Aperschnalzen: Unterschied zwischen den Versionen

Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 6: Zeile 6:
'''Die Wurzeln liegen im Dunklen'''
'''Die Wurzeln liegen im Dunklen'''


Die Wurzeln des Aperschnalzens sind unklar. Von der Volkskunde wird das Aperschnalzen jedenfalls dem „Lärmbrauchtum“ zugeordnet. Seine ursprüngliche Bedeutung sei die Vertreibung des Winters sowie das Wecken des Frühlings gewesen. Das Wort aper komme vom althochdeutschen Wort „apir“, das heißt vom Schnee befreit. Früher wurde es auch häufig als „Faschingsschnalzen“ bezeichnet, weil man es nur in der Zeit vom Dreikönigstag bis zum Faschingsdienstag ausübte  
Die Wurzeln des Aperschnalzens sind unklar. Von der Volkskunde wird das Aperschnalzen jedenfalls dem „Lärmbrauchtum“ zugeordnet. Seine ursprüngliche Bedeutung sei die Vertreibung des Winters sowie das Wecken des Frühlings gewesen. Das Wort aper komme vom althochdeutschen Wort „apir“, das heißt vom Schnee befreit. Früher wurde es auch häufig als „Faschingsschnalzen“ bezeichnet, weil man es nur in der Zeit vom Dreikönigstag bis zum Faschingsdienstag ausübte.
(Quellen: Hans Roth, Das Aperschnalzen, Sänger- und Musikantenzeitung 1/89, Seite 18. Adolf Haslinger und Peter Mittermayr, Salzburger Kulturlexikon, Residenzverlag1987, Seite 53. Karl Adrian, Von Salzburger Sitt und Brauch, Wien 1924, Seite 95).
(Quellen: Hans Roth, Das Aperschnalzen, Sänger- und Musikantenzeitung 1/89, Seite 18. Adolf Haslinger und Peter Mittermayr, Salzburger Kulturlexikon, Residenzverlag1987, Seite 53. Karl Adrian, Von Salzburger Sitt und Brauch, Wien 1924, Seite 95)