| | ''Faszinierende Bilder, Berichte über Unbekanntes, anschaulich und lebendig geschrieben'' | | ''Faszinierende Bilder, Berichte über Unbekanntes, anschaulich und lebendig geschrieben'' |
| − | Ein Blick in rötliches Licht getauchtes Innere einer Kapelle in den [[Katakomben]], mystische Nebel, die aus der [[Salzach]] stiegen, [[Salzburger Fackeltanz|Fackeltänzer]] bei der Eröffnung der [[Salzburger Festspiele]] umrunden einen [[Residenzbrunnen]] mit in Türkis schimmernden Wasser, über dem mit [[Holzschindel]]n verkleideten [[Krimmler Tauernhaus]] erstrahlt der blaue Himmel, ein Löwenkopf an der Kirchentüre der [[Wallfahrtskirche St. Leonhard ob Tamsweg]] zeugt vom einstigen [[Handel (historisch)|Venediger-Handel]], der [[Schaidberger Predigtstuhl]] im [[Abtswald]] am [[Dürrnberg]] präsentiert sich umgeben von dunklem Grün, der Blick fällt auf die Michaelsstatue mit der Waage in der Hand am ehemaligen [[Höllbräu]], der Teufel im "[[Jedermann (Salzburg)|Jedermann]]“ erscheint furchterregend, der [[Gasteiner Wasserfall]] donnert des Nachts, eingetaucht in das Licht von Scheinwerfern, zu Tal – Toni Anzenberger, der Fotograf, bietet eine wunderbare Aufnahme nach der anderen. Ob als ganzseitiges Bild oder kleiner Ausschnitt – er zeigt Salzburg von manch‘ bekannter Seite, bietet aber auch sehr viele unbekannte Einblicke. Seine Bilder erwecken die Sehnsucht, Salzburg, Stadt und Land einmal doch wirklich zu entdecken. | + | Ein Blick in rötliches Licht getauchtes Innere einer Kapelle in den [[Katakomben]], mystische Nebel, die aus der [[Salzach]] stiegen, [[Salzburger Fackeltanz|Fackeltänzer]] bei der Eröffnung der [[Salzburger Festspiele]] umrunden einen [[Residenzbrunnen]] mit in Türkis schimmernden Wasser, über dem mit [[Holzschindel]]n verkleideten [[Krimmler Tauernhaus]] erstrahlt der blaue Himmel, ein Löwenkopf an der Kirchentüre der [[Wallfahrtskirche St. Leonhard ob Tamsweg]] zeugt vom einstigen [[Handel (historisch)|Venediger-Handel]], der [[Schaidberger Predigtstuhl]] im [[Abtswald]] am [[Dürrnberg]] präsentiert sich umgeben von dunklem Grün, der Blick fällt auf die Michaelsstatue mit der Waage in der Hand am ehemaligen [[Höllbräu]], der Teufel im "[[Jedermann (Salzburg)|Jedermann]]" erscheint furchterregend, der [[Gasteiner Wasserfall]] donnert des Nachts, eingetaucht in das Licht von Scheinwerfern, zu Tal – Toni Anzenberger, der Fotograf, bietet eine wunderbare Aufnahme nach der anderen. Ob als ganzseitiges Bild oder kleiner Ausschnitt – er zeigt Salzburg von manch‘ bekannter Seite, bietet aber auch sehr viele unbekannte Einblicke. Seine Bilder erwecken die Sehnsucht, Salzburg, Stadt und Land einmal doch wirklich zu entdecken. |
| − | Peter Pfarl, der Textschreiber, wiederum, weiß "die Feder zu führen“. Nicht trockene Geschichte oder "das kennt man ja schon“ schildert er zwischen den Bildern. Er gibt überraschende Einblicke in Forschung und Geschichte. So berichtet er von den neuesten Erkenntnissen der Forschung über Salzburger [[Kupfererzbergbau|Kupfer]], das seinen Weg bis nach Sachsen-Anhalt im Norden vor mehr als 4 000 Jahren gefunden hatte. Er geht Rätseln des [[Dürrnberg]]s nach, setzt sich mit der Frühgeschichte der Stadt Salzburg im [[St.-Peter-Bezirk]] auseinander, weiß Mystisches vom [[Untersberg]], von Ritzzeichen, die gegen Böses schützen sollten, spart auch nicht das dunkle Kapitel der [[Protestantenvertreibung]]en im [[18. Jahrhundert]], der [[Hexenprozesse|Hexenverfolgung]] sowie der Geschichte vom [[Zauberer Jackl]] aus. Warum die [[Wilhelmskapelle]] immer wieder verschwand und neu aufgebaut wurde, von seltsamen Heiligen und merkwürdigen Bräuchen schreibt er, dem Doktor [[Paracelsus]] seine Geheimnisse und vieles mehr. Pfarl schreibt sehr anschaulich und lebendig, dabei wird er nie fad zu lesen. Er zitiert Künstler und [[Erzbischof|Fürsterzbischöfe]] und stöbert im ganzen Land Sagenhaftes, Urwüchsiges und Verborgenes auf. | + | Peter Pfarl, der Textschreiber, wiederum, weiß "die Feder zu führen". Nicht trockene Geschichte oder "das kennt man ja schon" schildert er zwischen den Bildern. Er gibt überraschende Einblicke in Forschung und Geschichte. So berichtet er von den neuesten Erkenntnissen der Forschung über Salzburger [[Kupfererzbergbau|Kupfer]], das seinen Weg bis nach Sachsen-Anhalt im Norden vor mehr als 4 000 Jahren gefunden hatte. Er geht Rätseln des [[Dürrnberg]]s nach, setzt sich mit der Frühgeschichte der Stadt Salzburg im [[St.-Peter-Bezirk]] auseinander, weiß Mystisches vom [[Untersberg]], von Ritzzeichen, die gegen Böses schützen sollten, spart auch nicht das dunkle Kapitel der [[Protestantenvertreibung]]en im [[18. Jahrhundert]], der [[Hexenprozesse|Hexenverfolgung]] sowie der Geschichte vom [[Zauberer Jackl]] aus. Warum die [[Wilhelmskapelle]] immer wieder verschwand und neu aufgebaut wurde, von seltsamen Heiligen und merkwürdigen Bräuchen schreibt er, dem Doktor [[Paracelsus]] seine Geheimnisse und vieles mehr. Pfarl schreibt sehr anschaulich und lebendig, dabei wird er nie fad zu lesen. Er zitiert Künstler und [[Erzbischof|Fürsterzbischöfe]] und stöbert im ganzen Land Sagenhaftes, Urwüchsiges und Verborgenes auf. |
| | Das ist ein Buch ganz ohne Kitsch und Klischees, das ein Salzburg widerspiegelt, wie es sich abseits der Touristenströme präsentiert. Es ist ein Buch, das die Salzburger auf die Spur von Interessantem, Entdeckungswertes bringt. Ein Buch, dessen warmen Farben der Bilder anregen, dessen Text Interessantes mitteilt, ein Buch, das seinem Titel mehr als gerecht wird. | | Das ist ein Buch ganz ohne Kitsch und Klischees, das ein Salzburg widerspiegelt, wie es sich abseits der Touristenströme präsentiert. Es ist ein Buch, das die Salzburger auf die Spur von Interessantem, Entdeckungswertes bringt. Ein Buch, dessen warmen Farben der Bilder anregen, dessen Text Interessantes mitteilt, ein Buch, das seinem Titel mehr als gerecht wird. |