| | [[Datei:Tannenhäher mit Zirbenzapfen.jpeg|thumb|Tannenhäher bei der Ernte von Zirbenzapfen.]]Der '''Tannenhäher ''' (''Nucifraga caryocatactes'') ist ein [[Vogel]] aus der [[Glossar Biologie#F|Familie]] der [[Krähenverwandte|Rabenvögel]] und vor allem in höheren Berglagen des [[Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]] heimisch. Zuerst widmete sich im Land Salzburg [[Viktor Tschusi zu Schmidhoffen]] der Erforschung des [[Alpen]]<nowiki>vogels</nowiki>. | | [[Datei:Tannenhäher mit Zirbenzapfen.jpeg|thumb|Tannenhäher bei der Ernte von Zirbenzapfen.]]Der '''Tannenhäher ''' (''Nucifraga caryocatactes'') ist ein [[Vogel]] aus der [[Glossar Biologie#F|Familie]] der [[Krähenverwandte|Rabenvögel]] und vor allem in höheren Berglagen des [[Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]] heimisch. Zuerst widmete sich im Land Salzburg [[Viktor Tschusi zu Schmidhoffen]] der Erforschung des [[Alpen]]<nowiki>vogels</nowiki>. |
| − | Ähnlich wie der [[Eichelhäher]] ist der Tannnhäher ein typischer [[Wald (Pflanzenformation)|Wald]]<nowiki>vogel</nowiki>. Der Vogel lässt sich im Sommer in der oberen Bergwaldstufe und im [[Lärche]]n-[[Zirbe]]nwald gut beobachten. Schon im Sommer fängt er an, Zirbelnüsse aus den Zapfen herauszuhacken. Diese werden dann im Kehlsack gesammelt, um damit an verschiedenen Stellen Vorräte anzulegen. Die Verbreitung des Tannenhähers im Land Salzburg ist aber viel größer als jene der Zirbe. In diesen Gebieten muss er zwangsläufig andere Samen von Nadelgehölzen (aus [[Tanne]]nzapfen, [[Fichte]]nzapfen, [[Kiefer]]nzapfen) als Nahrung nutzen, aber auch von der [[Rotbuche]], von der [[Eiche]], sowie von [[Haselnuss|Hasel]]. Der Vogel ist im Sommer meist in kleinen Trupps der montanen und subalpinen Stufe unterwegs. Im Herbst und in den Wintermonaten wandert er gerne in tiefere Lagen um Futter zu suchen. Erstaunlich ist das Gedächtnis des klugen Vogels. Problemlos und zielsicher findet er von den vielen hundert im Herbst gut versteckten Samenvorräten über 80 % im Winter wieder, auch wenn diese dann unter einer dicken Schneeschicht verborgen liegen. | + | Ähnlich wie der [[Eichelhäher]] ist der Tannenhäher ein typischer [[Wald (Pflanzenformation)|Wald]]<nowiki>vogel</nowiki>. Der Vogel lässt sich im Sommer in der oberen Bergwaldstufe und im [[Lärche]]n-[[Zirbe]]nwald gut beobachten. Schon im Sommer fängt er an, Zirbelnüsse aus den Zapfen herauszuhacken. Diese werden dann im Kehlsack gesammelt, um damit an verschiedenen Stellen Vorräte anzulegen. Die Verbreitung des Tannenhähers im Land Salzburg ist aber viel größer als jene der Zirbe. In diesen Gebieten muss er zwangsläufig andere Samen von Nadelgehölzen (aus [[Tanne]]nzapfen, [[Fichte]]nzapfen, [[Kiefer]]nzapfen) als Nahrung nutzen, aber auch von der [[Rotbuche]], von der [[Eiche]] sowie von [[Haselnuss|Hasel]]. Der Vogel ist im Sommer meist in kleinen Trupps in der montanen und subalpinen Stufe unterwegs. Im Herbst und in den Wintermonaten wandert er gerne in tiefere Lagen, um Futter zu suchen. Erstaunlich ist das Gedächtnis des klugen Vogels. Problemlos und zielsicher findet er von den vielen hundert im Herbst gut versteckten Samenvorräten über 80 % im Winter wieder, auch wenn diese dann unter einer dicken Schneeschicht verborgen liegen. |
| − | Bekannt sind seine rauen „Kräh-kräh“-Rufe, vor allem am Beginn der Brutzeit und im Sommer und Herbst. Die Jungtiere werden noch lange von den Eltern betreut. Nach der allmählichen Auflösung der Familienverbände am Anfang des Sommers schließen sich die Tannenhäher gerne zu kleinen Verbänden zusammen. Dann ist der Tannenhäher wieder ein zunehmend auffälliger Vogel, der durch seine Rufe in den montanen und subalpinen Wäldern auch gut hörbar ist. | + | Bekannt sind seine rauen „Kräh-kräh“-Rufe, vor allem am Beginn der Brutzeit und in Sommer und Herbst. Die Jungtiere werden noch lange von den Eltern betreut. Nach der allmählichen Auflösung der Familienverbände am Anfang des Sommers schließen sich die Tannenhäher gerne zu kleinen Verbänden zusammen. Dann ist der Tannenhäher wieder ein zunehmend auffälliger Vogel, der durch seine Rufe in den montanen und subalpinen Wäldern auch gut hörbar ist. |