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Dieser Streit begann, weil das Kuratorium bezweifelt hat, ob der von Pereira  eingeschlagene Wachstumskurs gut ist. Der Kuratoriumsvorsitzende [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] ([[ÖVP]]) hatte gesagt, der Intendant sei beauftragt, für  2013 das Budget von 64 Mill. auf 60 Mill. Euro zu stutzen. Nun schilderte  Pereira, warum das weder sinnvoll noch möglich sei.
 
Dieser Streit begann, weil das Kuratorium bezweifelt hat, ob der von Pereira  eingeschlagene Wachstumskurs gut ist. Der Kuratoriumsvorsitzende [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] ([[ÖVP]]) hatte gesagt, der Intendant sei beauftragt, für  2013 das Budget von 64 Mill. auf 60 Mill. Euro zu stutzen. Nun schilderte  Pereira, warum das weder sinnvoll noch möglich sei.
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Bürgermeister [[Heinz Schaden]] zeigte sich wegen Pereiras Vorgangsweise empört und sagte auf  APA-Anfrage, er lasse sich mit Sicherheit vom Intendanten nicht  erpressen. "''Diese Drohung, einfach alles hinzuschmeißen, weil es nicht  genau nach seinem Willen geht, ist für mich absolut inakzeptabel. Auf  diese Weise verstärkt Pereira nur meine Entschlossenheit, eine budgetäre  Grenze zu setzen, die selbstverständlich auch einzuhalten ist''", sagte  Schaden. Verhandlungsspielraum gebe es für ihn absolut keinen mehr. Auch  Landeshauptmann-Stellvertreter Wilfried Haslauer sagt, das Kuratorium  der Salzburger Festspiele werde sich durch diese verbale Zuspitzung  nicht unter Druck setzen lassen. Haslauer betonte weiter, dass Pereira  die Intendanz auf Basis klarer gesetzlicher Strukturen übernommen habe.  "''Und das Kuratorium wird seine ebenso gesetzlichen Aufgaben wahrnehmen  und die Arbeit der Intendanz kontrollieren. Auf der Basis 'friss, Vogel,  oder stirb' wird man mit uns nicht reden können''", so Haslauer. Kulturministerin  Claudia Schmied (SPÖ) hatte dem Kuratorium der Festspiele zuvor den Rücken gestärkt. "''Das Kuratorium nimmt seine Verantwortung wahr und  handelt in dieser Sache mit Sorgfalt und in gegenseitiger Abstimmung''",  so Schmied auf APA-Anfrage. Die nächste Sitzung des Kuratoriums (26.  Juli, Anm.) werde mit Sicherheit entscheidend sein, so die Ministerin,  die sich um Deeskalation des Konfliktes und "verbale Abrüstung" bemüht  zeigte.
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Bürgermeister [[Heinz Schaden]] zeigte sich wegen Pereiras Vorgangsweise empört und sagte auf  [[APA]]-Anfrage, er lasse sich mit Sicherheit vom Intendanten nicht  erpressen. "''Diese Drohung, einfach alles hinzuschmeißen, weil es nicht  genau nach seinem Willen geht, ist für mich absolut inakzeptabel. Auf  diese Weise verstärkt Pereira nur meine Entschlossenheit, eine budgetäre  Grenze zu setzen, die selbstverständlich auch einzuhalten ist''", sagte  Schaden. Verhandlungsspielraum gebe es für ihn absolut keinen mehr. Auch  Landeshauptmann-Stellvertreter Wilfried Haslauer sagt, das Kuratorium  der Salzburger Festspiele werde sich durch diese verbale Zuspitzung  nicht unter Druck setzen lassen. Haslauer betonte weiter, dass Pereira  die Intendanz auf Basis klarer gesetzlicher Strukturen übernommen habe.  "''Und das Kuratorium wird seine ebenso gesetzlichen Aufgaben wahrnehmen  und die Arbeit der Intendanz kontrollieren. Auf der Basis 'friss, Vogel,  oder stirb' wird man mit uns nicht reden können''", so Haslauer. Kulturministerin  Claudia Schmied (SPÖ) hatte dem Kuratorium der Festspiele zuvor den Rücken gestärkt. "''Das Kuratorium nimmt seine Verantwortung wahr und  handelt in dieser Sache mit Sorgfalt und in gegenseitiger Abstimmung''",  so Schmied auf [[APA]]-Anfrage. Die nächste Sitzung des Kuratoriums (26.  Juli, Anm.) werde mit Sicherheit entscheidend sein, so die Ministerin,  die sich um Deeskalation des Konfliktes und "verbale Abrüstung" bemüht  zeigte.
    
Salzburgs Kulturreferent LHStv. [[David Brenner]] ([[SPÖ]])  stellte sich ebenso klar hinter das Kuratorium. Pereira habe für 2012 ein engagiertes, ausgeweitetes Programm vorgelegt, das spannende  Produktionen enthalte. Aufgabe des Kuratoriums sei es, bei der von  Pereira für 2013 geplanten neuerlichen Erweiterung zu achten, wie viel  noch machbar wäre. "''Nichts wäre schlimmer, später wieder eine  Finanzierungsdebatte zu haben, weil eine Redimensionierung nötig ist.''" Grundsätzlich ortet Brenner "''viel Emotion in der Diskussion''".
 
Salzburgs Kulturreferent LHStv. [[David Brenner]] ([[SPÖ]])  stellte sich ebenso klar hinter das Kuratorium. Pereira habe für 2012 ein engagiertes, ausgeweitetes Programm vorgelegt, das spannende  Produktionen enthalte. Aufgabe des Kuratoriums sei es, bei der von  Pereira für 2013 geplanten neuerlichen Erweiterung zu achten, wie viel  noch machbar wäre. "''Nichts wäre schlimmer, später wieder eine  Finanzierungsdebatte zu haben, weil eine Redimensionierung nötig ist.''" Grundsätzlich ortet Brenner "''viel Emotion in der Diskussion''".