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| − | '''Johann Nepomuk Schreiner''' (getauft [[13. Mai]] [[1766]] Regen-Schollenried, [[Bayern#Niederbayern|Niederbayern]]; † [[23. Juni]] [[1826]] Salzburg) war Besitzer der [[Stiegl]]-Brauerei und Gründer des [[Stieglkeller]]s. | + | '''Johann Nepomuk Schreiner''' (getauft [[13. Mai]] [[1766]] Regen-Schollenried, [[Bayern#Niederbayern|Niederbayern]]; † [[23. Juni]] [[1826]] Salzburg) war Besitzer der [[Stieglbrauerei zu Salzburg|Stiegl-Brauerei]] und Gründer des [[Stieglkeller]]s. |
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| | ==Leben== | | ==Leben== |
| − | Der Bauernsohn Johann Nepomuk Schreiner fand 1798 in der [[Hofbräu Kaltenhausen|Hofbrauerei zu Kaltenhausen]] zunächst eine Anstellung als Kupferschmied, wurde jedoch in der Folge im Bereich des Brauwesens eingesetzt, in dem er es bis 1802 zum Braumeister brachte. | + | Der Bauernsohn Johann Nepomuk Schreiner fand 1798 in der [[Hofbräu Kaltenhausen|Hofbrauerei]] in [[Kaltenhausen]] zunächst eine Anstellung als Kupferschmied, wurde jedoch in der Folge im Bereich des Brauwesens eingesetzt, in dem er es bis [[1802]] zum Braumeister brachte. |
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| − | Ab 1804 leitete Schreiner als Malzmeister die im [[Schloss Rif]] untergebrachte Malzdarre der Hofbrauerei. | + | Ab [[1804]] leitete Schreiner als Malzmeister die im [[Schloss Rif]] untergebrachte Malzdarre der Hofbrauerei. |
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| − | Anlässlich des Verkaufs der Brauerei Kaltenhausen an Maria Leopoldine von Bayern wurde Schreiner 1815 nach 18 Dienstjahren frühzeitig pensioniert, führte jedoch seine 1804 erlangte Konzession für Bier-, Branntwein- und Weinausschank im Schloss Rif bis 1818 fort. | + | Anlässlich des Verkaufs der Brauerei Kaltenhausen an [[Maria Leopoldine von Bayern]] wurde Schreiner 1815 nach 18 Dienstjahren frühzeitig pensioniert, führte jedoch seine [[1804]] erlangte Konzession für Bier-, Branntwein- und Weinausschank im Schloss Rif bis 1818 fort. |
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| − | [[1819]] erwarb er die zuvor von ihm gepachtete Stieglbrauerei in der Salzburger [[Gstättengasse]] und begann sogleich mit der Modernisierung des Betriebs, u. a. durch Vergrößerung der Sudpfanne. Dem vermehrten Bierausstoß trug er durch die Einrichtung von Bierlagerkellern in einem angekauften Haus in der Festungsgasse Rechnung. Während der Sommermonate schenkte Schreiner in dem dazugehörigen Garten Kellerbier aus und legte damit den Grundstein für den als „Stiegl-Keller“ heute noch bestehenden Gastwirtschaftsbetrieb. Nicht zuletzt gestaltete er das Bräugasthaus in der Gstättengasse zu einem angesehenen Gast- und Beherbergungsunternehmen um. | + | [[1819]] erwarb er die zuvor von ihm gepachtete Stieglbrauerei an der Salzburger [[Gstättengasse]] und begann sogleich mit der Modernisierung des Betriebs, u. a. durch Vergrößerung der Sudpfanne. Dem vermehrten Bierausstoß trug er durch die Einrichtung von Bierlagerkellern in einem angekauften Haus in der [[Festungsgasse]] Rechnung. Während der Sommermonate schenkte Schreiner in dem dazugehörigen Garten Kellerbier aus und legte damit den Grundstein für den als „Stieglkeller“ heute noch bestehenden Gastwirtschaftsbetrieb. Nicht zuletzt gestaltete er das Bräugasthaus an der Gstättengasse zu einem angesehenen Gast- und Beherbergungsunternehmen um. |
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| − | Johann Schreiner war ab 1806 mit Katharina geb. Geißler, ab 1819 mit Anna geb. Holzegger verheiratet, die ihm den Sohn [[Josef Schreiner|Josef Johann Nepomuk]] (* [[9. März]] [[1821]]) schenkte. | + | Johann Schreiner war ab [[1806]] mit Katharina, geb. Geißler, ab [[1819]] mit Anna, geb. Holzegger, verheiratet, die ihm den Sohn [[Josef Schreiner|Josef Johann Nepomuk]] (* [[9. März]] [[1821]]) schenkte. |
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| | Nach seinem Tod wurde der Betrieb von der Witwe weitergeführt, die im Jahr [[1833]] den Braumeister [[Franz Haindl]] heiratete, mit dem sie weitere bauliche Ausgestaltungen vornahm, sowie im Jahr [[1852]] den Betrieb ihrem Sohn übergab. | | Nach seinem Tod wurde der Betrieb von der Witwe weitergeführt, die im Jahr [[1833]] den Braumeister [[Franz Haindl]] heiratete, mit dem sie weitere bauliche Ausgestaltungen vornahm, sowie im Jahr [[1852]] den Betrieb ihrem Sohn übergab. |
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