| | Er vereinigte zahlreiche Besitzungen, unter anderem das Familiengut Jendel in [[Estland]], das Schloss und Gut Hellebek bei Helsingör auf Seeland in [[Dänemark]], die Villa Seelust bei Clampenburg, Kopenhagen, die Villa Christiansholm bei Kopenhagen und die Villa Seelust in Kiel (ehemals Dänemark) in Schleswig-Holstein. Als Mitglied einer in der estländischen Ritterschaft immatrikulierten Familie, genoss Georg seine weitere Erziehung in der Ritter-Akademie zu Reval. | | Er vereinigte zahlreiche Besitzungen, unter anderem das Familiengut Jendel in [[Estland]], das Schloss und Gut Hellebek bei Helsingör auf Seeland in [[Dänemark]], die Villa Seelust bei Clampenburg, Kopenhagen, die Villa Christiansholm bei Kopenhagen und die Villa Seelust in Kiel (ehemals Dänemark) in Schleswig-Holstein. Als Mitglied einer in der estländischen Ritterschaft immatrikulierten Familie, genoss Georg seine weitere Erziehung in der Ritter-Akademie zu Reval. |
| − | Am 8. Juni 1803 trat er in kaiserlich-russische Dienste. Beim Ausbruch des Krieges mit Frankreich wurde er aus einem Gesuch hin am 18. September 1806 zum Isiumischen Husaren-Regiment versetzt, bei welchem er den Feldzug in Preußen mitmachte. Als Ordonnanz-Offizier dem Generalmajor Barclay de Tolly zugeteilt, gelang es ihm am Vorabend der Schlacht bei Preußisch-Eley, den schwer verwundeten General aus der Gewalt der Franzosen zu retten und in das Hauptquartier des General Bennigsen zu geleiten - wofür er mit dem Goldenen Kreuz beehrt wurde. Dem Kaiserlichen Hauptquartier wieder als Ordonnanz-Offizier zugeteilt, befreite er in der Schlacht bei Heilsberg-Grettstadt mit den Husaren den Chef des Generalstabes, Generalleutnant Fock, aus den Händen der Gegner - hierfür wurde er mit dem Orden des Heiligen Wladimir mit Schleife beehrt. Am 25. Oktober wurde Georg zum Großfürsten Constantin gesandt, um das bei der Kavallerie neu einzuführende Reglement zu erlernen. Am 30. März 1811 wurde er zum 1. Adjutanten von Generalleutnant von Essen, dem General-Governeur von Estland, Livland und Kurland, benannt. | + | Am 8. Juni 1803 trat er als Garde-Offizier in kaiserlich-russische Dienste. Beim Ausbruch des Krieges mit Frankreich wurde er aus einem Gesuch hin am 18. September 1806 zum Isiumischen Husaren-Regiment versetzt, bei welchem er den Feldzug in Preußen mitmachte. Als Ordonnanz-Offizier dem Generalmajor Barclay de Tolly zugeteilt, gelang es ihm am Vorabend der Schlacht bei Preußisch-Eley, den schwer verwundeten General aus der Gewalt der Franzosen zu retten und in das Hauptquartier des General Bennigsen zu geleiten - wofür er mit dem Goldenen Kreuz beehrt wurde. Dem Kaiserlichen Hauptquartier wieder als Ordonnanz-Offizier zugeteilt, befreite er in der Schlacht bei Heilsberg-Grettstadt mit den Husaren den Chef des Generalstabes, Generalleutnant Fock, aus den Händen der Gegner - hierfür wurde er mit dem Orden des Heiligen Wladimir mit Schleife beehrt. Am 25. Oktober wurde Georg zum Großfürsten Constantin gesandt, um das bei der Kavallerie neu einzuführende Reglement zu erlernen. Am 30. März 1811 wurde er zum 1. Adjutanten von Generalleutnant von Essen, dem General-Governeur von Estland, Livland und Kurland, benannt. Er wurde bis zum Garde-Oberst befördert. 1816 nahm er seinen Abschied aus russischen Diensten. |