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Textersetzung - „Erzstifts“ durch „Benediktinerstifts“
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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Im Raum südlich des heutigen Hauses Schaffer und südlich des heutigen [[Schloss Mönchstein|Schlosses Mönchstein]] wurde [[1654]] ein Observatorium  für die [[Benediktineruniversität Salzburg]], eine [[Astronomie|astronomische]] Beobachtungsstelle (''mathematischer Turm'' genannt) neu erbaut, die [[1770]] zunehmend baufällig geworden war und um 1800 oder kurz danach abgerissen wurde. Das Observatorium scheint allerdings - bereits mit der Bezeichnung "Sternwarte" - schon nach 1550 (Nachzeichnungen des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzstifts St. Peter]]  und von [[Georg Pezolt]]) an der gleichen Stelle und in sehr ähnlichem Aussehen auf alten Stadtplänen auf. Es ist daher davon auszugehen, dass ein solches Observatorium in Salzburg bereits lange vor der Errichtung der Universität bestand.
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Im Raum südlich des heutigen Hauses Schaffer und südlich des heutigen [[Schloss Mönchstein|Schlosses Mönchstein]] wurde [[1654]] ein Observatorium  für die [[Benediktineruniversität Salzburg]], eine [[Astronomie|astronomische]] Beobachtungsstelle (''mathematischer Turm'' genannt) neu erbaut, die [[1770]] zunehmend baufällig geworden war und um 1800 oder kurz danach abgerissen wurde. Das Observatorium scheint allerdings - bereits mit der Bezeichnung "Sternwarte" - schon nach 1550 (Nachzeichnungen des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]]  und von [[Georg Pezolt]]) an der gleichen Stelle und in sehr ähnlichem Aussehen auf alten Stadtplänen auf. Es ist daher davon auszugehen, dass ein solches Observatorium in Salzburg bereits lange vor der Errichtung der Universität bestand.
    
Um 1740 regten bayrische, Salzburger und österreichische Benediktineräbte die Errichtung einer größeren Universitätssternwarte an. Der Abt des [[Benediktinerstift Kremsmünster|Benediktinerstifts Kremsmünster]] griff den Gedanken auf und baute eine Sternwarte. Diese [[Sternwarte Kremsmünster]], auch dort ''Mathematischer Turm'' genannt, beherbergt heute die älteste stationäre Wetterstation Europas und die naturwissenschaftlichen Sammlungen des Benediktinerstiftes Kremsmünster.  
 
Um 1740 regten bayrische, Salzburger und österreichische Benediktineräbte die Errichtung einer größeren Universitätssternwarte an. Der Abt des [[Benediktinerstift Kremsmünster|Benediktinerstifts Kremsmünster]] griff den Gedanken auf und baute eine Sternwarte. Diese [[Sternwarte Kremsmünster]], auch dort ''Mathematischer Turm'' genannt, beherbergt heute die älteste stationäre Wetterstation Europas und die naturwissenschaftlichen Sammlungen des Benediktinerstiftes Kremsmünster.