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Neben der Glockengießerei Oberascher befand sich auch die Schmiede [[Meingast]] und die [[Wagnerei Petschko]] in der Glockengasse. Der Aufschwung der Motorisierung in Salzburg ließ die von Petschko gebauten Holzkarosserien von Schwingenschlögel mit Eisenblech verkleiden. Kotflügel und Motorhaube aus Blech wurden ebenfalls angefertigt. In den folgenden Jahren blieben aber Schnapsbrennkessel aller Größen, Kühlschlangen für Brauereien, Destiliergefäße, Bier- und Weinkrüge die Hauptarbeiten des Unternehmens. Daneben reparierte man die Dampfkessel von Lokomotiven.
 
Neben der Glockengießerei Oberascher befand sich auch die Schmiede [[Meingast]] und die [[Wagnerei Petschko]] in der Glockengasse. Der Aufschwung der Motorisierung in Salzburg ließ die von Petschko gebauten Holzkarosserien von Schwingenschlögel mit Eisenblech verkleiden. Kotflügel und Motorhaube aus Blech wurden ebenfalls angefertigt. In den folgenden Jahren blieben aber Schnapsbrennkessel aller Größen, Kühlschlangen für Brauereien, Destiliergefäße, Bier- und Weinkrüge die Hauptarbeiten des Unternehmens. Daneben reparierte man die Dampfkessel von Lokomotiven.
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Sein Sohn [[Ernst Schwingenschlögel III.|Ernst Schwingenschlögel]] (* [[1920]]) erlernte ebenfalls das Kupferschmiedehandwerk. Er und sein Bruder Kurt nahmen am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil, den Kurt jedoch nicht überlebte. Die Firma Schwingenschlögel musste während des Krieges Arbeiten für den Heereskraftfahrzeugpark durchführen. Noch vor Kriegsbeginn wurde der Firmensitz in die [[Rupertgasse]] in das Gebäude des [[Salzburger Autopalast]]s verlegt. Im Dezember [[1945]] legte Ernst Schwingenschlögel die Meisterprüfung für das Kupferschmiedegewerbe ab und [[1948]] wurde er mit 50 Prozent Gesellschafter der Schwingenschlögel OHG.
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Sein Sohn [[Ernst Schwingenschlögel III.|Ernst Schwingenschlögel]] (* [[1920]]) erlernte ebenfalls das Kupferschmiedehandwerk. Er und sein Bruder Kurt nahmen am [[Zweiten Weltkrieg]] teil, den Kurt jedoch nicht überlebte. Die Firma Schwingenschlögel musste während des Krieges Arbeiten für den Heereskraftfahrzeugpark durchführen. Noch vor Kriegsbeginn wurde der Firmensitz in die [[Rupertgasse]] in das Gebäude des [[Salzburger Autopalast]]s verlegt. Im Dezember [[1945]] legte Ernst Schwingenschlögel die Meisterprüfung für das Kupferschmiedegewerbe ab und [[1948]] wurde er mit 50 Prozent Gesellschafter der Schwingenschlögel OHG.
    
Mit Pioniergeist und unternehmerischem Weitblick legte er den Grundstein für die Entwicklung des kleinen Kupferschmiedebetriebes zu einem der führenden Industrieunternehmen Österreichs im Fahrzeug- und Behälterbau. Vor allem der Verarbeitung von Aluminium und der Schutzgasschweißtechnik, an deren Entwicklung er persönlich maßgeblich beteiligt war, lag ihm sehr am Herzen. Die Auftragsfelder änderten sich den Nachkrieggebenheiten angepasst: Erzeugung von Destilieranlagen für Schnaps- und Likörbrennereien, Brauereieinrichtungen, Alu-Lagertanks, Fleischereianlagen, Autokühlerreparatur. [[1949]] entstand der erste Tankwagenaufbau
 
Mit Pioniergeist und unternehmerischem Weitblick legte er den Grundstein für die Entwicklung des kleinen Kupferschmiedebetriebes zu einem der führenden Industrieunternehmen Österreichs im Fahrzeug- und Behälterbau. Vor allem der Verarbeitung von Aluminium und der Schutzgasschweißtechnik, an deren Entwicklung er persönlich maßgeblich beteiligt war, lag ihm sehr am Herzen. Die Auftragsfelder änderten sich den Nachkrieggebenheiten angepasst: Erzeugung von Destilieranlagen für Schnaps- und Likörbrennereien, Brauereieinrichtungen, Alu-Lagertanks, Fleischereianlagen, Autokühlerreparatur. [[1949]] entstand der erste Tankwagenaufbau