Josef Steger (Gymnasialdirektor): Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 12. Dezember 2020, 12:51 Uhr
Schulrat Josef Steger (* 5. September 1827 in Sand in Taufers, Südtirol; † 22. Dezember 1886 Salzburg) war Direktor des Salzburger Staatsgymnasiums.
Leben
Josef Steger, Sohn eines tiroler Bauern, studierte in Brixen und Innsbruck. Als römisch-katholischer Priester war er zu Beginn seiner Berufslaufbahn zunächst Seelsorger in Zirl in Tirol.
Von 1857 bis 1860 unterrichtete er am k.u.k. Staatsgymnasium in Marburg an der Drau, slowenisch Maribor Stmk., ab 1860 am k.u.k. Staatsgymnasium in Salzburg. Dort wurde er 1866 zum Professor ernannt. Ab 1883 war er bis zu seinem Ableben 1886 Direktor des k.u.k. Staatsgymnasiums in Salzburg. Am 22. Dezember 1886 verstarb er an Tuberkulose.
Ehrung
1879 wurde ihm für seine Verdienste das Goldene Verdienstkreuz mit der Krone verliehen.
Werke
(unvollständig)
- Platonische Studien. Innsbruck: Wagner, 1869-1872.
- I. Die Sophistik und sophistische Rhetorik. Die Platonische Dialektik. 1869.
- II. Die platonische Tugendlehre. 1870.
- III. Die platonische Psychologie. 1872.
- Erster Versuch einer Übersetzung des jüngst aufgefundenen Fragmentes aus Homer's Odyssee XXV. Der 29. Philologen-Versammlung in Innsbruck 1874 vorgelegt. Stürmer, 1877.
Quelle
- Nekrolog auf Josef Steger, Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde XXXIV, 1887, S. 543 f.
| Vorgänger Dr. Hermann Pick |
Direktor des Salzburger Staatsgymnasiums 1883–1886 |
Nachfolger Dr. Eduard Kunz prov. |