== Wetterstationen unterstützen die Lawinenwarnkommissionen ==
== Wetterstationen unterstützen die Lawinenwarnkommissionen ==
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Dazu unterstützen vier neue Wetterstationen, abgespeckt nur mit Schnee- und Windmessgeräten ausgestattet, die Arbeit der [[Lawinenwarnkommission]]en. "''Damit die Leute dort einfach mehr Informationen für ihre doch schwierigen Entscheidungen zur Verfügung haben''“, führt [[Gerald Valentin]] vom Landesgeologischen Dienst aus.
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Dazu unterstützen vier neue Wetterstationen, abgespeckt nur mit Schnee- und Windmessgeräten ausgestattet, die Arbeit der [[Lawinenwarnkommission]]en. "''Damit die Leute dort einfach mehr Informationen für ihre doch schwierigen Entscheidungen zur Verfügung haben''", führt [[Gerald Valentin]] vom Landesgeologischen Dienst aus.
== Straßenmeister als Sprengexperten ==
== Straßenmeister als Sprengexperten ==
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== Drohne gegen Lawinengefahr ==
== Drohne gegen Lawinengefahr ==
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Viel Expertise und neue Erkenntnisse holt sich das Land Salzburg auch von der Firma Höhenarbeit. Die Landesgeologie arbeitet immer wieder mit Höhenfacharbeiter Philipp Knab aus [[St. Veit im Pongau]] zusammen, wie zum Beispiel Mitte Oktober 2019 bei der vorsorglichen Sprengung eines instabilen Felsblocks auf der [[Bischofsmütze]]. Neu im Angebot moderner Methoden: die Drohne. Entscheidender Vorteil: "''Es muss sich niemand mehr in den Gefahrenbereich begeben''“, so Philipp Knab. Dabei wird die Sprengladung an einem langen Seil an die Drohne angehängt. Diese wird ferngesteuert hoch über das Ziel gelenkt und die Sprengladung in der gewünschten Höhe über der Schneedecke gezündet. Das erzielt ein bis zu vier Mal höheres Sprengergebnis als bei einer Zündung im Schnee.
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Viel Expertise und neue Erkenntnisse holt sich das Land Salzburg auch von der Firma Höhenarbeit. Die Landesgeologie arbeitet immer wieder mit Höhenfacharbeiter Philipp Knab aus [[St. Veit im Pongau]] zusammen, wie zum Beispiel Mitte Oktober 2019 bei der vorsorglichen Sprengung eines instabilen Felsblocks auf der [[Bischofsmütze]]. Neu im Angebot moderner Methoden: die Drohne. Entscheidender Vorteil: "''Es muss sich niemand mehr in den Gefahrenbereich begeben''", so Philipp Knab. Dabei wird die Sprengladung an einem langen Seil an die Drohne angehängt. Diese wird ferngesteuert hoch über das Ziel gelenkt und die Sprengladung in der gewünschten Höhe über der Schneedecke gezündet. Das erzielt ein bis zu vier Mal höheres Sprengergebnis als bei einer Zündung im Schnee.