Franz de Paula Albert Eder: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 13. April 2011, 18:49 Uhr
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Franz de Paula Albert Eder OSB (* 30. Jänner 1818 in Hallein; † 10. April 1890 in Salzburg) war Erzbischof von Salzburg.
Leben
Franz Albert Eder trat 1839 dem Benediktinerorden bei und erhielt seine Priesterweihe im Alter von 25 Jahren in Salzburg. Von 1857 bis 1876 wirkte er als Abt von St. Peter. Am 22. Oktober 1876 wurde er vom Erzbischof von Prag, Friedrich Johann Joseph Cölestin Fürst zu Cardinal von Schwarzenberg, zum Erzbischof von Salzburg geweiht.
Korrespondenz mit Franz Xaver Spängler
Drei Briefe des Salzburger Erzbischofs Franz Albert Franz de Paula Albert Eder an Franz Xaver Spängler (* 1839, † 1912) wurden für Salzburgwiki freundlicherweise von OttoChristianRupert vorläufig übertragen:
erster Brief
Salzburg, 16. Jänner 1883 auf einem Briefbogen mit dem Bildchen von Maria Plain:
„Hochwolgeborenem Herrn Bezirksrichter! Verehrtester Freund! Nun bin ich nach zwei lieben Briefchen dir eine Antwort schuldig geworden. Praeteriere dies omni novus appulit annus: Det Deus Omnipotens optima quaeque Tibi! [Die vergangenen Tage des Jahres...: Möge der allmächtige Gott dir das Beste geben!] Dieß mein herzlichster Segenswunsch für dich, Frau Gemalin und Kindern. Für deine freundlichste Begrüßung und Beglückwünschung aus Anlaß der jüngst (3. d. M. [des Monats]) von Sr. Majestät unserem Kaiser allergnädigst mir verliehenem GeheimenRaths-Würde dir geziemendst dankend benachrichtige ich dich zu gleich, daß ich nach Wien mich begeben werde, sobald die Schulgesetz-Novelle auf die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung im Herrenhause gesetzt sein wird und um jene Zeit freue ich mich also aufs frohe Wiedersehen in Wien. Dich samt Frau Gemalin und Kindern herzlichst grüssend und Gottes Schutze anflehend Dein ergebenster alter Freund + Franz Albert Erzbischof. Salzburg 16. I. [18]83.
zweiter Brief
Salzburg, 30. November 1886 auf einem Briefbogen mit dem Bildchen von Salzburg und einem Prägestempel:
„Dilectissime mi Francisco! Der Namenstag rückt heran und da muß ich wenigstens auf brieflichem Wege nach Pottenstein mich begeben, um im Anschlusse an dem trauten Familiekreis meinen herzlichen Segenswunsch darzubringen. Det Deus Omipotens Tibi quae pia corda prevantur. Contigit ecce binas mihi visere Virginis Aulas, Obtuli Tegne domumque Tuam sine lobe Parenti, Quae cum Prole Tibi clemens, pia, dulcis adesto! [Möge der allmächtige Gott dir geben, was du mit frommem Herzen wünscht...]! Mit herzlichen Grüßen an Frau Gemalin und Kindern Vobis in Xto addictamus + F. Al 30. XI. [18]86.
dritter Brief
Salzburg, 2. Dezember 1888 mit einem Briefbogen mit dem Bildchen von Salzburg, eingelegt Andachtsbildchen von der Wallfahrtsbasilika Maria Plain und vom Hl. Corbinian:
„Hochwolgeborer Herr LandesgerichtsRath! Verehrtester Freund! Als Angebinde zum Namenstage übersende ich mit diesen Zeilen zugleich ein Bildchen, welches ich gestern von Maria Plain mir heimbrachte und meinem lieben Franz samt Frau Gemalin und Familie der Fürbitte und dem Schutze unserer himmlischen Mutter Maria empfehlend versetze ich mich im Geiste in den trauten Familienkreis und bedauere nur, daß durch die Verschiebung des Katholikentages etc auch meine beabsichtigte Excursion und zwar am 1. d. M. [des Monats] verschoben wurde. Mit herzlichem Grusse verharre ich in alter Liebe und Verehrung notus a manu + F. Al archiep. 2. XII. [18]88. – [Klein:] Das liebe Schreiben zum 16. v. M. [vorigen Monats] ist mir in München zugekommen wohin ich auf einige Tage mich begeben hatte. Gratias ago debitas. Beigelegt = Bildchen von Maria Plain, rückseitig handschriftlich: Nominis ad Festum precor optima dona salutis! + Franciscus Albertus archiepiscopus / ad 3. XII. [18]88.
Das Bildchen von St. Corbinian, rückseitig handschriftlich: Freising bei München am St. Corbinias Translationsfesttage den 20. Nov. 1889 [soll wohl „1888“ heißen]. + F. Al. Man kennt sich vorher; bei den Briefen aus der Kobler-Spängler-Familie Franziska Kobler [jetzt: Otto Holzapfel, Freiburg i.Br.] liegen u.a. ein Partezettel für Peter Paul Eder († 1851), Hallein, und Maria Th. Eder († 1865) und Benediktiner P. Albert Eder gratuliert „Zum XVI. Geburtstage“ [für Franz Spängler, 1855]. In diesen Briefen wird auch erwähnt, dass Franz Spängler dem „neugewählten Erzbischof“ 1876 schreibt und dass dieser 1882 die Familienmitglieder grüßen lässt.
Literatur
- Franz Ortner: Der Benediktiner-Fürsterzbischof Franz de Paula Albert Eder (1876–1890) von Salzburg und das "Privilegium Salisburgense". In: Österreich und der Heilige Stuhl im 19. und 20. Jahrhundert. Veröffentlichungen des Internationalen Forschungszentrums für Grundlagenforschungen der Wissenschaften in Salzburg, Neue Folge, Bd. 78. Peter Lang, S. 123–167. Frankfurt am Main 2001. ISBN 3-631-37591-3
Quelle
- Catholic Hierarchy [1]
| Vorgänger |
Salzburger Erzbischof 1876 – 1890 |
Nachfolger |
| Vorgänger |
Abt von St. Peter 1857 − 1876 |
Nachfolger |