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Itzling ist ein Stadtteil im Norden der Stadt [[Salzburg]] auf der rechten [[Salzach]]seite im Norden der Landeshauptstadt. Zur Katastralgemeinde Itzling zählt auch das Salzburger Messezentrum und die "Itzlinger Au" auf der linken Salzachseite. Der Siedlungsraum von Itzling wird im Westen von der Salzach, im Norden von den Abhängen des Plainberges und der Autobahn, im Osten durch die Tauernbahn, im Südosten durch die Gleisanlagen des Hauptbahnhofs und im Süden durch die August-Gruber-Straße sowie die Erzherzog-Eugen-Straße begrenzt. In Itzling leben etwa 9.000 Bewohner.  
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Itzling ist ein Stadtteil auf der rechten [[Salzach]]seite im Norden der [[Salzburg|Landeshauptstadt Salzburg]].  
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==Katastralgemeinde==
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Zur Katastralgemeinde Itzling zählt auch das [[Messezentrum Salzburg]] und die "Itzlinger Au" auf der linken Salzachseite. Der Siedlungsraum von Itzling wird im Westen von der Salzach, im Norden von den Abhängen des [[Plainberg]]es und der [[Westautobahn]], im Osten durch die [[Westbahn]], im Südosten durch die Gleisanlagen des [[Hauptbahnhof]]s und im Süden durch die [[August-Gruber-Straße]] sowie die [[Erzherzog-Eugen-Straße]] begrenzt. In Itzling leben etwa 9.000 Bewohner (Stand 2007).  
    
== Zum Namen: ==
 
== Zum Namen: ==
altdeutsch Uzilinga, gehört zu den Ortsnamen auf –ing. Die ing-Namen stellen eine sehr alte Namensschicht innerhalb des sich ab dem 7./8. Jahrhundert etablierenden althochdeutschen Namenkorpus dar. Wenn man die Funktion dieses wohl produktivsten germanischen Suffixes betrachtet, so bezeichnet es ganz allgemein gesagt die Zugehörigkeit entweder zu einer Person (vgl. ahd. edeling 'Edler') oder zu einer Sache. Einen sehr großen Teil der ahd. -ing-Bildungen in den Ortsnamen bildet die Ableitung zu Personennamen. Es handelt sich demnach um einen Insassennamentyp, der in Folge auf die Ortschaften übertragen wurde. Dieser Typus scheint in althochdeutscher Zeit neben mehreren Formen vor allem im Nominativ Plural mit der Endung -a auf (vgl. die Formen der Erstnennung in der [[Notitia Arnonis]] N. Pl. uzilinga und liueringa). Er bezeichnet die Personengruppe um die im Stamm genannte Person und ist dann auf die Siedlungsstelle, wo diese Personengruppe sesshaft gewesen war, übertragen worden. Eine Unmenge an weiteren ebenso gebildeten -ing-Namen lässt sich anführen (vgl. die alten Notitia Arnonis-Namen Aching/Eching, Pabing, [[Anthering]] u.v.a.), was die Produktivität dieses Ortsnamentyps augenfällig demonstriert. Itzling bedeutet daher soviel wie Heim, Hof, Siedlung der Sippe Uzzo. Am [[1. Juli]] [[1935]] nach Salzburg eingemeindet.
