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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Der erste [[Bayerische Herzöge in Salzburg|bayerische Herzog]], der sich der Aufgabe der kirchlichen Ordnung Bayern widmete, war Herzog [[Theodo]] (* ca. 680; † 717). [[715]]/[[716]] war bei Papst Gregor II. in Rom, um die Genehmigung zur Errichtung einer bayerischen Kirchenprovinz zu erhalten. Sie sollte unmittelbar von Rom abhängig sein. Er kam mit einem strukturierten Organisationsplan vom [[15. Mai]] [[716]] zurück  In diesem waren die Bischofssitze an die vier Teilherzogtümer (vermutlich [[Regensburg]], [[Stadt Salzburg]], [[Passau]] und [[Freising]]) anzupassen.  
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Der erste [[Bayerische Herzöge in Salzburg|bayerische Herzog]], der sich der Aufgabe der kirchlichen Ordnung Bayern widmete, war Herzog [[Theodo]] (* ca. 680; † 717). [[715]]/[[716]] war bei Papst Gregor II. in Rom, um die Genehmigung zur Errichtung einer bayerischen Kirchenprovinz zu erhalten. Sie sollte unmittelbar von Rom abhängig sein. Er kam mit einem strukturierten Organisationsplan vom [[15. Mai]] [[716]] zurück  In diesem wurden maßgebliche Residenzstädte der vier Söhne Theodos als Teilherzöge Bayerns gleichzeitig zum Bischofssitz erklärt: [[Regensburg]], [[Stadt Salzburg]], [[Passau]] und [[Freising]]).  
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Hintergrund dieser Bistumsorganisation sollte wohl die kirchliche und politische Unabhängigkeit vom Frankenreich stärken. Damit hätte es auch das Machtstreben der Karolinger eingedämmt. Dieser Plan bildete die Grundlage der Beziehung Bayerns mit Rom, die später die kirchliche Organisation Bayerns stark prägte.
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Hintergrund dieser Bistumsorganisation sollte wohl die kirchliche und politische Unabhängigkeit vom Frankenreich stärken. Damit hätte es auch das Machtstreben der Karolinger eingeschränkt. Dieser Plan bildete die Grundlage der Beziehung Bayerns mit Rom, die später die kirchliche Organisation Bayerns stark prägte.
    
Die Umsetzung erfolgte jedoch erst unter [[Bonifatius]] 23 Jahre später. Ein Grund dafür könnte der unerwartete Tod [[Theodo]]s ein Jahr nach seinem Besuch beim Papst gewesen sein.  
 
Die Umsetzung erfolgte jedoch erst unter [[Bonifatius]] 23 Jahre später. Ein Grund dafür könnte der unerwartete Tod [[Theodo]]s ein Jahr nach seinem Besuch beim Papst gewesen sein.  
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[[739]] kam es dann zur endgültigen kanonische Einrichtung der bayerischen Kirchenprovinz. Zu ihr gehörten die Bistümern [[Bistum Regensburg|Regensburg]], [[Bistum Salzburg|Salzburg]], [[Bistum Passau|Passau]] und [[Bistum Freising|Freising]]. Die Einrichtung nahm der angelsächsische Missionar und päpstlichen Legat Bonifatius, in Zusammenarbeit mit dem bayerischen Herzog [[Odilo]] vor. Am [[29. Oktober]] 739 bestätigte das Schreiben Papst Gregors III. die bonifatianische Neuordnung.
 
[[739]] kam es dann zur endgültigen kanonische Einrichtung der bayerischen Kirchenprovinz. Zu ihr gehörten die Bistümern [[Bistum Regensburg|Regensburg]], [[Bistum Salzburg|Salzburg]], [[Bistum Passau|Passau]] und [[Bistum Freising|Freising]]. Die Einrichtung nahm der angelsächsische Missionar und päpstlichen Legat Bonifatius, in Zusammenarbeit mit dem bayerischen Herzog [[Odilo]] vor. Am [[29. Oktober]] 739 bestätigte das Schreiben Papst Gregors III. die bonifatianische Neuordnung.
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[[Salzburg]] wurde dann erst 50 Jahre später, [[789]], zum Sitz des [[Erzbischof]]s erhoben. Weil Bonifatius von der Rechtmäßigkeit der drei vorhandenen Bischöfe nicht überzeugt war, ersetzte er sie. Lediglich den Passauer Bischof Vivilo, der bereits Jahre vor der Bistumsorganisation von Papst Gregor III. geweiht worden war, ließ er im Amt. Diese Kirchenprovinz blieb bis 1817 (1821) erhalten.
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[[Salzburg]] wurde dann erst 50 Jahre später, [[789]], zum Sitz des [[Erzbischof]]s erhoben. Damals wurde zwei weitere Bistümer dieser Provinz zugeordnet, Säben nächst Brixen und - für 90 Jahre - auch Neuburg im Staffelsee. Weil Bonifatius von der Rechtmäßigkeit der drei vorhandenen Bischöfe nicht überzeugt war, ersetzte er sie. Lediglich den Passauer Bischof Vivilo, der bereits Jahre vor der Bistumsorganisation von Papst Gregor III. geweiht worden war, ließ er im Amt. Diese altbayerische Kirchenprovinz mit ihren Bischofssitzen änderte sich in der Größe und in den zugehörigen Bischofssitzen im Lauf der Jahrhunderte mehrfach. Großräumig gesehen blieb die Kirchenprovinz aber bis 1817 (1821) grundsätzlich erhalten.
    
== Literatur ==
 
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