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[[Datei:Stiftskirche Mattsee, von der Südostseite.JPG|thumb|Stiftspfarrkirche Mattsee, von der Südostseite]]
 
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[[Datei:Turm der Stiftskirche Mattsee.jpg|thumb|Turm der Stiftspfarrkirche Mattsee]]
 
[[Datei:Turm der Stiftskirche Mattsee.jpg|thumb|Turm der Stiftspfarrkirche Mattsee]]
Die heutige '''Stiftspfarrkirche St. Michael''' in der [[Flachgau]]er Marktgemeinde [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] ist der vierte Kirchenbau, der an genau derselben Stelle wie die Gründungskirche aus dem [[8. Jahrhundert]] steht. Sie ist dem [[Erzengel Michael]] geweiht.
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Die heutige '''Stiftspfarrkirche St. Michael''' in der [[Flachgau]]er Marktgemeinde [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] ist der vierte Kirchenbau, der an genau derselben Stelle wie die Gründungskirche aus dem [[8. Jahrhundert]] steht. Sie ist dem Erzengel [[Michael]] geweiht.  Sie zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Mattsee|denkmalgeschützten Objekten]] in Mattsee.
    
=== Geschichte ===
 
=== Geschichte ===
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Es hat vier Bauphasen an dieser Kirche gegeben: Die vorkarolingische Holzkirche, die ottonische Saalkirche, die romanische Stiftskirche und die heutige Stifts- und Pfarrkirche<ref>Quelle [http://www.kirchen-fuehrer.info/st-michael-in-mattsee.html  www.kirchen-fuehrer.info], Seite 9–10</ref>
 
Es hat vier Bauphasen an dieser Kirche gegeben: Die vorkarolingische Holzkirche, die ottonische Saalkirche, die romanische Stiftskirche und die heutige Stifts- und Pfarrkirche<ref>Quelle [http://www.kirchen-fuehrer.info/st-michael-in-mattsee.html  www.kirchen-fuehrer.info], Seite 9–10</ref>
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So wurden Pfostengruben gefunden, welche belegen das bereits in vorkarolingischer Zeit (vor 750) eine Holzkirche bestand. Diese wurde vermutlich im [[10. Jahrhundert]] durch einen ersten Bau aus Stein ersetzt. Dieser Bau war gleich breit war wie das heutige Mittelschiff. Der Altarraum dieses ersten Steinbaues umfasst genau den Bereich der heutigen Vierung. Auch die Hauptachse des westlich anschließenden Kirchenraumes stimmt mit der heutigen überein. Keine Hinweise konnten bei Grabungen für diesen Kirchenbau auf klösterlichen Gebäude wie Speisesaal (= Refektorium) oder Schlafsaal (= Dormitorium) gefunden werden. Dies deutet archäologisch auf die Umwandlung im beginnenden [[11. Jahrhundert]] des Klosters in ein Kollegiatstift hin.
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So wurden Pfostengruben gefunden, welche belegen das bereits in vorkarolingischer Zeit (vor 750) eine Holzkirche bestand. Diese wurde vermutlich im [[10. Jahrhundert]] durch einen ersten Bau aus Stein ersetzt. Dieser Bau war gleich breit war wie das heutige Mittelschiff. Der Altarraum dieses ersten Steinbaues umfasst genau den Bereich der heutigen Vierung. Auch die Hauptachse des westlich anschließenden Kirchenraumes stimmt mit der heutigen überein. Keine Hinweise konnten bei Grabungen für diesen Kirchenbau auf klösterlichen Gebäude wie Speisesaal (lat. Refektorium) oder Schlafsaal (lat. Dormitorium) gefunden werden. Dies deutet archäologisch auf die Umwandlung im beginnenden [[11. Jahrhundert]] des Klosters in ein Kollegiatstift hin.
    
Im [[12. Jahrhundert]] wurde ein größerer [[Romanik|romanischer]] Bau errichtet. Dieser wurde vermutlich [[1276]] bei einem Brand stark beschädigt, wodurch die Kirche unter Verwendung alter Mauern fast vollkommen neu im [[Gotik|frühgotischen]] Stil errichtet wurde. Aus der Zeit der Spätgotik gibt es noch das eindrucksvolle Fresko des hl. Christophorus im nördlichen Seitenschiff zu sehen.
 
Im [[12. Jahrhundert]] wurde ein größerer [[Romanik|romanischer]] Bau errichtet. Dieser wurde vermutlich [[1276]] bei einem Brand stark beschädigt, wodurch die Kirche unter Verwendung alter Mauern fast vollkommen neu im [[Gotik|frühgotischen]] Stil errichtet wurde. Aus der Zeit der Spätgotik gibt es noch das eindrucksvolle Fresko des hl. Christophorus im nördlichen Seitenschiff zu sehen.
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* [https://www.stiftmattsee.at/interactivist/frontend/downloadDoc.asp?file=Stiftsblaetter_Ausgabe_2006.pdf&id=103&chk=302202&typ=.pdf Mattseer Stiftsblätter, pdf], September 2006, abgefragt am 25. Juni 2019
 
* [https://www.stiftmattsee.at/interactivist/frontend/downloadDoc.asp?file=Stiftsblaetter_Ausgabe_2006.pdf&id=103&chk=302202&typ=.pdf Mattseer Stiftsblätter, pdf], September 2006, abgefragt am 25. Juni 2019
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== Einzelnachweis ==
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==== Einzelnachweis ====
 
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