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Altdeutsch Uzilinga, gehört zu den Ortsnamen auf –ing. Die ing-Namen stellen eine sehr alte Namensschicht innerhalb des sich ab dem [[7. Jahrhundert|7.]]/[[8. Jahrhundert]] etablierenden althochdeutschen Namenkorpus dar. Wenn man die Funktion dieses wohl produktivsten germanischen Suffixes betrachtet, so bezeichnet es ganz allgemein gesagt die Zugehörigkeit entweder zu einer Person (vgl. ahd. edeling 'Edler') oder zu einer Sache. Einen sehr großen Teil der ahd. -ing-Bildungen in den Ortsnamen bildet die Ableitung zu Personennamen. Es handelt sich demnach um einen Insassennamentyp, der in Folge auf die Ortschaften übertragen wurde. Dieser Typus scheint in althochdeutscher Zeit neben mehreren Formen vor allem im Nominativ Plural mit der Endung -a auf (vgl. die Formen der Erstnennung in der [[Notitia Arnonis]] N. Pl. uzilinga und liueringa). Er bezeichnet die Personengruppe um die im Stamm genannte Person und ist dann auf die Siedlungsstelle, wo diese Personengruppe sesshaft gewesen war, übertragen worden. Eine Unmenge an weiteren ebenso gebildeten -ing-Namen lässt sich anführen (vgl. die alten Notitia Arnonis-Namen Aching/Eching, Pabing, [[Anthering]] u.v.a.), was die Produktivität dieses Ortsnamentyps augenfällig demonstriert. Itzling bedeutet daher soviel wie Heim, Hof, Siedlung der Sippe Uzzo. Am [[1. Juli]] [[1935]] nach Salzburg eingemeindet.
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
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Das einstige Dorf Itzling entstand aus einem kleinen Weiler an der wenig bedeutsamen Straßenverbindung zwischen Salzburg und [[Bergheim]]. Die Hauptverkehrsader nach Norden lag stets am anderen Ufer der Salzach und führte über [[Liefering]]-Rott nach Saaldorf und Laufen. Der Ort entwickelte sich dabei auf einer Siedlungskante, an die im Westen die Salzach mit ihren breiten Schotterbänken und vielen Nebenarmen anschloss, und wo sich zeitweise auch ein schmaler Auwald entwickeln konnte („Caspisau“) und im Osten das weite Itzlinger Moos, dessen westlicher Teil [[Schallmoos]] hieß (das Wort leitet sich vom schalen Moos her) und dessen östlicher Teil das Langmoos war. Im Raum Itzling war bereits eine kleine [[bronzezeit]]liche Siedlung bekannt. Als Ortsbezeichnung (Uzilinga) geht der Begriff auf die baiuvarische Landnahme zurück und leitet sich von einer Kurzform von ''Utto'' (Udo) ab mit der typischen bajuvarischen Endsilbe für derartige Orte ''-ing''. Eine Urkunde erwähnt, dass Herzog Theodebert von Bayern seinem Salzburger Bischof eine Siedlung "Uzzilinga" mit 20 Häusern schenkt. Diese Häuser lagen aber wohl weit verstreut am Rande des damals großflächigen Itzlinger Moores. Im Mittelalter lag in der Nähe des heutigen Itzling (vielleicht am Plainberg?) der Landsitz eines ministerialen Ritters.  
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Das einstige Dorf Itzling entstand aus einem kleinen Weiler an der wenig bedeutsamen Straßenverbindung zwischen Salzburg und [[Bergheim]]. Die Hauptverkehrsader nach Norden lag stets am anderen Ufer der Salzach und führte über [[Liefering]]-[[Rott]] nach Saaldorf und [[Laufen]] im [[Rupertiwinkl]]. Der Ort entwickelte sich dabei auf einer Siedlungskante, an die im Westen die Salzach mit ihren breiten Schotterbänken und vielen Nebenarmen anschloss, und wo sich zeitweise auch ein schmaler Auwald entwickeln konnte („Caspisau“) und im Osten das weite Itzlinger Moos, dessen westlicher Teil [[Schallmoos]] hieß (das Wort leitet sich vom schalen Moos her) und dessen östlicher Teil das Langmoos war. Im Raum Itzling war bereits eine kleine [[Bronzezeit|bronzezeitliche]] Siedlung bekannt. Als Ortsbezeichnung (Uzilinga) geht der Begriff auf die baiuvarische Landnahme zurück und leitet sich von einer Kurzform von ''Utto'' (Udo) ab mit der typischen bajuvarischen Endsilbe für derartige Orte ''-ing''. Eine Urkunde erwähnt, dass Herzog Theodebert von Bayern seinem Salzburger Bischof eine Siedlung "Uzzilinga" mit 20 Häusern schenkt. Diese Häuser lagen aber wohl weit verstreut am Rande des damals großflächigen Itzlinger Moores. Im [[Mittelalter]] lag in der Nähe des heutigen Itzling (vielleicht am Plainberg?) der Landsitz eines ministerialen Ritters.  
