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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Die Burg wurde [[1138]] erstmals urkundlich erwähnt. Im [[Mittelalter]] trug sie noch andere Namen wie "''Hous ze Ramungestein''" oder "''Veste Ramingstein''". Der Name ''Finstergrün'' taucht dann erst im [[17. Jahrhundert]] auf, wobei die Burg als "''uralt Schlössel Finstergrün''" bezeichnet wurde. Zu dieser Zeit war sie bereits stark verfallen.
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Die Burg wurde [[1139]] erstmals in einer Bestätigungsurkunde für das [[Benediktinerstift Admont]] erwähnt. Der Edle Wilhelm von Ramnstein wird darin als Zeuge dokumentiert. Das Geschlecht der Ramnstein saß auf der damaligen Burg Ramingstein, aus der später dann die Burg Finstergrün wurde. Die Burg kam gegen Ende des [[12. Jahrhundert]]s an das Salzburger [[Domkapitel]], dem später auch das [[Schloss Wintergrün]] in Ramingstein gehörte. Im [[Mittelalter]] trug sie noch andere Namen wie "Hous ze Ramungestein" oder "Veste Ramingstein". Der Name ''Finstergrün'' taucht dann erst im [[17. Jahrhundert]] auf, wobei die Burg als "''uralt Schlössel Finstergrün''" bezeichnet wurde. Zu dieser Zeit war sie bereits stark verfallen.
    
[[1841]] verwüstete ein furchtbarer Waldbrand Ramingstein. Er richtete nicht nur im Ort schwere Schäden an, sondern es verbrannten auch alle Holzteile der ''Feste Finstergrün'', die dadurch zur Ruine wurde. Von Ramingstein ausgehend, brannten die Wälder vier bis fünf Wegstunden bis nach [[St. Margarethen im Lungau]]; Ramingstein wurde dabei völlig vernichtet, ebenso die Burg Finstergrün, nur die [[Pfarrkirche zum hl. Achatius]] blieb unversehrt; 1 300 Joch Gemeindehochwald fielen dabei den Flammen zum Opfer.
 
[[1841]] verwüstete ein furchtbarer Waldbrand Ramingstein. Er richtete nicht nur im Ort schwere Schäden an, sondern es verbrannten auch alle Holzteile der ''Feste Finstergrün'', die dadurch zur Ruine wurde. Von Ramingstein ausgehend, brannten die Wälder vier bis fünf Wegstunden bis nach [[St. Margarethen im Lungau]]; Ramingstein wurde dabei völlig vernichtet, ebenso die Burg Finstergrün, nur die [[Pfarrkirche zum hl. Achatius]] blieb unversehrt; 1 300 Joch Gemeindehochwald fielen dabei den Flammen zum Opfer.
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==Quellen==
 
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* [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]]; [[Walter Schlegel|Schlegel, Walter]]: ''Burgen und Schlösser in Salzburg'', 1. Band, ''Pongau, Pinzgau, Lungau'', Birken-Verlag, Wien [[1978]], Seite 58f
    
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