FC Red Bull Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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Obwohl Co Adriaanses Team die heimische Meisterschaft dominierte wurde sein Vertrag nicht verlängert. Dies gab Red Bull am [[7. April]] [[2009]] bekannt, sein Nachfolger ab Sommer 2009 wurde am [[21. April]] vorgestellt: der Niederländer [[Huub Stevens]], mit Schalke 04 1997 UEFA-Cup Gewinner, übernimmt die Mannschaft von seinem Landsmann. | Obwohl Co Adriaanses Team die heimische Meisterschaft dominierte wurde sein Vertrag nicht verlängert. Dies gab Red Bull am [[7. April]] [[2009]] bekannt, sein Nachfolger ab Sommer 2009 wurde am [[21. April]] vorgestellt: der Niederländer [[Huub Stevens]], mit Schalke 04 1997 UEFA-Cup Gewinner, übernimmt die Mannschaft von seinem Landsmann. | ||
Version vom 21. April 2009, 14:40 Uhr
| Voller Name | FC Red Bull Salzburg |
| Spitzname(n) | Die Bullen |
| Gegründet | 01. 06. 1950 |
| Stadion | Red Bull Arena |
| Plätze/Mitglieder | ca. 30.000 |
| Präsident/Obmann | Markus Egger Geschäftsführer |
| Trainer | Jacobson "Co" Adriaanse |
| Adresse | Stadionstraße 2/3 A-5071 Wals-Siezenheim Tel.: 06 62/43 33 32 |
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Red Bull Salzburg (ehemals SV Austria Salzburg) ist ein Fußballverein in der österreichischen Tipp3 Bundesliga. Der Verein trägt seine Heimspiele in der Red Bull Arena in Siezenheim aus. Die Mannschaft spielt in weiß-roten Heimdressen und blauen Auswärtsdressen.
Geschichte
Am 3. Juni 2005 fand die konstituierende Generalversammlung des FC Red Bull Salzburg statt. Der Verein wurde damit der rechtliche Nachfolger des auf das Jahr 1933 zurückgehenden SV Austria Salzburg. Erstmals in der Geschichte des Getränkeherstellers Red Bull wagte sich dessen Besitzer Dietrich Mateschitz als Sponsor in den Breitensport Fußball. Die Streichung des historischen Namens Austria, wiewohl schon seit Jahren zu Gunsten des Sponsors üblich, und vor allem die Zurückdrängung der Vereinsfarben Violett-Weiß und der offensive Marketingansatz Red Bulls ließen die eingefleischten Austria Anhänger von ihrem Verein brechen. Die Initiative Violett-Weiß gründete im Herbst 2005 den Nachfolgeverein Sportverein Austria Salzburg.
Zu dieser Zeit war der Kader bereits runderneuert und mit zahlreichen ausländischen Fußballern von gehobenem Format verstärkt worden. Dem neuen Trainer Kurt Jara stand der höchste Etat in der österreichischen Bundesliga zur Verfügung und als Ziel wurde ein internationaler Startplatz ausgegeben. Trotz chronischer Auswärtsschwäche gelang Red Bull Salzburg 2006 der Vizemeistertitel und damit die Qualifikation für die Champions League. Am Ende der Saison wurde Kurt Jara wegen Ungereimtheiten bei Spielertransfers von seinem Traineramt entbunden, Prozesse in dieser Causa sind 2008 noch anhängig.
Saison 2006/07
Am 23. Mai 2006 wurde Giovanni Trapattoni als neuer Trainer vorgestellt, an seiner Seite fungierte Lothar Matthäus als Co-Trainer. In der Qualifikation zur Champions League besiegte man zuerst zwar den FC Zürich, scheiterte aber dann am FC Valencia um den Einzug in die Gruppenphase. Im UEFA-Cup scheiterte man klar an den Blackburn Rovers. In der heimischen Meisterschaft allerdings wurden bereits im Herbst die Weichen auf Titel Nummer Vier gestellt. Ein mögliches Double vergab man durch eine leichtfertige Heimniederlage im Cup-Halbfinale gegen den FC Mattersburg. Vor Beginn der Saison 2007/08 musste Lothar Matthäus seinen Hut nehmen, er wurde von Thorsten Fink, der die Red Bull Salzburg Amateure in die Red Zac Erste Liga geführt hatte, beerbt.
Saison 2007/08
Der Start in die Saison 2007/08 verlief unglücklich. Wieder überstand man eine Qualifikationsrunde in der Champions League, nur um durch einen Elfmeter fünf Minuten vor Schluss des Rückspiels gegen Schachtar Donezk die Chance auf den Aufstieg in die Gruppenphase zu verlieren. Es folgte ein blamables 0:3 gegen AEK Athen im UEFA-Cup und nach dem 1:0 im Heimspiel das erneute frühe Aus auf internationaler Ebene. Diesmal fanden die roten Bullen aber nicht einmal in der heimischen Meisterschaft zu ihrer Form zurück und belegten am Ende der Herbstsaison nur Rang 5. Ein starker Auftakt in die Frühjahrssaison - und schwächelnde Gegner - machten aber die Meisterschaft noch einmal spannend, bis zur 0:7 Heimniederlage gegen den späteren Meister Rapid Wien. Als Vizemeister qualifizierten sich die Salzburger für den UEFA-Cup.
