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| | Im Sommer [[1883]] bestand Theodor Herzl das juristische Staatsexamen. Nach kurzer Tätigkeit beim Landesgericht in Wien ließ er sich nach Salzburg versetzen, wandte sich aber nun der schriftstellerischen Laufbahn zu und wurde vor allem als Dramatiker und Feuilletonist bekannt. | | Im Sommer [[1883]] bestand Theodor Herzl das juristische Staatsexamen. Nach kurzer Tätigkeit beim Landesgericht in Wien ließ er sich nach Salzburg versetzen, wandte sich aber nun der schriftstellerischen Laufbahn zu und wurde vor allem als Dramatiker und Feuilletonist bekannt. |
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| − | [[1891]] bis [[1894|94 ]] war er als Korrespondent der "Neuen Freien Presse“ in Paris, Frankreich, tätig. Während seines Jus-Studiums wurde er Mitglied der deutschnationalen Burschenschaft "Albia“ und begründete mit seiner Schrift "Der Judenstaat“ ([[1896]]) den theoretischen Zionismus. | + | [[1891]] bis [[1894|94 ]] war er als Korrespondent der "Neuen Freien Presse" in Paris, Frankreich, tätig. Während seines Jus-Studiums wurde er Mitglied der deutschnationalen Burschenschaft "Albia" und begründete mit seiner Schrift "Der Judenstaat" ([[1896]]) den theoretischen Zionismus. |
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| | [[1897]] initiierte er mit O. Marmorek und M. Nordau den 1. zionistischen Weltkongress in Basel, Schweiz. In Weiterentwicklung seiner Gedanken erfolgte [[1948]] die Gründung des Staates [[Israel]]. | | [[1897]] initiierte er mit O. Marmorek und M. Nordau den 1. zionistischen Weltkongress in Basel, Schweiz. In Weiterentwicklung seiner Gedanken erfolgte [[1948]] die Gründung des Staates [[Israel]]. |
| | [[Datei:Theodor Herzl Tafel Mozartplatz.jpg|thumb|Die Tafel Mozartplatz mit seinem vollständigen Zitat.]] | | [[Datei:Theodor Herzl Tafel Mozartplatz.jpg|thumb|Die Tafel Mozartplatz mit seinem vollständigen Zitat.]] |
| − | Dr. Theodor Herzl, der sein Rechtsreferendariat am [[Salzburger Landesgericht]] ableistete, schrieb in sein Tagebuch: ''"In Salzburg brachte ich einige der glücklichsten Stunden meines Lebens zu. Ich wäre auch gerne in der schönen Stadt geblieben; aber als Jude wäre ich nie zur Stellung eines Richters befördert worden.“'' | + | Dr. Theodor Herzl, der sein Rechtsreferendariat am [[Salzburger Landesgericht]] ableistete, schrieb in sein Tagebuch: ''"In Salzburg brachte ich einige der glücklichsten Stunden meines Lebens zu. Ich wäre auch gerne in der schönen Stadt geblieben; aber als Jude wäre ich nie zur Stellung eines Richters befördert worden."'' |
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| − | Die Stadt Salzburg brachte im Jahr [[2001]] am Landesgericht eine [[Gedenktafeln|Marmortafel]] mit dem sinnentstellend verkürzten Zitat an: ''"In Salzburg brachte ich einige der glücklichsten Stunden meines Lebens zu.“'' Am [[29. August]] nahmen Wolfram P. Kastner und Martin Krenn mit den Studierenden in aller Öffentlichkeit eine handschriftliche Vervollständigung des Zitats vor. Heute ist diese Tafel an einem der Gebäude am [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] angebracht. | + | Die Stadt Salzburg brachte im Jahr [[2001]] am Landesgericht eine [[Gedenktafeln|Marmortafel]] mit dem sinnentstellend verkürzten Zitat an: ''"In Salzburg brachte ich einige der glücklichsten Stunden meines Lebens zu."'' Am [[29. August]] nahmen Wolfram P. Kastner und Martin Krenn mit den Studierenden in aller Öffentlichkeit eine handschriftliche Vervollständigung des Zitats vor. Heute ist diese Tafel an einem der Gebäude am [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] angebracht. |
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