Johann Kirchner (Neuhofbauer): Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Johann Nepomuk Kirchner war der Sohn des Gschwendthofbauern [[Alois Kirchner | + | Johann Nepomuk Kirchner war der Sohn des Gschwendthofbauern [[Alois Kirchner (Radstadt)|Alois Kirchner]] (* 1840; † 1928) und seiner Frau Theresia, geborene Laubichler (* [[14. Oktober]] [[1849]] in [[Filzmoos]])<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/filzmoos/TFBV/?pg=33 Taufbuch der Pfarre Filzmoos, Band V, S. 32.]</ref>, der Tochter des [[Filzmoos]]er [[Bürgermeister der Gemeinde Filzmoos|Bürgermeisters]] [[Johann Laubichler (Filzmoos)|Johann Laubichler]]. Nach dem Besuch der [[Volksschule Radstadt|Volksschule]] absolvierte er von [[1897]] bis [[1900]] seinen Militärdienst. Von [[1903]] bis [[1912]] war er Wimmbauer in [[Kleinarl]], wo er von [[1903]] bis [[1906]] und [[1909]] bis [[1910]] auch Gemeindevorsteher wurde. |
Vom [[23. April]] [[1919]] bis zum [[18. Mai]] [[1932]] und vom [[19. Jänner]] bis zum [[31. Jänner]] [[1934]] war er für die [[Christlichsoziale Partei]] Abgeordneter zum Salzburger Landtag, vom [[4. Mai]] [[1927]] bis zum 18. Mai 1932 als erster Landtagspräsident-Stellvertreter, 1934 als [[Landtagspräsident]]. | Vom [[23. April]] [[1919]] bis zum [[18. Mai]] [[1932]] und vom [[19. Jänner]] bis zum [[31. Jänner]] [[1934]] war er für die [[Christlichsoziale Partei]] Abgeordneter zum Salzburger Landtag, vom [[4. Mai]] [[1927]] bis zum 18. Mai 1932 als erster Landtagspräsident-Stellvertreter, 1934 als [[Landtagspräsident]]. | ||
Version vom 30. April 2022, 01:08 Uhr
Ökonomierat Johann Kirchner (* 7. November 1876 in Radstadt-Schwemmberg; † 20. Jänner 1948 ebenda)[1] war Gemeindevorsteher der Pongauer Gemeinde Kleinarl, Neuhofbauer und Abgeordneter zum Salzburger Landtag aus Radstadt im Pongau.
Leben
Johann Nepomuk Kirchner war der Sohn des Gschwendthofbauern Alois Kirchner (* 1840; † 1928) und seiner Frau Theresia, geborene Laubichler (* 14. Oktober 1849 in Filzmoos)[2], der Tochter des Filzmooser Bürgermeisters Johann Laubichler. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er von 1897 bis 1900 seinen Militärdienst. Von 1903 bis 1912 war er Wimmbauer in Kleinarl, wo er von 1903 bis 1906 und 1909 bis 1910 auch Gemeindevorsteher wurde.
Vom 23. April 1919 bis zum 18. Mai 1932 und vom 19. Jänner bis zum 31. Jänner 1934 war er für die Christlichsoziale Partei Abgeordneter zum Salzburger Landtag, vom 4. Mai 1927 bis zum 18. Mai 1932 als erster Landtagspräsident-Stellvertreter, 1934 als Landtagspräsident.
Von 1924 bis 1936 war er Obmann der Land- und forstwirtschaftlichen Bezirksgenossenschaft in Radstadt.
Ehrung
1932 wurde ihm der Berufstitel Ökonomierat verliehen.
Quelle
- Voithofer, Richard: Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart. Wien (Verlag Böhlau) 2007, S. 109.
Einzelverweise
| Vorgänger Josef Kranabetter |
Bürgermeister der Gemeinde Kleinarl 1903–1906 1909–1910 |
Nachfolger |