| | ''Das stille Tal, der sonst so einsame Ort Plainfeld, war am Mittwoch, 26. Juli, Zeuge einer großen, erhebenden Feier, die für die ganze Gemeinde zu einem wohltuenden Festtag wurde. Die neuangelegte Straße bei Pesteig, welche für Plainfeld endlich einen sehr günstigen Anschluß an die neue Trasse der Grazer Reichsstraße ermöglicht und dadurch die Verbindung mit der [[Landeshauptstadt]] wesentlich erleichtert, wurde mit heutigem Tage dem Verkehre übergeben. Unter der Linde zu Pesteig wurden die Ehrengäste aus Salzburg erwartet und begrüßt, denen auch ein geschmackvoller Triumphbogen den Willkommensgruß entbot. Im Auftrage der Gemeindevertretung sprach Hochw. Pater [[Josef Strasser|Josef von Strasser]], [[OSB|O. S. B.]], herzliche Begrüßungsworte, entwickelte die Geschichte des Straßenbaues und dankte allen Faktoren, die zum Gelingen des Werkes beigetragen. | | ''Das stille Tal, der sonst so einsame Ort Plainfeld, war am Mittwoch, 26. Juli, Zeuge einer großen, erhebenden Feier, die für die ganze Gemeinde zu einem wohltuenden Festtag wurde. Die neuangelegte Straße bei Pesteig, welche für Plainfeld endlich einen sehr günstigen Anschluß an die neue Trasse der Grazer Reichsstraße ermöglicht und dadurch die Verbindung mit der [[Landeshauptstadt]] wesentlich erleichtert, wurde mit heutigem Tage dem Verkehre übergeben. Unter der Linde zu Pesteig wurden die Ehrengäste aus Salzburg erwartet und begrüßt, denen auch ein geschmackvoller Triumphbogen den Willkommensgruß entbot. Im Auftrage der Gemeindevertretung sprach Hochw. Pater [[Josef Strasser|Josef von Strasser]], [[OSB|O. S. B.]], herzliche Begrüßungsworte, entwickelte die Geschichte des Straßenbaues und dankte allen Faktoren, die zum Gelingen des Werkes beigetragen. |
| − | ''Nach kurzer Erwiderung seitens des Herrn Regierungsrates [[Adalbert Proschko|Proschko]] wurde die neue Straße begangen, die nach dem Projekte des [[Landesbauamt]]es, unter der Bauführung des Herrn GR. Schwaighofer durch [[Zwangsarbeit|russische Kriegsgefangene]] tadellos angelegt wurde. Nahe der Talsohle kündet dem Wanderer eine Pyramide aus Tuffstein die Herstellung der Straße als Kriegsbau unter dem Protektorate des Herrn Regierungsrates Proschko. Die Bedeutung des Denkmals, dem erfrischendes Wasser entquillt und das eine zierliche Herz Jesu-Statue schmückt, erschloß ein sinnig vorgetragenes Gedicht und eine kurze Ansprache des Herrn Landesausschusses [[Daniel Etter|Etter]]. Unter strömendem Regen ging es dann dem Dorfe Plainfeld zu. Hier besichtigte man die von [[Pabenschwandt]] bis zum Wagner neu ausgeführte Straße.</blockquote> | + | ''Nach kurzer Erwiderung seitens des Herrn Regierungsrates [[Adalbert Proschko (Verwaltungsbeamter)|Adalbert Proschko|Proschko]] wurde die neue Straße begangen, die nach dem Projekte des [[Landesbauamt]]es, unter der Bauführung des Herrn GR. Schwaighofer durch [[Zwangsarbeit|russische Kriegsgefangene]] tadellos angelegt wurde. Nahe der Talsohle kündet dem Wanderer eine Pyramide aus Tuffstein die Herstellung der Straße als Kriegsbau unter dem Protektorate des Herrn Regierungsrates Proschko. Die Bedeutung des Denkmals, dem erfrischendes Wasser entquillt und das eine zierliche Herz Jesu-Statue schmückt, erschloß ein sinnig vorgetragenes Gedicht und eine kurze Ansprache des Herrn Landesausschusses [[Daniel Etter|Etter]]. Unter strömendem Regen ging es dann dem Dorfe Plainfeld zu. Hier besichtigte man die von [[Pabenschwandt]] bis zum Wagner neu ausgeführte Straße.</blockquote> |