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[[Bild:Schloss mirabell.jpg|thumb|300px|[[Schloss Mirabell]]]][[Wolf Dietrich von Raitenau]], der ganz am Rand des Itzlinger Moores mit dem Schloss Altenau (heute [[Schloss Mirabell]]) die stadtnahe Gegend vor der Stadt erstmals kleinräumig urbar zu machen versuchte, gab diesen moorigen Raum zur Besiedelung frei. Zuvor waren vermutlich im Weiler Itzling (abseits des ritterlichen Landhauses und allenfalls einer Mühle am Alterbach) wohl nur wenige Fischer ansässig. [[1552]] befanden sich im gesamten Landschaftsraum vor dem Linzertor nur 12 Häuser, und diese lagen großteils nicht in Itzling, sondern an der damaligen Linzerstraße gegen [[Gnigl]] zu bzw. am [[Kapuzinerberg]].  
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[[Bild:Schloss mirabell.jpg|thumb|300px|[[Schloss Mirabell]]]][[Wolf Dietrich von Raitenau]], der ganz am Rand des Itzlinger Moores mit dem [[Schloss Altenau]] (heute [[Schloss Mirabell]]) die stadtnahe Gegend vor der Stadt erstmals kleinräumig urbar zu machen versuchte, gab diesen moorigen Raum zur Besiedelung frei. Zuvor waren vermutlich im Weiler Itzling (abseits des ritterlichen Landhauses und allenfalls einer Mühle am [[Alterbach]]) wohl nur wenige Fischer ansässig. [[1552]] befanden sich im gesamten Landschaftsraum vor dem [[Inneres Ostertor|Linzertor]] nur 12 Häuser, und diese lagen großteils nicht in Itzling, sondern an der damaligen [[Wiener Straße|Linzerstraße]] gegen [[Gnigl]] zu bzw. am [[Kapuzinerberg]].  
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Die ersten Bauerngüter entstanden vermutlich erst nach der teilweise Trockenlegung des Itzlinger Mooses (genauer des westlichsten Teils des Schallmooses) unter Erzbischof [[Paris Graf von Lodron]]. Diese Trockenlegung erfolgte [[1625]] - [[1644]] durch die vielen hier stationierten, aber nicht unmittelbar kämpfenden Soldaten. Lodron errichtete dabei auch als schmalen fürsterzbischöflichen Fahrweg den Fürstenweg quer durch das Itzlinger Moos, die heutige Vogelweiderstraße, an dem sich nach und nach Herrenhöfe und zugehörige Meierhöfe ansiedelten, die teils dem Domkapitel, teils den Grafen Lodron, dem Hofurbar oder wenigen Freieigenen Bürgern gehörte.   
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Die ersten Bauerngüter entstanden vermutlich erst nach der teilweise Trockenlegung des Itzlinger Mooses (genauer des westlichsten Teils des Schallmooses) unter Erzbischof [[Paris Graf von Lodron]]. Diese Trockenlegung erfolgte [[1625]] - [[1644]] durch die vielen hier stationierten, aber nicht unmittelbar kämpfenden Soldaten. Lodron errichtete dabei auch als schmalen fürsterzbischöflichen Fahrweg den Fürstenweg quer durch das Itzlinger Moos, die heutige [[Vogelweiderstraße]], an dem sich nach und nach Herrenhöfe und zugehörige Meierhöfe ansiedelten, die teils dem [[Domkapitel]], teils den Grafen Lodron, dem [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#U|Hofurbar]] oder wenigen Freieigenen Bürgern gehörte.   
