Albert IV. Nagnzaun: Unterschied zwischen den Versionen

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K Textersetzung - „Erzstift“ durch „Benediktinerstift“
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==Leben==
==Leben==
Als Zehnjähriger kam Nagnzaun [[1787]] ins Sängerknaben-Konvikt des Benediktinerstifts St. Peter und war später auch als [[Domkapellknaben|Sängerknabe]] im [[Salzburger Dom]] tätig. Als 18-jähriger trat er ins Erzstift ein. Nach einem Studium der orientalischen Sprachen in Rom promovierte er 1808 an der katholischen Fakultät in Salzburg. 1809 bis 1811 unterrichtete er an der [[Benediktineruniversität]] Exegese und orientalische Sprachen. Nach der Auflösung der Universität ging er in sein Kloster zurück, wurde aber dann Vikar in Wien-Dornbach.
Als Zehnjähriger kam Nagnzaun [[1787]] ins Sängerknaben-Konvikt des Benediktinerstifts St. Peter und war später auch als [[Domkapellknaben|Sängerknabe]] im [[Salzburger Dom]] tätig. Als 18-jähriger trat er ins Benediktinerstift ein. Nach einem Studium der orientalischen Sprachen in Rom promovierte er 1808 an der katholischen Fakultät in Salzburg. 1809 bis 1811 unterrichtete er an der [[Benediktineruniversität]] Exegese und orientalische Sprachen. Nach der Auflösung der Universität ging er in sein Kloster zurück, wurde aber dann Vikar in Wien-Dornbach.


[[1818]] wurde Albert IV. zum Abt gewählt. Vor seiner Berufung war er Pfarrer in der Dornbacher Pfarre St. Stephan in Wien gewesen. Ab [[1819]] war er zudem Direktor des [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasiums]], dessen Leitung St. Peter und [[Benediktinerabtei Michaelbeuern|Michaelbeuern]] übernehmen mussten, als Salzburg zu Österreich kam.
[[1818]] wurde Albert IV. zum Abt gewählt. Vor seiner Berufung war er Pfarrer in der Dornbacher Pfarre St. Stephan in Wien gewesen. Ab [[1819]] war er zudem Direktor des [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasiums]], dessen Leitung St. Peter und [[Benediktinerabtei Michaelbeuern|Michaelbeuern]] übernehmen mussten, als Salzburg zu Österreich kam.
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Nagnzaun galt - zu einem Zeitpunkt als [[Wolfgang Amadé Mozart]] in Salzburg noch wenig gehört wurde - als großer Verehrer [[Johann Michael Haydn]]s und hatte auch regen Anteil an der Errichtung des Haydn-Monumentes in der [[Stiftskirche St. Peter]]. Der Entwurf des Monuments stammt von Nagnzaun selbst. Besonders die geistlichen und bürgerlichen Kreise wussten sich mit Haydns Musik zu identifizierten.
Nagnzaun galt - zu einem Zeitpunkt als [[Wolfgang Amadé Mozart]] in Salzburg noch wenig gehört wurde - als großer Verehrer [[Johann Michael Haydn]]s und hatte auch regen Anteil an der Errichtung des Haydn-Monumentes in der [[Stiftskirche St. Peter]]. Der Entwurf des Monuments stammt von Nagnzaun selbst. Besonders die geistlichen und bürgerlichen Kreise wussten sich mit Haydns Musik zu identifizierten.


Albert Nagnzaun erstellte eine umfangreiche Sachindizierung der Archivbestände des Erzstifts St. Peter. Außerdem erweiterte er die Mineraliensammlung stark und baute sie zu einem Stiftsmuseum aus.
Albert Nagnzaun erstellte eine umfangreiche Sachindizierung der Archivbestände des Benediktinerstifts St. Peter. Außerdem erweiterte er die Mineraliensammlung stark und baute sie zu einem Stiftsmuseum aus.


==Quellen==
==Quellen==