| In der Mauer an der Westseite des ''Kleinen Gartenparterres'' sind zwei Frauenköpfe verborgen. Die beiden Frauenköpfe sind auf Augenhöhe positioniert, entsprechend der natürlichen Größe einer Frau. Zu sehen ist jeweils nur der Kopf, während der Rumpf fehlt und so der Körper der Frau eingemauert zu sein scheint. Die Frauenköpfe sind aus Sandstein, einem Material, das in Salzburg nicht vorkommt. Beide Köpfe sind stark verwittert. Fest steht, dass beide Frauenköpfe bewusst an ihre Positionen gesetzt wurden; warum, ist nicht bekannt und schwierig zu deuten. Es kann sein, dass man zufällig zwei Statuen oder auch nur deren Köpfe übrig hatte und sich einfach einen Jux machen wollte, indem man ein manieristisches Element wählte, um die einfache Mauer interessant zu machen. Möglich ist auch, dass es bewusst geschah, um der Dame des Hauses oder den Hofdamen eine Andeutung zu machen. In Rom wurde die Untreue einer Vestalin hart bestraft. Jedenfalls sind die zwei verborgenen Frauen während des ganzen Jahres kaum oder gar nicht zu sehen, weil die Vegetation diese überdeckt; im Winter, wenn die Blätter abgefallen sind, da sind die zwei verborgenen Schönheiten, die dort "im Dornröschenschlaf liegen", zu sehen. | | In der Mauer an der Westseite des ''Kleinen Gartenparterres'' sind zwei stark verwitterte Frauenköpfe einfügt. Die beiden Frauenköpfe befinden sich auf Augenhöhe. Die Frauenköpfe sind aus leicht verwitterbarem Sandstein gefertigt, einem Material, das im nächsten Umfeld der Stadt Salzburg nicht abgebaut wird. Warum die beiden Frauenköpfe in die Mauer eingefügt wurden, ist nicht bekannt. Die zwei verborgenen Frauen werden während des Jahres meist von Laub überdeckt; nur im Winter sind die zwei verborgenen Schönheiten zu sehen. |