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Einige Bedeutung erhielt der Weg im späteren [[17. Jahrhundert]] als bedeutender lokaler Pilgerweg von [[Wals-Siezenheim|Wals]] über [[Maxglan]], [[Mülln]] und die Stadtbrücke nach [[Wallfahrtskirche Maria Plain]]. Um [[1800]] war Itzling (historischer Ortskern ohne verstreute Landhäuser) noch ein verschlafener Weiler mit etwa sechs kleinen Bauerngütern, der noch über keine eigene Kirche verfügte. Das einzige aus dieser Zeit erhaltene Haus im Siedlungskern von Itzling ist das einstige Höschmanngut (Itzlinger Hauptstraße 58). Damals befanden sich unweit des Ortes Itzling am Alterbach auch zwei Mühlen, die Graben- und die Kreuzermühle (heute Grabenbauernweg und Rauchenbichlerstraße). Im Zuge der Nutzung der mächtigen Lehmschicht (bis über 40 m mächtig) unter dem Torf des Moores für die Ziegelgewinnung entstanden östlich des Ortes Itzling verschiedenste Teiche und Weiher, die fast alle später wieder zugeschüttet wurden.   
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Einige Bedeutung erhielt der Weg im späteren [[17. Jahrhundert]] als bedeutender lokaler Pilgerweg von [[Wals-Siezenheim|Wals]] über [[Maxglan]], [[Mülln]] und die [[Staatsbrücke|Stadtbrücke]] zur  [[Wallfahrtskirche Maria Plain]]. Um [[1800]] war Itzling (historischer Ortskern ohne verstreute Landhäuser) noch ein verschlafener Weiler mit etwa sechs kleinen Bauerngütern, der noch über keine eigene Kirche verfügte. Das einzige aus dieser Zeit erhaltene Haus im Siedlungskern von Itzling ist das einstige Höschmanngut ([[Itzlinger Hauptstraße]] 58). Damals befanden sich unweit des Ortes Itzling am Alterbach auch zwei Mühlen, die Graben- und die Kreuzermühle (heute [[Grabenbauernweg]] und [[Rauchenbichlerstraße]]). Im Zuge der Nutzung der mächtigen Lehmschicht (bis über 40 Meter mächtig) unter dem Torf des Moores für die Ziegelgewinnung entstanden östlich des Ortes Itzling verschiedenste Teiche und Weiher, die fast alle später wieder zugeschüttet wurden.   
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Vor [[1848]] war Itzling eine kleine eigenständige Gemeinde. [[1848]] kam Itzling als Ortsteil zur Gemeinde [[Gnigl]] und bildete nach einer Gemeindereform die Doppelgemeinde Gnigl-Itzling. Einen Aufschwung, aber auch einen Wandel zum Arbeiter- und Eisenbahnort erlebte das Dorf durch den Bau der [[Westbahn]] ([[1860]]), der Giselabahn ([[1875]]) und der [[1891]] eröffneten und [[1957]] eingestellten [[Ischlerbahn]]. Die [[1896]] erbaute Oberndorfer Bahn verbindet heute als [[Salzburger Lokalbahn]] die Stadt mit dem umgebenden nördlichen [[Flachgau]].  
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Vor [[1848]] war Itzling eine kleine eigenständige Gemeinde. [[1848]] kam Itzling als Ortsteil zur Gemeinde [[Gnigl]] und bildete nach einer Gemeindereform die Doppelgemeinde Gnigl-Itzling. Einen Aufschwung, aber auch einen Wandel zum Arbeiter- und Eisenbahnort erlebte das Dorf durch den Bau der [[Westbahn]] ([[1860]]), der [[Giselabahn]] ([[1875]]) und der [[1891]] eröffneten und [[1957]] eingestellten [[Ischlerbahn]]. Die [[1896]] erbaute Oberndorfer Bahn verbindet heute als [[Salzburger Lokalbahn]] die Stadt mit dem umgebenden nördlichen [[Flachgau]].  
