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== Genealogische Übersicht ==
 
== Genealogische Übersicht ==
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In Urkunden sind die Hagenauer oft mit dem Zusatz de, in, von und zu Hagenau erwähnt. Ob sich dies als reine Herkunftsbezeichnung von dem Ort Hagenau bei Ainring (wie es damals usus war) ableitete, oder ob es wie der Regestenforscher W. Hauthaler behauptet mit deren ursprünglichem Herkunftsort Hagenau bei Freising zusammenhängt, und somit die Herren von Hagenau dem Weiler Hagenau bei Ainring seinen Namen gaben, ist bisher nicht restlos geklärt. In Regesten des 16. und 17. Jahrhunderts finden wir mehrere Hagenauer aus der Sippe als Müller und Gutseigentümer in der Umgebung von Ainring. Einen Hofbesitzer Georg Hagenauer in Ainring um 1570 und den (Bruder oder Sohn) Wolf Hagenauer, Mayr zu Piding vor 1600. Wahrscheinlich der selbe ist der "ehrbahre Wolf Hagenauer von Hagenau, Müllner" dessen Namen [[1602]] anläßlich des Kaufs vom Seyfriedhof aufscheint, sowie ein Wastl (Sebastian) Hagenauer um 1580.  
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In Urkunden sind die Hagenauer oft mit dem Zusatz de, in, von und zu Hagenau erwähnt. Ob sich dies als reine Herkunftsbezeichnung von dem Ort Hagenau bei Ainring (wie es damals usus war) ableitete, oder ob es wie der Regestenforscher W. Hauthaler behauptet mit deren ursprünglichem Herkunftsort Hagenau bei Freising zusammenhängt, und somit die Herren von Hagenau dem Weiler Hagenau bei Ainring seinen Namen gaben, ist bisher nicht restlos geklärt. In Regesten des 16. und 17. Jahrhunderts finden wir jedenfalls mehrere Hagenauer als Müller und Gutsbesitzer in der Umgebung von oder in Ainring. 1554 finden wir einen Handelsangestellten namens Wastl (Sebastian) Hagenauer bei Hammerau. Im Jahre 1568 dessen Bruder (?) den Hofbesitzer Georg Hagenauer in Ainring und einen anderen (Bruder oder Sohn) um 1602 den Wolf (Wolfgang) Hagenauer, Mayr zu Piding. Dieser "ehrbahre Wolf Hagenauer, Müllner" scheint in einer Urkunde aus dem Jahr [[1602]] als Besitzer des Seyfriedhofes zu Piding auf: "darauf eine hölzerne Behausung mit Hofzimmern, Stallungen, Getreidekasten und eine Badestube".  
    
Der erste in Ainring urkundlich erwähnte Hagenauer ist Georg Hagenauer (I.) von Ainring (* ~ 1540), der [[1568]] vom Salzburger [[Domkapitel]] die Bewilligung für "etliches Zimmerholz am Högl zu vorhabenden Gepeuen" erhält. Sein Sohn ist [[Georg II. Hagenauer|Georg Hagenauer von Hagenau]], (* ~ 1585) Bauer und Müller bei [[Hammerau]]. Begraben ist dieser in [[Feldkirchen]] (Pfarre [[Ainring]], heute zu [[Oberbayern]] damals zu Salzburg gehörend). Georg II.  heiratete am [[9. Februar]] [[1614]] in Ainring Magdalena Margaretha Eschelberger (Tochter des Wolfgang Eschelberger und uxor). Sie hatten folgende Kinder:
 
Der erste in Ainring urkundlich erwähnte Hagenauer ist Georg Hagenauer (I.) von Ainring (* ~ 1540), der [[1568]] vom Salzburger [[Domkapitel]] die Bewilligung für "etliches Zimmerholz am Högl zu vorhabenden Gepeuen" erhält. Sein Sohn ist [[Georg II. Hagenauer|Georg Hagenauer von Hagenau]], (* ~ 1585) Bauer und Müller bei [[Hammerau]]. Begraben ist dieser in [[Feldkirchen]] (Pfarre [[Ainring]], heute zu [[Oberbayern]] damals zu Salzburg gehörend). Georg II.  heiratete am [[9. Februar]] [[1614]] in Ainring Magdalena Margaretha Eschelberger (Tochter des Wolfgang Eschelberger und uxor). Sie hatten folgende Kinder: