Friedrich Muffat: Unterschied zwischen den Versionen

T schaible (Diskussion | Beiträge)
Die Seite wurde neu angelegt
 
T schaible (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
'''Sigmund Friedrich Muffat''' (* [[30. März]] [[1684]] in Salzburg)<ref>Taufdatum, [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBVI/?pg=697 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band VI, S. 348.]</ref>, Stabskammerdiener und Hofmusiker in [[München]].
'''Sigmund Friedrich Muffat''' (* [[30. März]] [[1684]] in Salzburg)<ref>Taufdatum, [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBVI/?pg=697 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band VI, S. 348.]</ref> war Stabskammerdiener und Hofmusiker in [[München]].


== Leben ==
== Leben ==
Friedrich Muffat war der Sohn des Salzburger [[Domorganist]]en [[Georg Muffat]] (* 1653; † 1704) und seiner Frau Anna Elisabeth. Als Kind war er Sängerknabe in Passau, wo sein Vater ab [[1690]] als Domkapellmeister tätig war.
Friedrich Muffat war der Sohn des Salzburger [[Domorganist]]en [[Georg Muffat]] (* 1653; † 1704) und seiner Frau Anna Elisabeth. Als Kind war er Sängerknabe in Passau, wo sein Vater ab [[1690]] als Domkapellmeister tätig war.


Von [[1711]] bis [[1717]] war er Hofmusiker in Innsbruck, beim Statthalter von ''Oberösterreich'' (''Austria superior'', also Tirol, Vorarlberg und Vorderösterreich), Karl Philipp [[Wittelsbacher|Prinz von Pfalz-Neuburg]] (* 1661; † 1742), dem Onkel des Kaisers Joseph I. und ehemaligen [[Salzburger Domherr]]. Als dieser in der Pfalz die Regierung übernahm, folgte er diesem nach [[1717]] nach Neuburg an der Donau, [[1718]] nach Heidelberg und [[1720]] nach Mannheim, die jeweiligen Pfälzer Residenzstädte. Seit [[1723]] war er Stabskammerdiener und Hofmusiker in München ([[Bayern]]).
Von [[1711]] bis [[1717]] war er Hofmusiker in Innsbruck, beim Statthalter von ''Oberösterreich'' (''Austria superior'', also [[Tirol]], [[Vorarlberg]] und Vorderösterreich), Karl Philipp [[Wittelsbacher|Prinz von Pfalz-Neuburg]] (* 1661; † 1742), dem Onkel des Kaisers Joseph I. und ehemaligen [[Salzburger Domherr]]n. Als dieser in der Pfalz die Regierung übernahm, folgte er diesem [[1717]] nach Neuburg an der Donau, [[1718]] nach Heidelberg und [[1720]] nach Mannheim, in die jeweiligen Pfälzer Residenzstädte. Seit [[1723]] war er Stabskammerdiener und Hofmusiker in München ([[Bayern]]).


== Quellen ==
== Quellen ==