Erich Schenk: Unterschied zwischen den Versionen
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Er konnte sich auch nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft halten und wurde [[1946]] in die Österreichische Akademie der Wissenschaften aufgenommen. In der Folgezeit wurden mehrere Verfahren gegen Schenk eingeleitet(die Umstände um die Arisierung der Privatbibliothek Guido Adlers im Jahr 1941 , an der Erich Schenk maßgeblichen Anteil hatte),die aber folgelos blieben. | Er konnte sich auch nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft halten und wurde [[1946]] in die Österreichische Akademie der Wissenschaften aufgenommen. In der Folgezeit wurden mehrere Verfahren gegen Schenk eingeleitet(die Umstände um die Arisierung der Privatbibliothek Guido Adlers im Jahr 1941 , an der Erich Schenk maßgeblichen Anteil hatte),die aber folgelos blieben. | ||
Schenks Antisemitismus trat auch in den [[1950er]] und [[ | Schenks Antisemitismus trat auch in den [[1950er]] und [[1960er]] Jahren noch völlig unverhohlen zutage. So lehnte er etwa Dissertationsvorhaben über Franz Schreker und [[Gustav Mahler]] mit dem offenen Hinweis auf deren jüdische Abstammung ab. 1967 kam es deshalb sogar zu einem öffentlichen Gerichtsverfahren, das jedoch aufgrund fehlender Zeugen wieder zu seinen Gunsten endete. | ||
Noch [[2003]] hatte die „Mozartgemeinde Wien“ den jedem historischen Bewusstsein mangelnden Einfall einen neuen Preis für Nachwuchsmusiker/innen unter dem Namen „Erich-Schenk-Preis“ auszuloben | Noch [[2003]] hatte die „Mozartgemeinde Wien“ den jedem historischen Bewusstsein mangelnden Einfall einen neuen Preis für Nachwuchsmusiker/innen unter dem Namen „Erich-Schenk-Preis“ auszuloben | ||
==Auszeichnungen== | ==Auszeichnungen== | ||