Adolph Johannes Fischer: Unterschied zwischen den Versionen
Uodate |
|||
| Zeile 24: | Zeile 24: | ||
Im Sommer [[1928]] hat er den in Salzburg urlaubenden irischen Schriftsteller [[James Joyce]] kennen gelernt, dessen Leben und Werk er unter anderem für das „[[Salzburger Volksblatt]]" porträtiert hat. Das geschriebene Porträt hat James Joyce so gefreut, dass er "Prof. Fischer" eigens die aktuelle Ausgabe der Avantgarde-Zeitschrift "Transition" mit dem jüngsten Kapitel seines "Work in Progress" zusenden ließ. | Im Sommer [[1928]] hat er den in Salzburg urlaubenden irischen Schriftsteller [[James Joyce]] kennen gelernt, dessen Leben und Werk er unter anderem für das „[[Salzburger Volksblatt]]" porträtiert hat. Das geschriebene Porträt hat James Joyce so gefreut, dass er "Prof. Fischer" eigens die aktuelle Ausgabe der Avantgarde-Zeitschrift "Transition" mit dem jüngsten Kapitel seines "Work in Progress" zusenden ließ. | ||
Künstlerische | Künstlerische Ergebnisse der Begegnung sind eine im [[Salzburg Museum]] befindliche Lithographie, die James Joyce zeigt, sowie Strandgut-Fotografien, die Fischer 1928 bei einem gemeinsamen Ausflug in Raitenhaslach angefertigt hat. Seine Fotografien wurden [[1929]] unter dem Titel "Fluviana" und dem Urhebervermerk "Photo Fischer, Salzburg" in der Avantgarde-Zeitschrift "Transition" veröffentlicht. | ||
Fischers Fluviana-Fotografien waren der Grund, dass Joyce Jahre lang als Konzeptkünstler in der Tradition von Max Ernst und Marcel Duchamps fehlinterpretiert wurde und wird sowie Ursache für Fischers späte Wiederentdeckung. | Fischers Fluviana-Fotografien waren der Grund, dass Joyce Jahre lang als Konzeptkünstler in der Tradition von Max Ernst und Marcel Duchamps fehlinterpretiert wurde und wird sowie Ursache für Fischers späte Wiederentdeckung. | ||