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Erst durch diesen Bau und Betrieb der neuen Bahnlinien nahm Itzling in kurzer Zeit einen gewaltigen Aufschwung und wurde zum Eisenbahnerort bzw. Arbeiterort. [[1868]] hatte Itzling 400 Einwohner, [[1910]] waren es bereits zehnmal so viele (3980 Einwohner). [[1903]] erst wurde die heutige Pfarrkirche (seit [[1912]] eigene Pfarre) zum heiligen Antonius von Padua eingeweiht. Der stadtnahe Teil von Itzling wurde [[1935]], der restliche, größere Teil [[1939]] eingemeindet. Der durch Eingemeindung [[1939]] ebenfalls zur Stadt Salzburg gekommene und an Itzling grenzende [[Plainberg]] mit der [[Wallfahrtskirche Maria Plain]] wurde [[1950]] im Zuge eines Gebietstausches mit der Ursprungsgemeinde Bergheim bei Salzburg gegen den schmalen Gebietsstreifen rechts der [[Salzach]] bis zum neuen Schlachthof wieder ausgemeindet.  
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Erst durch diesen Bau und Betrieb der neuen Bahnlinien nahm Itzling in kurzer Zeit einen gewaltigen Aufschwung und wurde zum Eisenbahnerort bzw. Arbeiterort. [[1868]] hatte Itzling 400 Einwohner, [[1910]] waren es bereits zehnmal so viele (3980 Einwohner). [[1903]] erst wurde die heutige [[Pfarrkirche St. Antonius]], seit [[1912]] eigene Pfarre, dem heiligen Antonius von Padua geweiht. Der stadtnahe Teil von Itzling wurde [[1935]], der restliche, größere Teil [[1939]] eingemeindet. Der durch Eingemeindung [[1939]] ebenfalls zur Stadt Salzburg gekommene und an Itzling grenzende [[Plainberg]] mit der [[Wallfahrtskirche Maria Plain]] wurde [[1950]] im Zuge eines Gebietstausches mit der Ursprungsgemeinde Bergheim bei Salzburg gegen den schmalen Gebietsstreifen rechts der [[Salzach]] bis zum neuen [[Salzburger Schlachthof]] wieder ausgemeindet.  
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Naturnahe Reste des einstigen großräumigen Moores sind heute jedenfalls im Raum Itzling nicht mehr erhalten, es ist vielmehr weitestgehend verbaut. Größere Freiflächen finden sich nur in jenem Bereich des alten Gemeindegebietes das heute zum Stadtteil [[Schallmoos]] zählt und die als Parks erhalten sind, etwa der [[Karl von Schwarz|Baron-Schwarz]]-Park (der an den maßgeblichen Erbauer der Westbahn und dessen Villa erinnert) oder das Rokokoschloss Robinighof, wo schon [[Wolfgang Amadeus Mozart]] häufig zu Gast war.
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Naturnahe Reste des einstigen großräumigen Moores sind heute jedenfalls im Raum Itzling nicht mehr erhalten, es ist vielmehr weitestgehend verbaut. Größere Freiflächen finden sich nur in jenem Bereich des alten Gemeindegebietes das heute zum Stadtteil [[Schallmoos]] zählt und die als Parks erhalten sind, etwa der [[Baron-Schwarz-Park]] (der an den maßgeblichen Erbauer der Westbahn und dessen Villa, [[Karl Freiherr von Schwarz]], erinnert) oder das Rokokoschloss [[Robinighof]], wo schon [[Wolfgang Amadeus Mozart]] häufig zu Gast war.
    
== Stadtpfarrkirche St. Antonius ==
 
== Stadtpfarrkirche St. Antonius ==
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An dieses lokale Zentrum schließt im Norden ein Wohnbereich (Einfamilienhäuser, mehrgeschoßige Wohnhäuser) zwischen Kirchenstraße, Sportplatzstraße und Rauchenbichlerstraße an, dessen natürliche Grenze der Alterbach bildet. Richtung Westbahn überwiegt eine lockerere Verbauung mit Einfamilienhäusern und Gärten (Zweigstraße, Alterbachstraße).
 
An dieses lokale Zentrum schließt im Norden ein Wohnbereich (Einfamilienhäuser, mehrgeschoßige Wohnhäuser) zwischen Kirchenstraße, Sportplatzstraße und Rauchenbichlerstraße an, dessen natürliche Grenze der Alterbach bildet. Richtung Westbahn überwiegt eine lockerere Verbauung mit Einfamilienhäusern und Gärten (Zweigstraße, Alterbachstraße).
