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Nach dem Besuch des [[Bundesrealgymnasium Salzburg|Bundesrealgymnasiums Salzburg]] studierte Nußbaumer Rechts- und Staatsphilosophie sowie Kunstgeschichte an der [[Universität Salzburg]]. Seine journalistische Karriere begann er [[1960]] als Pressereferent des damaligen [[Landeshauptmann]]s und späteren Bundeskanzlers [[Josef Klaus]] in [[Salzburg]]. Ab [[1963]] war er bei der [[Salzburger Volkszeitung]] tätig. [[1966]] wurde er von Hugo Portisch zum ''Kurier'' geholt, dessen außenpolitische Redaktion er von [[1971]] bis [[1990]] leitete. Nußbaumer wurde dann unter Bundespräsident Kurt Waldheim Sprecher der Präsidentschaftskanzlei; diese Position übte er bis [[1999]] - also auch noch unter Thomas Klestil - aus.  
Nach dem Besuch des [[Bundesrealgymnasium Salzburg|Bundesrealgymnasiums Salzburg]] studierte Nußbaumer Rechts- und Staatsphilosophie sowie Kunstgeschichte an der [[Universität Salzburg]]. Seine journalistische Karriere begann er [[1960]] als Pressereferent des damaligen [[Landeshauptmann]]s und späteren Bundeskanzlers [[Josef Klaus]] in [[Salzburg]]. Ab [[1963]] war er bei der [[Salzburger Volkszeitung]] tätig. [[1966]] wurde er von Hugo Portisch zum ''Kurier'' geholt, dessen außenpolitische Redaktion er von [[1971]] bis [[1990]] leitete. Nußbaumer wurde dann unter Bundespräsident Kurt Waldheim Sprecher der Präsidentschaftskanzlei; diese Position übte er bis [[1999]] - also auch noch unter Thomas Klestil - aus.  


Nußbaumer hat sich als Nahost-Experte einen hervorragenden Ruf erworben. Auch nahöstliche Staatsmänner schätzten ihn: Präsident Anwar as Sadat bat ihn einst, ihm anlässlich eines Besuches von Bruno Kreisky in Ägypten eine Tischrede in Deutsch aufzusetzen. Nußbaumer schrieb auch mehrere Bücher, darunter eine Biografie Khomeinis.
Nußbaumer hat sich als Nahost-Experte einen hervorragenden Ruf erworben. Auch nahöstliche Staatsmänner schätzten ihn: Präsident Anwar as Sadat bat ihn einst, ihm anlässlich eines Besuches von [[Bruno Kreisky]] in Ägypten eine Tischrede in Deutsch aufzusetzen. Nußbaumer schrieb auch mehrere Bücher, darunter eine Biografie Khomeinis.


Seit [[2000]] ist Nußbaumer als freier Publizist und Medienberater tätig. In dieser Zeit arbeitete er auch als Gastgeber im TV-"philosophicum" des ORF und vor allem als Herausgeber der Wochenzeitung ''Die Furche''. Er ist Vizepräsident der ''Österreichischen Orientgesellschaft Hammer-Purgstall'', der Wiener Stiftung ''Communio et Progressio'', Vorstands-Vorsitzender des SOS-Kinderdorfs ''Wienerwald''.
Seit [[2000]] ist Nußbaumer als freier Publizist und Medienberater tätig. In dieser Zeit arbeitete er auch als Gastgeber im TV-"philosophicum" des ORF und vor allem als Herausgeber der Wochenzeitung ''Die Furche''. Er ist Vizepräsident der ''Österreichischen Orientgesellschaft Hammer-Purgstall'', der Wiener Stiftung ''Communio et Progressio'', Vorstands-Vorsitzender des SOS-Kinderdorfs ''Wienerwald''.