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Die Mittel für die Errichtung der Kraftwerksanlage stammten nach Ende des Zweiten Weltkrieges aus dem [[Marshall-Plan]]. [[1946]] war [[Leopold Müller-Salzburg]] Oberbauleiter. [[1947]] wurde der Bau des Großkraftwerkes wieder aufgenommen. [[1951]] war der Bau der 120 m hohe [[Sperre Limberg|Gewölbemauer Limberg]] beendet worden, wodurch [[1952]] das Kraftwerk Kaprun-Hauptstufe eröffnet werden konnte. Mit dem Bau des Kraftwerkes Kaprun-Oberstufe wurde [[1950]] begonnen. Bis [[1955]] konnten die Mooser- und Drossensperre des [[Stausee Mooserboden|Speichers Mooserboden]], die beiden Sperren des [[Stausee Margaritze|Speichers Margaritze]], das Oberstufenkraftwerk sowie der 12 km lange [[Möllüberleitungsstollen]], fertiggestellt werden.
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Die Mittel für die Errichtung der Kraftwerksanlage stammten nach Ende des Zweiten Weltkrieges aus dem [[Marshall-Plan]]. [[1946]] war [[Leopold Müller-Salzburg]] Oberbauleiter. [[1947]] wurde der Bau des Großkraftwerkes wieder aufgenommen. [[1951]] war der Bau der 120 m hohe [[Sperre Limberg|Gewölbemauer Limberg]] beendet worden, wodurch [[1952]] das Kraftwerk Kaprun-Hauptstufe eröffnet werden konnte. Mit dem Bau des Kraftwerkes Kaprun-Oberstufe wurde [[1950]] begonnen. Bis [[1955]] konnten die Mooser- und Drossensperre des [[Stausee Mooserboden|Speichers Mooserboden]], die beiden Sperren des [[Stausee Margaritze|Speichers Margaritze]], das Oberstufenkraftwerk sowie der 11,6 km lange [[Möllüberleitungsstollen]], fertiggestellt werden.
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=== Hydraulisches System ===
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Aus dem Stausee Mooserboden auf 2 015 [[m ü. A.]] fließt das Wasser in den Stausee Wasserfallboden auf 1 665 m ü. A. und von dort zum Talende auf 781 m ü. A., wo nochmals im [[Speicher Klammsee]] das Wasser aufgefangen wird. Die beiden Stauseen im Kapruner Tal fassen 173 Millionen Kubikmeter Wasser. Der Tagesausgleichsspeicher Margaritze ist durch den 11,6 Kilometer langen Möllüberleitungsstollen nach Norden mit dem Stausee Mooserboden verbunden.
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=== Inbetriebnahme ===
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Im Herbst [[1951]] wurde erstmals das volle Stauziel des Stausees Wasserfallboden erreicht. Die Möllüberleitung wurde im Frühjahr [[1953]] fertiggestellt. Die Stromerzeugung begann sich nun stärker in die Wintermonate zu verlagern durch die zunehmende Füllung des Stausees Mooserboden. [[1955]] wurden die drei Oberstufensperren fertiggestellt und die beiden Turbinen im Krafthaus Oberstufe nahmen ihren Betrieb auf. [[1957]] wurden noch die beiden Speicherpumpen zugeschalten und die Kraftwerksgruppe erreichte ihre volle Leistung mit 830 Millionen Kilowattstunden. Mit 332 000 Kilowatt waren die Tauernkraftwerke Kaprun für die Versorgung Österreichs mit Strom von ausschlaggebender Bedeutung.
    
Offiziell wurden die Tauernkraftwerke durch die Fertigstellung der Mooser- und Drossensperre am [[23. September]] 1955 in Betrieb genommen<ref name=SN>{{Quelle SN|30. Juli 2011}}</ref>.
 
Offiziell wurden die Tauernkraftwerke durch die Fertigstellung der Mooser- und Drossensperre am [[23. September]] 1955 in Betrieb genommen<ref name=SN>{{Quelle SN|30. Juli 2011}}</ref>.
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==== Einzelnachweise ====
 
==== Einzelnachweise ====
 
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{{Tauernkraftwerke Kaprun}}
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
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