Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 5: Zeile 5:     
==Der Bachlehrweg und der Bach im Bereich der Almen==
 
==Der Bachlehrweg und der Bach im Bereich der Almen==
Im obersten Abschnitt ist der Bach vom Lehrweg aus allerdings nicht mehr sichtbar, er verbrigt sich hinter einem trotz der Nationalparkkriterien errichteten und deutlich zu nahe am Bachlauf errichteten Hochwasserschutzwall. Der den naturnahen Bachlauf stets begleitende Grauerlenbestand wurde im Bereich der Almen fast zur Gänge gerodet, der Bach wurde im Raum der Bachinseln leicht begradigt und die Inseln entfernt, in der Bachsohle wurde die großen Steine entfernt und das Bachbett maschinell geglättet, die Böschungen erhielten eine weitgehend gleichbleiobende Neigung, d.h. der Bach bekam ein einheitlich breites Bett. In dem Abschnitt oberhalb des geschlossenen Waldes ist daher der Bach nicht mehr als natürlich und nicht mehr als naturnah anzusprechen. In der Folge der Gewässerveränderungnen Maßnahmen konnten und können auch die bachnahen Almweideflächen in Fettwiesen umgewandelt und schrittweise intensiviert werden. Die sehr strukturreichen und blütenreichen Almweideflächen wichen und weichen strukturarmen und zunehmend auch blütenarmen Wiesen. Durch diesen Strukturwandel wird der Erholungswert und der naturschutzfachliche Wert des Baches und seiner Umgebung deutlich beeinträchtigt.     
+
Im obersten Abschnitt ist der Bach vom Lehrweg aus allerdings nicht mehr sichtbar, er verbrigt sich hinter einem trotz der Nationalparkkriterien errichteten und deutlich zu nahe am Bachlauf errichteten Hochwasserschutzwall. Der den naturnahen Bachlauf stets begleitende Grauerlenbestand wurde im Bereich der Almen fast zur Gänge gerodet, der Bach wurde im Raum der Bachinseln leicht begradigt und die Inseln entfernt, in der Bachsohle wurde die großen Steine entfernt und das Bachbett maschinell geglättet, die Böschungen erhielten eine weitgehend gleichbleibende Neigung, d.h. der Bach bekam ein einheitlich breites Bett, die natürlichen Verzahnugen des Baches mit seinem Umland verschwanden. In dem Abschnitt oberhalb des geschlossenen Waldes ist daher der Bach nicht mehr als natürlich und nicht mehr als naturnah anzusprechen. In der Folge der Gewässerveränderungnen Maßnahmen konnten und können auch die bachnahen Almweideflächen in Fettwiesen umgewandelt und schrittweise intensiviert werden. Die sehr strukturreichen und blütenreichen Almweideflächen wichen und weichen strukturarmen und zunehmend auch blütenarmen Wiesen. Durch diesen Strukturwandel wird der Erholungswert und der naturschutzfachliche Wert des Baches und seiner Umgebung deutlich beeinträchtigt.     
    
"'''Eines der Ziele bei der Planung des Nationalparkes Hohe Tauern war es, die letzten noch unverbauten Gletscherbäche Österreichs vom Ursprung bis in die Talniederung für die kommenden Generationen in ihrer natürlichen Dynamik zu erhalten" '''  
 
"'''Eines der Ziele bei der Planung des Nationalparkes Hohe Tauern war es, die letzten noch unverbauten Gletscherbäche Österreichs vom Ursprung bis in die Talniederung für die kommenden Generationen in ihrer natürlichen Dynamik zu erhalten" '''  
16.179

Bearbeitungen

Navigationsmenü