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Der Bereich im Osten der Kirche wurde erst ab den 1970-er Jahren verbaut (Seniorenheim Itzling, Gehörlosenheim). Der ursprünglich von der Schule zum ehemaligen Arbeiterheim führende Pfarrweg wurde im Verlauf dieser Neustrukturierung nach Osten verlegt und führt heute am Rande eines Spielplatzes vorbei Richtung Seniorenheim. An der Kirchenstraße befindet sich das Pfarrzentrum Itzling mit Antoniussaal und Pfarrsaal und das Arbeiterbegegnungszentrum (ABZ). Richtung Westbahn liegt die Obuskehre Pflanzmann der [[Stadtbus|Stadtbuslinie]] {{Symbol-Obuslinie|3}}. Der Name Pflanzmann stammt von einem Gasthaus und einer Landwirtschaft, die aber vor etwa einem halben Jahrhundert eingestellt wurden. Der Name hat sich aber bis heute erhalten. Östlich der Obuskehre befinden sich die so genannten Pflanzmann-Gründe, die seit 2004 dicht verbaut werden sollten, was aber auf Grund von massiven Einwänden wegen vermuteter Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg und der Nähe des Tanklagers (im drüberen Itzling) und der damit verbundenen Gefährdung (nach der EU-Seveso-Richtlinie) bisher nicht möglich war.
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Der Bereich im Osten der Kirche wurde erst ab den 1970-er Jahren verbaut (Seniorenheim Itzling, Gehörlosenheim). Der ursprünglich von der Schule zum ehemaligen Arbeiterheim führende Pfarrweg wurde im Verlauf dieser Neustrukturierung nach Osten verlegt und führt heute am Rande eines Spielplatzes vorbei Richtung Seniorenheim. An der Kirchenstraße befindet sich das Pfarrzentrum Itzling mit Antoniussaal und Pfarrsaal und das Arbeiterbegegnungszentrum (ABZ). Richtung Westbahn liegt die Obuskehre Pflanzmann der [[Stadtbus|Stadtbuslinie]] {{Symbol-Obuslinie|3}}. Der Name Pflanzmann stammt von einem Gasthaus und einer Landwirtschaft, die aber vor etwa einem halben Jahrhundert eingestellt wurden. Der Name hat sich aber bis heute erhalten. Östlich der Obuskehre befinden sich die so genannten Pflanzmann-Gründe, die seit 2004 dicht verbaut werden sollten, was aber auf Grund von massiven Einwänden wegen vermuteter Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg und der Nähe des Tanklagers (im drüberen Itzling) und der damit verbundenen Gefährdung (nach der EU-Seveso-Richtlinie<ref>siehe [Richtlinie 96/82/EG (Seveso-II-Richtlinie) Wikipedia Deutschland Seveso-II-Richtlinie]</ref>) bisher nicht möglich war.
    
Der Bereich südlich der Pfarrkirche an der Kirchenstraße ist die Heimat der Freiwilligen Feuerwehr Itzling. Weiter südlich befindet sich noch eine größere unverbaute Fläche gegenüber dem Müllauer-Bauern und der Müllauer-Kapelle, nicht weit von der Einmündung der Kirchenstraße in die Itzlinger Hauptstraße.
 
Der Bereich südlich der Pfarrkirche an der Kirchenstraße ist die Heimat der Freiwilligen Feuerwehr Itzling. Weiter südlich befindet sich noch eine größere unverbaute Fläche gegenüber dem Müllauer-Bauern und der Müllauer-Kapelle, nicht weit von der Einmündung der Kirchenstraße in die Itzlinger Hauptstraße.
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* [[Techno-Z]]
 
* [[Techno-Z]]
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==Quellen==
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==Fußnote==
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<references/>
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==Quelle==
 
siehe [[Salzburg stadtteilnamen]]  
 
siehe [[Salzburg stadtteilnamen]]