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[[File:Johannes Katschthaler.jpg|thumb|Johannes Katschthaler]]Dr. '''Johannes Baptist Katschthaler''' (* [[29. Mai]] [[1832]] in Hippach im [[Zillertal]], [[Tirol]]; † [[27. Februar]] [[1914]] in der [[Stadt Salzburg]]) war (Fürst)[[Erzbischof]] und der bisher letzte Kardinal von Salzburg.
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[[File:Johannes Katschthaler.jpg|thumb|Johannes Katschthaler]]
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Dr. '''Johannes Baptist Katschthaler''' (* [[29. Mai]] [[1832]] in Hippach im [[Zillertal]], [[Tirol]]; † [[27. Februar]] [[1914]] in der [[Stadt Salzburg]]) war (Fürst)[[Erzbischof]] und der bisher letzte Kardinal von Salzburg.
    
== Leben ==
 
== Leben ==
Johannes Baptist Katschthaler war der Sohn des Mesners, Organisten und Schullehrers Jakob Katschthaler und seiner Frau Theresia, geborene Gredler aus Hippach im [[Zillertal]]. Auf Anregung von [[Erzbischof]] [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg|Friedrich von Schwarzenberg]] besuchte er das [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Erzbischöfliche Knabenseminar]] in Salzburg und legte [[1852]] am [[Akademisches Gymnasium|Salzburger Gymnasium]] seine [[Schüler und Absolventen des Akademischen Gymnasiums|Matura]] ab. Er studierte in Wien Medizin, später Theologie in Salzburg. Am [[31. Juli]] [[1855]] wurde er in Salzburg zum Priester geweiht, wurde [[1856]] Pfarrvikar in [[Pfarre St. Johann im Pongau|St. Johann]] und promovierte [[1862]] in Salzburg. [[1864]] wurde er Dogmatikprofessor in Salzburg, [[1875]] in Innsbruck. Als er [[1880]] ins [[Salzburger Domkapitel]] gewählt wurde, kehrte er nach Salzburg zurück und wurde [[1882]] zum [[Regens des Priesterseminars|Regens]] des [[Priesterhaus]]es bestellt, was er bis [[1900]] blieb.
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Johannes Baptist Katschthaler war der Sohn des Hippacher Mesners, Organisten und Schullehrers Jakob Katschthaler und seiner Frau Theresia, geborene Gredler.<ref>[https://matriken.tirol.gv.at/#1657572357989_18 Taufbuch der Pfarre Hippach, Band VII, S. 264.]</ref> Auf Anregung von [[Erzbischof]] [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg|Friedrich von Schwarzenberg]] besuchte er das [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Erzbischöfliche Knabenseminar]] in Salzburg und legte [[1852]] am [[Akademisches Gymnasium|Salzburger Gymnasium]] seine [[Schüler und Absolventen des Akademischen Gymnasiums|Matura]] ab. Er studierte in Wien Medizin, später Theologie in Salzburg. Am [[31. Juli]] [[1855]] wurde er in Salzburg zum Priester geweiht, wurde [[1856]] Pfarrvikar in [[Pfarre St. Johann im Pongau|St. Johann]] und promovierte [[1862]] in Salzburg. [[1864]] wurde er Dogmatikprofessor in Salzburg, [[1875]] in Innsbruck. Als er [[1880]] ins [[Salzburger Domkapitel]] gewählt wurde, kehrte er nach Salzburg zurück und wurde [[1882]] zum [[Regens des Priesterseminars|Regens]] des [[Priesterhaus]]es bestellt, was er bis [[1900]] blieb.
    
Am [[12. Juli]] [[1891]] wurde Katschthaler als Titularbischof von Cybistra zum [[Weihbischof]] in der [[Erzdiözese Salzburg]] geweiht. Als solcher wurde er [[1892]] [[Dompropst]] und dann [[1900]] auch Kapitelvikar. Am [[17. Dezember]] [[1900]] bestätigte Papst Leo XIII. Katschthaler seine am [[10. Mai]] 1900 erfolgte Wahl zum [[Erzbischof von Salzburg]], ein Monat später wurde er am [[13. Jänner]] [[1901]] in sein Amt eingeführt.
 
Am [[12. Juli]] [[1891]] wurde Katschthaler als Titularbischof von Cybistra zum [[Weihbischof]] in der [[Erzdiözese Salzburg]] geweiht. Als solcher wurde er [[1892]] [[Dompropst]] und dann [[1900]] auch Kapitelvikar. Am [[17. Dezember]] [[1900]] bestätigte Papst Leo XIII. Katschthaler seine am [[10. Mai]] 1900 erfolgte Wahl zum [[Erzbischof von Salzburg]], ein Monat später wurde er am [[13. Jänner]] [[1901]] in sein Amt eingeführt.
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Das [[Katschthaler Kreuz]] ist ein [[Flurkreuz]] auf dem Salzburger [[Mönchsberg]], das seinen Namen trägt, aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht von ihm in Auftrag gegeben wurde.  
 
Das [[Katschthaler Kreuz]] ist ein [[Flurkreuz]] auf dem Salzburger [[Mönchsberg]], das seinen Namen trägt, aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht von ihm in Auftrag gegeben wurde.  
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==Quellen und Literatur==
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== Quellen und Literatur ==
 
* catholic-hierarchy.org
 
* catholic-hierarchy.org
 
* [http://www.bautz.de/bbkl/k/Katschthaler.shtml Biografisch-Bibliografisches Kirchenlexikon]
 
* [http://www.bautz.de/bbkl/k/Katschthaler.shtml Biografisch-Bibliografisches Kirchenlexikon]
 
* [[Claudia Niese|Niese, Claudia]]: ''Josef Michael Mayburger'', in: [[400 Jahre Akademisches Gymnasium Salzburg]], S. 160.
 
* [[Claudia Niese|Niese, Claudia]]: ''Josef Michael Mayburger'', in: [[400 Jahre Akademisches Gymnasium Salzburg]], S. 160.
   
== Einzelnachweis ==
 
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<references/>
 
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[[Kategorie:Geboren 1832]]
 
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[[Kategorie:Gestorben 1914]]
 
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