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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
[[1374]] findet sich eine erste urkundliche Erwähnung des "''Gotteshaus Maria in der Almb''". Die Kirche war eine Eigenkirche der der Herren "''von der Almb''. [[1429]] wurde der Kirche von Papst Martin V. ein eigenhändig geschriebener Ablassbrief ausgestellt. Sie ist der dritte Kirchenbau in Maria Alm, der [[1508]] vom [[Bischof von Chiemsee]] [[Berthold Pürstinger]] geweiht wurde.
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[[1374]] findet sich eine erste urkundliche Erwähnung des "''Gotteshaus Maria in der Almb''". Die Kirche war eine Eigenkirche der der Herren "''von der Almb''". [[1429]] wurde der Kirche von Papst Martin V. ein eigenhändig geschriebener Ablassbrief ausgestellt. Sie ist der dritte Kirchenbau in Maria Alm, der [[1508]] vom [[Bischof von Chiemsee]] [[Berthold Pürstinger]] geweiht wurde.
    
Der erste Bau entstand im romanischen Stil Mitte des [[12. Jahrhundert]]s errichtet worden, wie bei den Ausgrabungen im Zuge der Renovierung der Kirche 1987 bewiesen wurde. Eine zweite Kirche entstand in der Zeit der Früh[[gotik]]. Die Kirche war so breit wie das gegenwärtige Mittelschiff. Von diesem Bau blieb noch der Turm erhalten, der jedoch beim Umbau 1508 durch den heutigen spitzen Helm auf 76 m erhöht wurde.
 
Der erste Bau entstand im romanischen Stil Mitte des [[12. Jahrhundert]]s errichtet worden, wie bei den Ausgrabungen im Zuge der Renovierung der Kirche 1987 bewiesen wurde. Eine zweite Kirche entstand in der Zeit der Früh[[gotik]]. Die Kirche war so breit wie das gegenwärtige Mittelschiff. Von diesem Bau blieb noch der Turm erhalten, der jedoch beim Umbau 1508 durch den heutigen spitzen Helm auf 76 m erhöht wurde.
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[[1508]] erhielt die Kirche eine dreijochige Halle und eine gemauerte Empore. Um 1800 wurde an der linken Seite der Vorhalle ein Ölberg errichtet. An der rechten Seite befindet sich eine Kopie des "Wies-Heilandes“ an der Geißelsäule. Unter dieser Andachtsstätte befindet sich ein barockes Beinhaus, wo die Knochen der aufgelassenen Grabstellen aufbewahrt werden. Außen wurde die Kirche um eine offene Vorhalle ("Obsten“) erweitert. Die Orgel stammt vom berühmten Orgelbauer [[Matthäus Mauracher I.|Matthäus Mauracher]] aus dem Jahr [[1868]].
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[[1508]] erhielt die Kirche eine dreijochige Halle und eine gemauerte Empore. Um 1800 wurde an der linken Seite der Vorhalle ein Ölberg errichtet. An der rechten Seite befindet sich eine Kopie des "Wies-Heilandes" an der Geißelsäule. Unter dieser Andachtsstätte befindet sich ein barockes Beinhaus, wo die Knochen der aufgelassenen Grabstellen aufbewahrt werden. Außen wurde die Kirche um eine offene Vorhalle ("Obsten") erweitert. Die Orgel stammt vom berühmten Orgelbauer [[Matthäus Mauracher I.|Matthäus Mauracher]] aus dem Jahr [[1868]].
    
Das Altarbild stammt von [[Franz Anton Ebner]].
 
Das Altarbild stammt von [[Franz Anton Ebner]].