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Im Dezember 1940 musste er zur Deutschen Wehrmacht einrücken, wo er seit Oktober [[1941]] als Fernmelder in [[Russland]] Kriegsdienst leisten musste. Ende April [[1942]] bekam er drei Wochen Heimaturlaub und kehrte dann nicht mehr zu seiner Truppe nach Russland zurück. Er war weder Nationalsozialist noch Regimegegner, er wollte aber nicht wie sein Vater den Kriegstod erleiden, sondern lieber bei seinen Kindern sein. Er wurde am [[22. Juni]] [[1942]] bei seiner Familie in Salzburg verhaftet.
 
Im Dezember 1940 musste er zur Deutschen Wehrmacht einrücken, wo er seit Oktober [[1941]] als Fernmelder in [[Russland]] Kriegsdienst leisten musste. Ende April [[1942]] bekam er drei Wochen Heimaturlaub und kehrte dann nicht mehr zu seiner Truppe nach Russland zurück. Er war weder Nationalsozialist noch Regimegegner, er wollte aber nicht wie sein Vater den Kriegstod erleiden, sondern lieber bei seinen Kindern sein. Er wurde am [[22. Juni]] [[1942]] bei seiner Familie in Salzburg verhaftet.
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Am [[6. August]] 1942 stand Josef Wintersteller in Salzburg vor einem Kriegsgericht und wurde «wegen unerlaubter Entfernung von der Truppe« zu 15 Monate Gefängnis verurteilt. Noch während seiner Haft wurde er in ein Strafbataillon gesteckt, wahrscheinlich an der Ostfront. Die Soldaten dieser Strafbataillons wurden zum Bunker- und Stellungsbau oder zur Minenräumung und Leichenbergung eingesetzt.
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Am [[6. August]] 1942 stand Josef Wintersteller in Salzburg vor einem Kriegsgericht und wurde «wegen unerlaubter Entfernung von der Truppe« zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt. Noch während seiner Haft wurde er in ein Strafbataillon gesteckt, wahrscheinlich an der Ostfront. Die Soldaten dieser Strafbataillons wurden zum Bunker- und Stellungsbau oder zur Minenräumung und Leichenbergung eingesetzt.
    
Nach Kriegsende galt er als vermisst, wie schon sein Vater Matthias nach dem Ersten Weltkrieg, und wurde gerichtlich für tot erklärt. Nach jüngsten Recherchen konnte ermittelt werden, dass er 33-jährig am 1. Juli 1944 in Danzig (polnisch Gdansk) an der Ostseeküste sein Leben verlor. Die näheren Umstände sind ungeklärt. Er hinterließ eine Frau und fünf Kinder.
 
Nach Kriegsende galt er als vermisst, wie schon sein Vater Matthias nach dem Ersten Weltkrieg, und wurde gerichtlich für tot erklärt. Nach jüngsten Recherchen konnte ermittelt werden, dass er 33-jährig am 1. Juli 1944 in Danzig (polnisch Gdansk) an der Ostseeküste sein Leben verlor. Die näheren Umstände sind ungeklärt. Er hinterließ eine Frau und fünf Kinder.
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