Salzburger Stier (Festung Hohensalzburg): Unterschied zwischen den Versionen

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==Allgemeines==
==Allgemeines==
Die große Walzenorgel besitzt Über 200 Pfeifen hat und wurde [[1502]] unter [[Erzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]] zuerst für den Hohen Stock erbaut. Erst im 17. Jahrhundert kam sie an den heutigen Standort. [[1753]] <ref>Bericht über die Renovierung des Hornwerkes, "Salzburger Stier", Hrg. Hans Bayr, 2002</ref> wurden sie durch Rochus Egedacher erneuert. Täglich um 7 Uhr, 11 Uhr und 18 Uhr "brüllt" der Stier im Anschluss an das [[Glockenspiel]]. Wenn die Geräuschkulisse vor allem des Verkehrs nicht allzu laut ist, kann man sogar am [[Residenzplatz|Residenz]]- oder [[Domplatz]] den „Salzburger Stier“ hören.
Die große Walzenorgel besitzt gut 130 Pfeifen und wurde [[1502]] unter [[Erzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]] zuerst für den Hohen Stock erbaut und befand sich über den Fürstenzimmern. Erst im 17. Jahrhundert - vermutlich um 1640 - kam sie an den heutigen Standort. [[1753]] <ref>Bericht über die Renovierung des Hornwerkes, "Salzburger Stier", Hrg. Hans Bayr, 2002</ref> wurden sie durch Rochus Egedacher erneuert. Täglich um 7 Uhr, 11 Uhr und 18 Uhr ist der Stier im Anschluss an das [[Glockenspiel]] zu hören. Wenn die Geräuschkulisse vor allem durch den Verkehr nicht allzu laut ist, kann man sogar am [[Residenzplatz|Residenz]]- oder [[Domplatz]] den „Salzburger Stier“ gut hören.
 
Das Instrument ist eine Blockwerkorgel und besteht nur aus Pfeifen. Die Orgel mit ihrem Windkasten und dem Balg besitzt keine Spielvorrichtung. Aus dem mehrfach verstärkten Akkord F Dur Akkord (F A C) sticht die Terz deutlich hervor, wodurch ein weit hörbare signalartiger Ton entsteht, der zur Bezeichnung „Horn“ geführt hat und in Salzburg auch zum Namen „Stier“.


Einer der bekanntesten österreichischen Kleinkunstpreise ist ebenfalls danach benannt.
Einer der bekanntesten österreichischen Kleinkunstpreise ist ebenfalls danach benannt.