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| | == Geschichte EmailWerk == | | == Geschichte EmailWerk == |
| − | * Im Jahr [[1921]] machte sich [[Anton Windhager]], ein gelernter Schmied und Schlosser, in [[Seekirchen]] selbstständig. Er spezialisierte sich auf die Erzeugung von selbst entwickelten Herden: Druckschiffherde, Elektroherde und Brotbackherde. Für die Herstellung seiner Produkte baute er im Zentrum Seekirchens eine kleine Fabrik, die in Folge bis in die [[1970er]] als "Emaillier-Werk" betrieben wurde. Diese Technik zur Veredelung von metallischen Oberflächen war zu jener Zeit "State of the Art" und ein Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens Windhager. Die letzten Jahrzehnte fand das historische Fabriksgebäude als Lager Verwendung. Zuletzt wurde das Gebäude (im Besitz der Firma Windhager) vom Kulturverein Kunstbox langfristig angemietet und einer neuen Nutzung zugeführt: | + | * Im Jahr [[1921]] machte sich [[Anton Windhager]], ein gelernter Schmied und Schlosser, in [[Seekirchen]] selbstständig. Er spezialisierte sich auf die Erzeugung von selbst entwickelten Herden: Druckschiffherde, Elektroherde und Brotbackherde. Für die Herstellung seiner Produkte baute er im Zentrum Seekirchens eine kleine Fabrik, die in Folge bis in die [[1970er]] als "Emaillier-Werk" betrieben wurde. Diese Technik zur Veredelung von metallischen Oberflächen war zu jener Zeit "State of the Art" und ein Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens Windhager. Die letzten Jahrzehnte fand das historische Fabriksgebäude als Lager Verwendung. Im Jahr [[2005]] wurde das Gebäude (damals noch im Besitz der Firma Windhager) vom Kulturverein Kunstbox langfristig angemietet und einer neuen Nutzung zugeführt: |
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| − | * Wo vor fast 80 Jahren im Brennofen bei mehr als 800 Grad Celsius Metalloberflächen veredelt wurden, entstand ein Schmelztiegel für zeitgenössische Kunst und Kultur im Salzburger Flachgau, im Zentrum Seekirchens – das "EmailWerk". Der Kulturverein "KunstBox" hat das Gebäude langfristig angemietet und es zu einem Zentrum für zeitgenössische Kunst und Kultur umgestaltet. Gestaltung und Namensgebung orientieren sich an der Nutzung als Kultur- und Veranstaltungszentrum, der Name nimmt den historischen Hintergrund des Gebäudes und seiner Bedeutung in der Geschichte Seekirchens auf. Der Begriff "EmailWerk" hat einen eigenständigen Charakter (Emaillierung = Veredelung) und Originalität im Sinne von Zeitgeist und Modernität. Dieser Name spiegelt das inhaltliche Anliegen, neue und innovative Kulturarbeit auf den Grundmauern traditioneller Kultur umzusetzen, in sehr anschaulicher Weise wider. | + | * Wo vor fast 80 Jahren im Brennofen bei mehr als 800 Grad Celsius Metalloberflächen veredelt wurden, entstand ein Schmelztiegel für zeitgenössische Kunst und Kultur im Salzburger Flachgau, im Zentrum Seekirchens – das "EmailWerk". Der Kulturverein "KunstBox" hat das Gebäude zu einem Zentrum für zeitgenössische Kunst und Kultur umgestaltet. Gestaltung und Namensgebung orientieren sich an der Nutzung als Kultur- und Veranstaltungszentrum, der Name nimmt den historischen Hintergrund des Gebäudes und seiner Bedeutung in der Geschichte Seekirchens auf. Der Begriff "EmailWerk" hat einen eigenständigen Charakter (Emaillierung = Veredelung) und Originalität im Sinne von Zeitgeist und Modernität. Dieser Name spiegelt das inhaltliche Anliegen, neue und innovative Kulturarbeit auf den Grundmauern traditioneller Kultur umzusetzen, in sehr anschaulicher Weise wider. |
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| − | * Bei der Gemeindevertretungs-Sitzung am 24. Februar 2011 wurde mehrheitlich beschlossen, das Emailwerk von der Firma Windhager zu erwerben. Hierbei standen wirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund. Durch den Ankauf wurde der Standort des Kulturhauses Emailwerk und damit die Rolle der zeitgenössischen Kulturarbeit im Salzburger Seengebiet für die Zukunft abgesichert. | + | * Der nächste zukunftweisende Schritt erfolgte [[2011]]. Bei der Gemeindevertretungs-Sitzung am 24. Februar 2011 wurde mehrheitlich beschlossen, das Emailwerk von der Firma Windhager zu erwerben. Hierbei standen wirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund. Durch den Ankauf wurde der Standort des Kulturhauses Emailwerk und damit die Rolle der zeitgenössischen Kulturarbeit im Salzburger Seengebiet für die Zukunft abgesichert. |
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