Matthias Vereno: Unterschied zwischen den Versionen
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Gemeinsam mit seiner Frau, der Sängerin Gertrud Maria Vereno (* [[1920]]; † [[1975]]), hatte er drei Söhne, darunter den Komponisten [[Klemens Vereno]] (* [[26. April]] [[1957]]). Nach dem Ableben seiner Frau beschloss er, dem [[Benediktiner]]orden beizutreten. Wenige Tage nach seiner Priesterweihe am [[29. Juni]] [[1977]] wurde er in der [[Erzabtei St. Peter]] eingekleidet und legte sein Gelübde als Oblate des Klosters ab. Nach einer Pilgerreise von September 1982 bis Ostern 1983 in die Salzburger Partnerdiözese Bokungu-Ikela in Zaire<ref>Demokratische Republik Kongo</ref> verließ er das Kloster und wurde in der [[Erzdiözese Salzburg]] inkardiniert.<ref>Archiv der Erzabtei St. Peter (Salzburg), ''Professbuch der Erzabtei, dritter Teilband, ab 1901,'' Eintrag Nr. 625.</ref> | Gemeinsam mit seiner Frau, der Sängerin Gertrud Maria Vereno (* [[1920]]; † [[1975]]), hatte er drei Söhne, darunter den Komponisten [[Klemens Vereno]] (* [[26. April]] [[1957]]). Nach dem Ableben seiner Frau beschloss er, dem [[Benediktiner]]orden beizutreten. Wenige Tage nach seiner Priesterweihe am [[29. Juni]] [[1977]] wurde er in der [[Erzabtei St. Peter]] eingekleidet und legte sein Gelübde als Oblate des Klosters ab. Nach einer Pilgerreise von September 1982 bis Ostern 1983 in die Salzburger Partnerdiözese Bokungu-Ikela in Zaire<ref>Demokratische Republik Kongo</ref> verließ er das Kloster und wurde in der [[Erzdiözese Salzburg]] inkardiniert.<ref>Archiv der Erzabtei St. Peter (Salzburg), ''Professbuch der Erzabtei, dritter Teilband, ab 1901,'' Eintrag Nr. 625.</ref> | ||
Im Oktober [[1986]] reiste er in Begleitung einer indischen Ordensschwester nach Indien, um neue Wege der Spiritualität zu entdecken. Seit dieser Zeit nannte er sich ''Swami''<ref>So nennt man im Sanskrit einen spirituellen Lehrmeister.</ref>, wurde Vegetarier und verzichtete auf das Alkoholtrinken und Rauchen. In Folge versuchte er an verschiedenen Orten Ordensgemeinschaften zu gründen. | Im Oktober [[1986]] reiste er in Begleitung einer indischen Ordensschwester nach Indien, um neue Wege der Spiritualität zu entdecken. Seit dieser Zeit nannte er sich ''Swami''<ref>So nennt man im Sanskrit einen spirituellen Lehrmeister.</ref>, wurde Vegetarier und verzichtete auf das Alkoholtrinken und Rauchen. In Folge versuchte er an verschiedenen Orten Ordensgemeinschaften zu gründen. Seit [[2008]] lebte er in Aspach im [[Innviertel]], [[Oberösterreich]], begleitet von seiner ehemaligen Schülerin und langjährige Weggefährtin Swamini Samipata Azhakathu (* 1951).<ref>Kathpress, 4. Juni 2009: ''Salzburger Priester-Philosoph Matthias Vereno gestorben''</ref> | ||
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