Elternverein für Kinder mit hohen Begabungen: Unterschied zwischen den Versionen
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''Die Volksschule wusste nicht, wie sie damit umgehensollte. Hochbegabung wird behandelt wie eine Krankheit, plötzlich wird man zur Randgruppe. Im Gymnasium, wurde den Eltern versprochen, die Hochbegabung werde berücksichtigt - doch das konnte man nicht halten. Die Noten wurden immer schlechter. Schüler mit Hochbegabung, die nicht lauter Einser schreiben, sind nicht wirklich erwünscht sind. Dass eine Hochbegabung automatisch gute Noten mit sich zieht, ist ein Irrglaube. Begabte Kinder haben ein anderes Denkschema. Das Wissen ist da. Es schlummert aber, wenn es nicht gefördert wird'' <ref>vgl. Artikel vom 08.03.2010 15:35 | KURIER | Carina Gschwandtner, Karoline Krause</ref> | ''Die Volksschule wusste nicht, wie sie damit umgehensollte. Hochbegabung wird behandelt wie eine Krankheit, plötzlich wird man zur Randgruppe. Im Gymnasium, wurde den Eltern versprochen, die Hochbegabung werde berücksichtigt - doch das konnte man nicht halten. Die Noten wurden immer schlechter. Schüler mit Hochbegabung, die nicht lauter Einser schreiben, sind nicht wirklich erwünscht sind. Dass eine Hochbegabung automatisch gute Noten mit sich zieht, ist ein Irrglaube. Begabte Kinder haben ein anderes Denkschema. Das Wissen ist da. Es schlummert aber, wenn es nicht gefördert wird'' <ref>vgl. Artikel vom 08.03.2010 15:35 | KURIER | Carina Gschwandtner, Karoline Krause</ref> | ||
''Hochbegabung ist nicht nur ein Segen. Gerade in der Schule, also an jenem Ort, wo sich kluge Köpfe vermeintlich am wohlsten fühlen, haben manche mit vielen Handikaps zu kämpfen. Sie sind nicht nur mit extremer Langeweile verbunden, sondern auch mit schmerzhaften Ausgrenzungen durch Schüler und Lehrer. | ''Hochbegabung ist nicht nur ein Segen. Gerade in der Schule, also an jenem Ort, wo sich kluge Köpfe vermeintlich am wohlsten fühlen, haben manche mit vielen Handikaps zu kämpfen. Sie sind nicht nur mit extremer Langeweile verbunden, sondern auch mit schmerzhaften Ausgrenzungen durch Schüler und Lehrer. Von manchen Klassenkollegen wurden sie gemieden, beschimpft oder sogar körperlich attackiert. Aber auch manche Lehrer waren überfordert mit diesen Kindern. Für manche sind die vielen Anfeindungen von Lehrern und Schülern ein Martyrium. Sie müssen mehrmals die Schule wechseln, um dem psychischen Druck zu entfliehen''. | ||
Von manchen Klassenkollegen wurden sie gemieden, beschimpft oder sogar körperlich attackiert. Aber auch manche Lehrer waren überfordert mit diesen Kindern. | |||
Für manche sind die vielen Anfeindungen von Lehrern und Schülern ein Martyrium. Sie müssen mehrmals die Schule wechseln, um dem psychischen Druck zu entfliehen''. | |||
<ref>vgl. Artikel 09.06.2010 13:03 | Oberösterreichische Nachrichten | Marion Kogler</ref> | <ref>vgl. Artikel 09.06.2010 13:03 | Oberösterreichische Nachrichten | Marion Kogler</ref> | ||