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Knapp neun Monate war die alte Turmuhr im Jahr 2013 von Fusch an der Großglocknerstraße quasi „auf Reisen“ gewesen: [[Michael Neureiter]] aus [[Bad Vigaun]], Spezialist für historische Uhrwerke dieses Kalibers, hatte das knapp 200 Kilo schwere Werk  zu sich in den [[Tennengau]] geholt, um sie völlig zu überholen.
 
Knapp neun Monate war die alte Turmuhr im Jahr 2013 von Fusch an der Großglocknerstraße quasi „auf Reisen“ gewesen: [[Michael Neureiter]] aus [[Bad Vigaun]], Spezialist für historische Uhrwerke dieses Kalibers, hatte das knapp 200 Kilo schwere Werk  zu sich in den [[Tennengau]] geholt, um sie völlig zu überholen.
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Das kostbare Stück aus dem Jahr [[1795]] (Inschrift „J.B. 1795“ auf der Pendellinse aus [[Untersberger Marmor]]) stammt vom wichtigsten Salzburger Turmuhrenbauer des späten [[18. Jahrhundert]]s, [[Johann Bentele senior]]. Erstmals restauriert worden war sie vom [[Saalfelden|Saalfeldener]] Uhrmachermeister [[Thomas Fauner]] im Jahr [[1912]]. In den [[1960er]] Jahren war das historische Werk dann durch eine elektrische Uhr ersetzt worden. Seither führte das alte Werk im Turm ein Schattendasein und rostete vor sich hin.
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Das kostbare Stück aus dem Jahr [[1795]] (Inschrift „J.B. 1795“ auf der Pendellinse aus [[Untersberger Marmor]]) stammt vom wichtigsten Salzburger Turmuhrenbauer des späten [[18. Jahrhundert]]s, [[Johann Pentele senior]]. Erstmals restauriert worden war sie vom [[Saalfelden|Saalfeldener]] Uhrmachermeister [[Thomas Fauner]] im Jahr [[1912]]. In den [[1960er]] Jahren war das historische Werk dann durch eine elektrische Uhr ersetzt worden. Seither führte das alte Werk im Turm ein Schattendasein und rostete vor sich hin.
    
Das änderte sich aufgrund einer Initiative von [[Bürgermeister der Gemeinde Fusch an der Großglocknerstraße|Bürgermeister]] [[Leo Madreiter]], von Pfarrgemeinderatsobmann Hans Voglreiter und Kulturvereinsobmann Hans Leixnering, die auch einen Beitrag des Landes Salzburg in Höhe von 1.300 Euro für die Restaurierung erreichen konnten. Das restaurierte Werk wird nun in der Eingangshalle der Pfarrkirche aufgestellt. In Zukunft ist die Turmhalle mit ihrem gotischen Kreuzgewölbe im untersten Geschoss des Kirchturms ein möglicher Standort: Da wäre auch ein Demonstrationsbetrieb des Werks für wenige Stunden einzurichten.
 
Das änderte sich aufgrund einer Initiative von [[Bürgermeister der Gemeinde Fusch an der Großglocknerstraße|Bürgermeister]] [[Leo Madreiter]], von Pfarrgemeinderatsobmann Hans Voglreiter und Kulturvereinsobmann Hans Leixnering, die auch einen Beitrag des Landes Salzburg in Höhe von 1.300 Euro für die Restaurierung erreichen konnten. Das restaurierte Werk wird nun in der Eingangshalle der Pfarrkirche aufgestellt. In Zukunft ist die Turmhalle mit ihrem gotischen Kreuzgewölbe im untersten Geschoss des Kirchturms ein möglicher Standort: Da wäre auch ein Demonstrationsbetrieb des Werks für wenige Stunden einzurichten.
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