| − | Das Geschlecht der '''Hagenauer''' trug vorerst den Namen [[Herren von Hagenau]], der sich nach dem Historiker [[Äbte von St. Peter|Abt]] [[Willibald Hauthaler]] in Hagenowe, Hagenower und schließlich zu Hagenauer wandelte. Die Hagenauer stammen ursprünglich aus der Gegend bei Freising in [[Bayern]] und waren im 15. Jahrhundert nach ihrem Niedergang verarmt und entmachtet. Sie konnten sich im 16. und 17. Jahrhundert wieder empor arbeiten ohne jedoch jemals ihre einstige Stellung wieder zu erlangen. Im 18. Jahrhundert wurden die Hagenauer durch Handelsgeschäfte und Nepotismus zu einer sehr einflussreichen Familie in Salzburg. Auch außerhalb von Salzburg pflegten sie freundschaftliche Kontakte zu den Mächtigen, vor allem über die Kunst und die Kirche. Bekannt ist die Familie primär durch ihre Freundschaft zur Familie der [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]] (Mozarts Geburtshaus, Mozartbriefe) und zu [[Michael Haydn]], sowie durch den Abt [[Dominikus Hagenauer|Dominikus]] von St. Peter. Sie hinterließen aber auch künstlerische Spuren in Salzburg und Umgebung wie das [[Siegmundstor]], die [[Mariensäule auf dem Domplatz| Mariensäule]] am Domplatz, oder das Schloss Freudenhain in Passau.
| + | Die Familie wurde im Jahr 993 erstmals als nobilis de Hagenau urkundlich erwähnt. Der Name des Geschlechts der '''Hagenauer''' wandelte sich nach dem Historiker [[Äbte von St. Peter|Abt]] [[Willibald Hauthaler]] von [[Herren von Hagenau]], in Hagenowe, Hagenower und schließlich zu Hagenauer. Als Herren von Hagenau hatten sie gleichzeitig drei Stammsitze inne: den Stammsitz Hagenau bei Schrobenhausen mit dem Erbbegräbnis zu Weihenstephan bei Freising, den Stammsitz Hagenau rechts der Perschling (Grenze zum Wienerwald) mit dem Erbbegräbnis ad Sanctum Hippolytum (St. Pölten) an der Traisen und den Stammsitz Hagenau bei Rott am Inn (Braunau) mit dem Erbbegräbnis Kloster Reichersberg. Die Hagenauer stammen ursprünglich aus der Gegend bei Freising in [[Bayern]] und waren im 14./15. Jahrhundert nach ihrem Niedergang verarmt und entmachtet. Sie konnten sich im 16. und 17. Jahrhundert wieder empor arbeiten ohne jedoch jemals ihre einstige Stellung wieder zu erlangen. Im 18. Jahrhundert wurden die Hagenauer durch Handelsgeschäfte und Nepotismus zu einer sehr einflussreichen Familie in Salzburg. Auch außerhalb von Salzburg pflegten sie freundschaftliche Kontakte zu den Mächtigen, vor allem über die Kunst und die Kirche. Bekannt ist die Familie primär durch ihre Freundschaft zur Familie der [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]] (Mozarts Geburtshaus, Mozartbriefe) und zu [[Michael Haydn]], sowie durch den Abt [[Dominikus Hagenauer|Dominikus]] von St. Peter. Sie hinterließen aber auch künstlerische Spuren in Salzburg und Umgebung wie das [[Siegmundstor]], die [[Mariensäule auf dem Domplatz| Mariensäule]] am Domplatz, oder das Schloss Freudenhain in Passau. |