Als Entstehungszeit dieser Hofform nimmt man das 16. Jahrhundert an. Gründe für die Entstehung des Mitterpinzgauer Einhofes liegen in der Besitzgröße und in obrigkeitlichen Maßnahmen. Im Gerichtsbezirk Saalfelden befinden sich wesentlich zahlreichere bäuerliche Besitze in der Größe von 2 – 5, von 5 – 10 und von 10 - 20 ha als im Pinzgauer Zwiehofgebiet. Die gesetzlichen Maßnahmen zur Einschränkung des Holzbedarfes sind aber der Hauptgrund für diese Entwicklung. Bis ins [[19. Jahrhundert]] war das Holz nicht nur Baustoff, sondern in Form von verkohltem Holz (Holzkohle) Brennstoff für das Salzsudwesen und für die Erzverhüttung und dadurch der wichtigste Energieträger überhaupt. Die voll ausgereifte Form des Mitterpinzgauer Einhofes tritt in der [[Bayrisch-Österreichische Salinenkonvention]] vom Jahr [[1829]], in der u.a. die Einforstungsrechte der Salzburger Bauern in den bayerischen Saalforsten regelt, immer wieder auf. | Als Entstehungszeit dieser Hofform nimmt man das 16. Jahrhundert an. Gründe für die Entstehung des Mitterpinzgauer Einhofes liegen in der Besitzgröße und in obrigkeitlichen Maßnahmen. Im Gerichtsbezirk Saalfelden befinden sich wesentlich zahlreichere bäuerliche Besitze in der Größe von 2 – 5, von 5 – 10 und von 10 - 20 ha als im Pinzgauer Zwiehofgebiet. Die gesetzlichen Maßnahmen zur Einschränkung des Holzbedarfes sind aber der Hauptgrund für diese Entwicklung. Bis ins [[19. Jahrhundert]] war das Holz nicht nur Baustoff, sondern in Form von verkohltem Holz (Holzkohle) Brennstoff für das Salzsudwesen und für die Erzverhüttung und dadurch der wichtigste Energieträger überhaupt. Die voll ausgereifte Form des Mitterpinzgauer Einhofes tritt in der [[Bayrisch-Österreichische Salinenkonvention]] vom Jahr [[1829]], in der u.a. die Einforstungsrechte der Salzburger Bauern in den bayerischen Saalforsten regelt, immer wieder auf. |