Volksschule Saalbach: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Schule in [[Saalbach]] wurde [[1653]] durch Vikar [[Ulrich Faber]] eingerichtet, nach dessen Ableben jedoch nicht weitergeführt. Erst [[1706]] erfolgte eine erneute Einrichtung der Schule durch den Mesner [[Sebastian Schwoich]] im Vikarhaus, die später ins ''Krämerhaus'' übersiedelte. Als er [[1712]] am Platz des späteren Hauses Nr. 32 ein Schulgebäude errichtet hatte, wurde dieses von der Kirche als Mesnerhaus angekauft. [[1800]] erhielt das Mesnerhaus ein zusätzliches Stockwerk.
Die Schule in [[Saalbach]] wurde [[1653]] durch Vikar [[Ulrich Faber]] eingerichtet, nach dessen Ableben jedoch nicht weitergeführt. Erst [[1706]] erfolgte eine erneute Einrichtung der Schule durch den Mesner [[Sebastian Schwoich]] im Vikarhaus, die später ins ''Krämerhaus'' übersiedelte. Als er [[1712]] am Platz des späteren Hauses Nr. 32 ein Schulgebäude errichtet hatte, wurde dieses von der Kirche als Mesnerhaus angekauft. [[1800]] erhielt das Mesnerhaus ein zusätzliches Stockwerk.


Am [[22. Februar]] [[1873]] wurde eine Schulbibliothek eröffnet, vorerst mit sechs Büchern, die vom [[Bezirksschulamt für Zell am See|Bezirksschulrat]] beigestellt wurden.
Am [[22. Februar]] [[1873]] wurde eine Schulbibliothek eröffnet, vorerst mit sechs Büchern, die vom [[Bezirksschulrat für Zell am See|Bezirksschulrat]] beigestellt wurden.


Am [[3. Juli]] [[1898]] fand die Grundsteinlegung zum neuen Schulhaus am Ort des heutigen Gemeindehauses am [[Dorfplatz (Saalbach-Hinterglemm)|Dorfplatz]] 36 statt. Der Unterricht fand bereits seit [[23. Mai]] in der [[Freiwillige Feuerwehr Saalbach|Feuerwehrzeugstätte]] als Notquartier statt. Das alte Schulhaus wurde sogleich abgerissen. Am [[20. November]] 1898 erfolgte die Einweihung der nun zweiklassigen Schule. Die Übersiedlung aus der Feuerwehrzeugstätte erfolgte bis zum Schulbeginn am [[15. Dezember]] 1898.


[[1925]] wurde auch eine ''ländliche Fortbildungsschule'' eingerichtet.  
Neben dem Volksschulunterricht fand auch ein ''landwirtschaftlicher Fortbildungskurs'' statt.
[[1925]] wurde auch eine ''ländliche Fortbildungsschule'' eingerichtet, [[1926]] auch für Mädchen.  


[[1952]] wurde ein neues, großes Schulhaus in der [[Schulstraße (Saalbach-Hinterglemm)|Schulstraße]] 238 bezogen. Die Baukosten betrugen 780.000 [[Schilling|öS]].<ref>[[Matthias Laireiter|Laireiter, Matthias]]: ''Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963''. Hrsg. vom [[Landesschulrat für Salzburg]]. Salzburg 1965, S. 116.</ref>
[[1947]] wurde die Schule dreiklassig, [[1953]] vierklassig.
 
Am [[12. Oktober]] [[1952]] wurde nach drei Jahren Bauzeit ein neues, großes Schulhaus in der [[Schulstraße (Saalbach-Hinterglemm)|Schulstraße]] 238 bezogen. Die Baukosten betrugen 780.000 [[Schilling|öS]].<ref>[[Matthias Laireiter|Laireiter, Matthias]]: ''Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963''. Hrsg. vom [[Landesschulrat für Salzburg]]. Salzburg 1965, S. 116.</ref>
 
[[1959]]erhielt die Schule einen Telefonanschluss. [[1965]] wurde sie fünfklassig.


[[2011]] wurde die Schule geschlossen und der Unterricht an die [[Volksschule Wiesern]] übertragen. Die letzte Schulleiterin [[Elke Haslmayr]] wurde Direktorin der Volksschule Wiesern.
[[2011]] wurde die Schule geschlossen und der Unterricht an die [[Volksschule Wiesern]] übertragen. Die letzte Schulleiterin [[Elke Haslmayr]] wurde Direktorin der Volksschule Wiesern.
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* [[1836]]–1861: [[Stephan Grundner]]
* [[1836]]–1861: [[Stephan Grundner]]
* [[1861]]–1872: [[Anton Dschulnigg]]
* [[1861]]–1872: [[Anton Dschulnigg]]
* [[1872]]–1872: [[Thomas Mayrl]] (Schulprovisor)
* <!--1.8.-8.10.-->[[1872]]–1872: [[Thomas Mayrl]] (Schulprovisor)
* <!--[[8. Oktober]] -->[[1872]]–1888: [[Michael Lofeier]] <!--aus Hüttschlag, trat am [[4. November]] [[1888]] in den Ruhestand.-->
* <!--[[8. Oktober]] -->[[1872]]–1888: [[Michael Lofeier]] <!--aus Hüttschlag, trat am [[4. November]] [[1888]] in den Ruhestand.-->
* [[1888]]–1893: [[Leopold Schmid]]
* [[1888]]–1893: [[Leopold Schmid]]
* <!--[[2. Jänner]] -->[[1894]]–1911: OL [[Peter Höll]] <!--UL aus Leogang-->
* [[1894]]–1911: OL [[Peter Höll]]
* [[1911]]–1914: OL [[Ludwig Ramsauer]], († 1914)
* [[1912]]–1914: OL [[Ludwig Ramsauer]]
 
* [[1916]]–1934: OL [[Hermann Hueter]]
* [[1916]]–1934: OL [[Hermann Hueter]]
* [[1934]]–1938: [[Albert Wegmayr]]
* [[1934]]–1938: [[Albert Wegmayr]]
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* [[Anton Behacker|Behacker, Anton]] (Hrsg.): ''Materialien zur Geschichte der Volksschulen des Herzogtumes Salzburg''. Salzburg (Mayr) 1912, S. 52.
* [[Anton Behacker|Behacker, Anton]] (Hrsg.): ''Materialien zur Geschichte der Volksschulen des Herzogtumes Salzburg''. Salzburg (Mayr) 1912, S. 52.
* [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: ''Mitterpinzgau. Saalbach, Saalfelden, Lofer, Salzburgisches Saaletal''. Selbstverlag, Hollersbach 1962.
* [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: ''Mitterpinzgau. Saalbach, Saalfelden, Lofer, Salzburgisches Saaletal''. Selbstverlag, Hollersbach 1962.
* [[Siegfried Weitlaner|Weitlaner, Siegfried]]: ''Heimatbuch Saalbach-Hinterglemm. Vom armen Bergbauerndorf zum internationalen Fremdenverkehrsort''. Gemeinde Saalbach-Hinterglemm 1987, S. 262ff.
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