Edmund Hager: Unterschied zwischen den Versionen

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==Leben==
==Leben==
Edmund Hager, Taufname Leopold, war der Sohn des Schneiders Leopold Hager und seiner Frau Elisabeth, geborene Zimmerebner. [[1847]] trat er in das Salzburger Priesterseminar ein. Am [[1. August]] [[1853]] wurde er von [[Erzbischof]] [[Maximilian Josef von Tarnóczy]] im [[Salzburger Dom]] zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe war er Seelsorger in verschiedenen Pfarren: [[1854]] in [[Piesendorf]], [[1857]] in [[St. Kolomann]], [[1858]] in [[Strobl]], [[1859]] in [[Dürrnberg]] bei Hallein und in [[Aigen]]. [[1863]] trat er in die Benediktinerabtei St. Peter und legte dort [[1867]] seine Ordensgelübde ab.
Edmund Hager, Taufname Leopold, war der Sohn des Schneiders Leopold Hager und seiner Frau Elisabeth, geborene Zimmerebner. [[1847]] trat er in das Salzburger Priesterseminar ein. Am [[1. August]] [[1853]] wurde er von [[Erzbischof]] [[Maximilian Josef von Tarnóczy]] im [[Salzburger Dom]] zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe war er Seelsorger in verschiedenen Pfarren: [[1854]] in [[Pfarre Piesendorf|Piesendorf]], [[1857]] in [[Pfarre St. Koloman|St. Koloman]], [[1858]] in [[Pfarre Strobl|Strobl]], [[1859]] in [[Pfarre Dürrnberg|Dürrnberg bei Hallein]] und in [[Stadtpfarre Aigen|Aigen]]. [[1863]] trat er in die Benediktinerabtei St. Peter und legte dort [[1867]] seine Ordensgelübde ab.


1867 war er Kooperator in Abtenau, dann Novizenmeister, Beichtvater, Sakristan, von 1868 bis 1871 [[Stiftsbibliothek St. Peter|Bibliothekar]], Bruderschaftssekretär, bis 1874 Extraordinarius am [[Stift Nonnberg|Nonnberg]], dann Kämmerer, Generaldirektor des Kindheit-Jesu-Werkes für Österreich.  
1867 war er Kooperator in Abtenau, dann Novizenmeister, Beichtvater, Sakristan, von 1868 bis 1871 [[Stiftsbibliothek St. Peter|Bibliothekar]], Bruderschaftssekretär, bis 1874 Extraordinarius am [[Stift Nonnberg|Nonnberg]], dann Kämmerer, Generaldirektor des Kindheit-Jesu-Werkes für Österreich.  
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Seine der Jugendarbeit gewidmeten Gründungen machten Hager zum  „''Don Bosco Österreichs''“. In Salzburg gründete er die [[St. Michaelsbruderschaft]], den [[Katholischer Bücherverein St. Peter|Katholischen Bücherverein St. Peter]] und die Erziehungsanstalt für Mädchen „Zuflucht St. Josef“ im Nonntal [[1880]]. Auch die Monatsschrift „Der christliche Kinderfreund“, die erstmals 1884 erschien, wurde von ihm gegründet. [[1895]] wurde seinen Gründungen (Innsbruck/Innrain, Volders, Mieming, Scharnitz in Tirol und Wieting in Kärnten) das Priorat zuerkannt.
Seine der Jugendarbeit gewidmeten Gründungen machten Hager zum  „''Don Bosco Österreichs''“. In Salzburg gründete er die [[St. Michaelsbruderschaft]], den [[Katholischer Bücherverein St. Peter|Katholischen Bücherverein St. Peter]] und die Erziehungsanstalt für Mädchen „Zuflucht St. Josef“ im Nonntal [[1880]]. Auch die Monatsschrift „Der christliche Kinderfreund“, die erstmals 1884 erschien, wurde von ihm gegründet. [[1895]] wurde seinen Gründungen (Innsbruck/Innrain, Volders, Mieming, Scharnitz in Tirol und Wieting in Kärnten) das Priorat zuerkannt.


Nach seinem Tod 1906 ordnete die Ordenskongregation den Umzug der Kinderfreund-Benediktiner mit ihrem Oberen Gislar Stieber in das  bayerische [[Benediktinerkloster Niederaltaich|Kloster Niederaltaich]] an.  
Nach seinem Tod 1906 ordnete die Ordenskongregation den Umzug der Kinderfreund-Benediktiner mit ihrem Oberen Gislar Stieber in das  bayerische [[Benediktinerkloster Niederaltaich|Kloster Niederaltaich]] an.
 
==Quelle==
==Quelle==
[http://www.benediktinerlexikon.de/wiki/Hager,_Edmund Benediktinerlexikon: Edmund Hager]
[http://www.benediktinerlexikon.de/wiki/Hager,_Edmund Benediktinerlexikon: Edmund Hager]