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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
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''B. nigricomella'' ist in Salzburg weit verbreitet und wurde bereits in allen Landesteilen mit Ausnahme des [[Lungau]]es nachgewiesen (Embacher et al. 2011). Allerdings liegen die letzten Funde aus den [[Schieferalpen]] (Zone III) bereits mehr als 50 Jahre zurück. Die Höhenverbreitung in Salzburg ist bisher von 400 - 1400 m dokumentiert, Lebensraum der Art sind blütenreiche Magerwiesen, Halbtrockenrasen,  und ebensolche Straßen- und Wegränder, aber auch Schotteraufschüttungen und naturnahe Gärten. Die Art fliegt in Salzburg vermutlich in zwei Generationen und zwar von Mai bis Juni und von Juli bis August ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2020).
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''B. nigricomella'' ist in Salzburg weit verbreitet und wurde bereits in allen Landesteilen mit Ausnahme des [[Lungau]]es nachgewiesen (Embacher et al. 2011). Allerdings liegen die letzten Funde aus den [[Schieferalpen]] (Zone III) bereits mehr als 50 Jahre zurück. Die Höhenverbreitung in Salzburg ist bisher von 400 - 1400 m dokumentiert, Lebensraum der Art sind blütenreiche Magerwiesen, Halbtrockenrasen,  und ebensolche Straßen- und Wegränder, aber auch Schotteraufschüttungen und naturnahe Gärten. Die Art fliegt in Salzburg vermutlich in zwei Generationen und zwar von Mai bis Juni und von Juli bis August ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2020).
    
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
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Die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] fliegen im Sonnenschein, zumindest am späteren Nachmittag, kommen aber auch nach Einbruch der Dunkelheit an künstliche Lichtquellen (dokumentierte Funde zwischen 17 und 18 Uhr, sowie von 21 bis 23 Uhr MEZ nach ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2020). Zur Lebensweise der Tiere liegen sonst keine weiteren Daten vor. Die Raupen fressen an Margeriten-Arten (''Leucanthemum'' sp.), wobei sie jung zuerst in den Blättern eine kurze Gangmine erzeugen, später aber frei an den Blättern fressen. Weder die Minen, noch die Raupen wurden in Salzburg bisher allerdings gefunden. Wegen der Bindung an magere Wiesen muss ''B. nigricomella'' trotz der weiten Verbreitung in Salzburg als gefährdet angesehen werden. Neben der Überdüngung magerer Standorte oder der Aufgabe traditioneller Bewirtschaftungsformen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, stellt in letzter Zeit besonders das oftmalige Mähen der Straßen- und Wegränder eine besondere Bedrohung für diese Art durch Vernichtung der Lebensräume und der Verbindungskorridore dar.
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Die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] fliegen im Sonnenschein, zumindest am späteren Nachmittag, kommen aber auch nach Einbruch der Dunkelheit an künstliche Lichtquellen (dokumentierte Funde zwischen 17 und 18 Uhr, sowie von 21 bis 23 Uhr MEZ nach ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2020). Zur Lebensweise der Tiere liegen sonst keine weiteren Daten vor. Die Raupen fressen an Margeriten-Arten (''Leucanthemum'' sp.), wobei sie jung zuerst in den Blättern eine kurze Gangmine erzeugen, später aber frei an den Blättern fressen. Weder die Minen, noch die Raupen wurden in Salzburg bisher allerdings gefunden. Wegen der Bindung an magere Wiesen muss ''B. nigricomella'' trotz der weiten Verbreitung in Salzburg als gefährdet angesehen werden. Neben der Überdüngung magerer Standorte oder der Aufgabe traditioneller Bewirtschaftungsformen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, stellt in letzter Zeit besonders das oftmalige Mähen der Straßen- und Wegränder eine besondere Bedrohung für diese Art durch Vernichtung der Lebensräume und der Verbindungskorridore dar.
    
==Weiterführende Informationen==
 
==Weiterführende Informationen==