als einer der Söhne des Ferdinand Cajetan von [[Kleimayrn]], einem salzburgischen [[Pfleger]], Landrichter und Propst in Zell am Ziller geboren. [[1750]] begann er ein Studium in der [[Stadt Salzburg]] und trat [[1751]] in den [[Benediktinerorden]] und das [[Benediktinerkloster Wessobrunn|Kloster Wessobrunn]] ein. Dort legte er am [[12. November]] [[1752]] seine Ordensgelübde ab. Danach studierte er in Rom. [[1758]] wurde er nach seiner Rückkehr zum Priester geweiht, seine erste Messe feierte er am [[4. Oktober]] 1758. Hierauf studierte er kanonisches und bürgerliches Recht in Salzburg. |
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| | Nach kurzer theologischer Lehrtätigkeit wirkte er ab [[1770]] als Pfarrer in Iffeldorf, bevor er [[1772]] Superior<ref>der Vorsteher einer klösterlichen Gemeinschaft</ref> in [[Schwarzach im Pongau]] wurde. Am [[3. November]] [[1773]] wurde er an der Universität in Salzburg zum Dr. jur. promoviert, in unmittelbaren Anschluss daran wurde er zum ordentlichen [[Professor]] des kanonischen Rechts an der Universität ernannt und bekam zugleich den Titel Geistlicher Rat verliehen. Insgesamt war er drei Mal Dekan der juridischen Fakultät. | | Nach kurzer theologischer Lehrtätigkeit wirkte er ab [[1770]] als Pfarrer in Iffeldorf, bevor er [[1772]] Superior<ref>der Vorsteher einer klösterlichen Gemeinschaft</ref> in [[Schwarzach im Pongau]] wurde. Am [[3. November]] [[1773]] wurde er an der Universität in Salzburg zum Dr. jur. promoviert, in unmittelbaren Anschluss daran wurde er zum ordentlichen [[Professor]] des kanonischen Rechts an der Universität ernannt und bekam zugleich den Titel Geistlicher Rat verliehen. Insgesamt war er drei Mal Dekan der juridischen Fakultät. |
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| − | Am [[21. Jänner]] [[1788]] wurde er zum Rektor der [[Benediktineruniversität Salzburg]] gewählt. Sein Rektorat währte aber nur wenige Jahre. Er resignierte "''verschiedener Umstriebe wegen, durch die man ihm seine Stellung erschwerte und verbitterte''". | + | Am [[21. Jänner]] [[1788]] wurde er zum Rektor der [[Benediktineruniversität Salzburg]] gewählt. Sein Rektorat währte aber nur wenige Jahre. Er resignierte "verschiedener Umstriebe wegen, durch die man ihm seine Stellung erschwerte und verbitterte". |
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| − | Am [[7. Mai]] [[1792]] wurde er zum letzten Abt von Wessobrunn gewählt wurde. Nach der [[Säkularisierung]] seines Klosters lebte er als Pensionär in Landsberg am Lech, wo er auch starb. | + | Am [[7. Mai]] [[1792]] wurde er zum letzten Abt von Wessobrunn gewählt wurde. Nach der [[Säkularisierung]] seines Klosters lebte er als Pensionär in Landsberg am Lech, wo er auch starb. |
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| | == Werke (Auswahl) == | | == Werke (Auswahl) == |
| − | * Vetus et nova disciplina de proprio ordinandorum episcopo. Tegernsee 1763 | + | * ''Vetus et nova disciplina de proprio ordinandorum episcopo''. Tegernsee 1763 |
| − | * Iohannes Damascenus Kleienmaiern ... praelectionum suarum ex universo iure canonico rationem reddit Benedictoburae, Tegernsee 1767 | + | * ''Iohannes Damascenus Kleienmaiern ... praelectionum suarum ex universo iure canonico rationem reddit Benedictoburae'', Tegernsee 1767 |
| − | * Exercitatio Academica De Conciliis Apostolorum, Salzburg 1778 | + | * ''Exercitatio Academica De Conciliis Apostolorum'', Salzburg 1778 |
| − | * Meine Gedanken von den Gränzen der gesetzgebenden Gewalt und Gerichtsbarkeit der Kirche, Frankfurt und Leipzig 1782 | + | * "Meine Gedanken von den Gränzen der gesetzgebenden Gewalt und Gerichtsbarkeit der Kirche", Frankfurt und Leipzig 1782 |
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| | == Quellen == | | == Quellen == |
| | * [http://www.ubs.sbg.ac.at/uniarchiv/rectores_magnifici.htm Rektoren der Benediktineruniversität Salzburg] | | * [http://www.ubs.sbg.ac.at/uniarchiv/rectores_magnifici.htm Rektoren der Benediktineruniversität Salzburg] |
| | * de.wikipedia.org | | * de.wikipedia.org |
| − | * Ulrich L. Lehner: Enlightened Monks: The German Benedictines 1740-1803 | + | * Ulrich L. Lehner: ''Enlightened Monks: The German Benedictines 1740–1803'' |
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| | == Einzelnachweis == | | == Einzelnachweis == |
| | <references/> | | <references/> |
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| | |AMT=[[Rektoren der Benediktineruniversität Salzburg|Rektor]] der [[Benediktineruniversität Salzburg]] | | |AMT=[[Rektoren der Benediktineruniversität Salzburg|Rektor]] der [[Benediktineruniversität Salzburg]] |
| − | |ZEIT=1713–1728 | + | |ZEIT=1787–1792 |
| | |VORGÄNGER=[[Constantin Langhaider]] | | |VORGÄNGER=[[Constantin Langhaider]] |
| | |NACHFOLGER=[[Augustin Schelle]] | | |NACHFOLGER=[[Augustin Schelle]] |