Saison 2008/09
Im Juni 2008 übernahm der Niederländer Co Adriaanse das Traineramt von Giovanni Trapattoni, der als Nationaltrainer nach Irland gewechselt war. Im Gegensatz zur Defensivtaktik des Italieners ließ Adriaanse von Beginn an immer ein sehr auf Angriff ausgelegtes System spielen. Bereits in den ersten Runden überzeugte die Bullen mit torreichen Heimspielen, in denen immer wieder Torjäger Marc Janko herausstach. Auch in den Auswärtsspielen trat man besser auf als in der Vorsaison - restlos überzeugen konnten die Salzburger auf Naturrasen aber meistens nicht. Gegen den übermächtigen FC Sevilla wurde erneut der Einzug in die Gruppenphase eines internationalen Bewerbs, diesmal des UEFA-Cups versäumt.
Obwohl Co Adriaanses Team die heimische Meisterschaft dominierte wurde sein Vertrag nicht verlängert. Dies gab Red Bull am 7. April 2009 bekannt, sein Nachfolger ab Sommer 2009 wurde am 21. April vorgestellt: der Niederländer Huub Stevens, mit Schalke 04 1997 UEFA-Cup Gewinner, übernimmt die Mannschaft von seinem Landsmann.
Vereinsstruktur
Vereinsvorstand
- Vorsitzender: Rudolf Theierl
- Vorsitzender-Stellvertreter:
- Vorstandsmitglied: Mag. Walter Bachinger
- Vorstandsmitglied: Dr. Volker Viechtbauer
Geschäftsstelle
- Geschäftsführer: Markus Egger
- Teammanagement: Christoph Freund
- Teammanager: Mark Lang
- Marketingleitung: Thorsten Walz
- Presse: Thomas Blazek
Sportliche Abteilung
- Sportdirektor: Heinz Hochhauser
- Assistenz: Thomas Linke
- Cheftrainer: Jacobson "Co" Adriaanse
- Assistenztrainer: Luc Nijholt
- Assistenztrainer: Michael Streiter
- Techniktrainer: Chris Kronshorst
- Tormanntrainer: Herbert Ilsanker
- Nachwuchsleiter: Lars Søndergaard
- Nachwuchstrainer: Jakob Baumgartlinger, Mustapha Mesloub, Florian Posch, Bernhard Seonbuchner, Marek Rzepecki, Sasa Milicevic, Robert Ibertsberger
Spieler und Trainer
Aktueller Kader
Torhüter
- 01 Timo Ochs (seit 2006)
- 33 Heinz Arzberger (seit 2001)
- 31 Eddie Gustafsson (seit Winter 2009)
- 30 Wolfgang Schober (seit Sommer 2007)
Verteidiger
- 02 Laszlo Bodnar (seit 2006)
- 03 Milan Dudic (seit 2006)
- 05 Ronald Gercaliu (seit Sommer 2008)
- 14 Barry Opdam (seit Sommer 2008)
- 17 Andreas Ulmer (seit Winter 2009)
- 18 Rémo Meyer (seit 2006)
- 20 Anis Boussaidi (seit Sommer 2008)
- 23 Ibrahim Sekagya (seit 2007)
Mittelfeld
- 06 Niko Kovac (seit 2006)
- 11 Patrik Jezek (seit 2005)
- 13 Somen Tchoyi (seit Sommer 2008)
- 16 Karel Pitak (seit 2006)
- 24 Christoph Leitgeb (seit 2007)
- 26 Ernst Öbster (seit Sommer 2008)
- 27 Vladimir Janocko (seit 2006)
- 28 René Aufhauser (seit 2005)
Stürmer
- 07 Alexander Zickler (seit 2005)
- 09 Robin Nelisse (seit Sommer 2008)
- 10 Johan Vonlanthen (seit 2006)
- 21 Marc Janko (seit 2005)
- 29 Louis Clément Ngwat Mahop (seit 2007)
Bekannte ehemalige Spieler
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Trainer
- Jacobson "Co" Adriaanse (6/2008 - 5/2009)
- Giovanni Trapattoni/Lothar Matthäus (6/2006 - 5/2008). Nach der Trennung von Matthäus am 12. Juni 2007 war Trapattoni alleinverantwortlicher Trainer
- Kurt Jara (6/2005 - 5/2006)
- Manfred Linzmaier (4/2005 - 5/2005)
Titel und Erfolge
Titel
- 4x österreichischer Meister: 1994, 1995, 1997 (Austria Salzburg), 2007
- 3x Supercup-Sieger: 1994, 1995, 1997 (Austria Salzburg)
- 1x ÖFB-Hallen-Cup-Sieger: 1999 (Austria Salzburg)
- 1x Sieger des Wiener Stadthallenturniers: 1970 (Austria Salzburg)
- 2x Salzburger Landescupsieger: 1937, 1959 (Austria Salzburg)
Weitere Erfolge
- 1x UEFA-Cup-Finalist: 1994 (Austria Salzburg)
- 1x Teilnahme an der Hauptrunde der Champions League: 1994/95 (Austria Salzburg)
- 1x Mitropa-Cup-Finalist: 1971 (Austria Salzburg)
- 5x österreichischer Vizemeister: 1971, 1992, 1993 (Austria Salzburg), 2006, 2008
- 4x österreichischer Pokalfinalist: 1974, 1980, 1981, 2000 (Austria Salzburg)