Es befand sich im prunkvoll ausgestatteten Erdgeschoss des [[Grand Hotel de l'Europe (Bad Gastein)|Grand Hotel de l'Europe]], wo es bis [[12. September]] [[2015]] in Betrieb war. Die Spielkonzession endete am [[31. Dezember]] 2015.
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Es befand sich im prunkvoll ausgestatteten Erdgeschoss des [[Grand Hotel de l'Europe (Bad Gastein)|Grand Hotel de l'Europe]] in den nördlich gelegenen Räumen sowie im anschließenden hohen einstöckigen Anbau auf rund eintausend Quadratmetern bis [[12. September]] [[2015]]. Die Spielkonzession endete am [[31. Dezember]] 2015.
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Die Casino Austria waren längere Zeit auf der Suche nach einem Käufer. Im Jänner [[2024]] informierten die "[[Salzburger Nachrichten]]" exklusiv, dass der deutsche Wirtschaftspsychologe und Verhandlungsberater Jack Lord Nasher Awakemian-Doerr das Casino im Grand Hotel erworben hatte. Nicht einmal der Bürgermeister wusste davon. Der 44-jährige Nasher betreibt in [[München]] ein Verhandlungsinstitut - für dieses suchte er Seminarräume. Im ehemaligen Casino in Bad Gastein wurde er fündig. Aus einem Teil der Casino-Räumlichkeiten soll eine ''Eventlocation'' werden - beispielsweise für Seminare und Hochzeiten. Einen Teil der Räume, rechts von der Lobby, möchte er als Büros oder Ladenfläche vermieten - "mit Balkonen und Wasserfallblick". Im Kaufvertrag habe Nasher den Casinos Austria zusichern müssen, dass kein Casino mehr in das ehemalige Hotel einziehen werde.
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Auch an einem Namen und an einer ''Website'' hat Nasher schon gearbeitet: "Ich habe mich lange mit dem Objekt und seiner Historie beschäftigt und herausgefunden, dass Ferdinand, Zar von Bulgarien, vor mehr als 100 Jahren sein Gspusi<ref>Liebschaft</ref> öfters in den Räumlichkeiten traf und mit ihr in just diesen Sälen dinierte und feixte." Dieser Zar sei laut Nasher inkognito in Gastein abgestiegen mit einem Fantasienamen: "Graf Murany". Diese kuriose und auch etwas verwegene Geschichte hat den Verhandlungsexperten inspiriert, die Räumlichkeiten künftig "das Murany" zu nennen.