Was seinen Standort betrifft ist er grundsätzlich anspruchslos. Es ist an Waldrändern, Zäunen und Mauern zu bewundern. Er liebt zwar frische, lockere und fruchtbare Böden, wächst aber – ausgenommen auf Plätzen mit Staunässe – auch überall sonst. Man sieht ihn selbst an der Baumgrenze gebirgiger Lagen. Er zeichnet sich durch schnelles Wachstum aus, seine Wurzeln sind tiefgehend und weitreichend. Er verträgt auch schattigere Lagen und ist daher vielseitig verwendbar. Angeblich ist er auf belasteten Flächen, wie z.B. im Erzgebirge, als Pionierbaumart oft die einzige, die den Immissionsbelastungen standhält. Das abgeworfene Laub zersetzt sich rasch und ist ein guter Humusförderer. Dass dieser Baumart eine hohe Bedeutung für die Kulturlandschaft zugebilligt wird nimmt nicht wunder. | Was seinen Standort betrifft ist er grundsätzlich anspruchslos. Es ist an Waldrändern, Zäunen und Mauern zu bewundern. Er liebt zwar frische, lockere und fruchtbare Böden, wächst aber – ausgenommen auf Plätzen mit Staunässe – auch überall sonst. Man sieht ihn selbst an der Baumgrenze gebirgiger Lagen. Er zeichnet sich durch schnelles Wachstum aus, seine Wurzeln sind tiefgehend und weitreichend. Er verträgt auch schattigere Lagen und ist daher vielseitig verwendbar. Angeblich ist er auf belasteten Flächen, wie z.B. im Erzgebirge, als Pionierbaumart oft die einzige, die den Immissionsbelastungen standhält. Das abgeworfene Laub zersetzt sich rasch und ist ein guter Humusförderer. Dass dieser Baumart eine hohe Bedeutung für die Kulturlandschaft zugebilligt wird nimmt nicht wunder. |