Heinrich Clessin: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Heinrich Clessin''' (* [[6. Mai]] [[1880]] [[Salzburg]]; † [[1. Mai]] [[1950]] ebenda) war ein Salzburger | '''Heinrich Clessin''' (* [[6. Mai]] [[1880]] in [[Salzburg]]; † [[1. Mai]] [[1950]] ebenda) war ein Salzburger Magistratsbeamter und Politiker der [[GDVP|Großdeutschen Volkspartei]]. | ||
==Leben == | == Leben == | ||
Heinrich Clessin besuchte von 1890 bis 1898 das [[Akademisches Gymnasium|k. k. Staatsgymnasium]] in Salzburg, an dem er [[1898]] die Reifeprüfung ablegte. 1898 bis 1902 studierte er die Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck und trat [[1903]] in den Dienst des Magistrats Salzburg. [[1917]] wurde er zum Magistratsrat, [[1933]] zum Magistratsdirektor. | |||
=== | === Politik === | ||
Er war vom [[4. März]] [[1919]] bis zum [[9. November]] [[1920]] Mitglied der konstituierenden Nationalversammlung und anschließend bis zum [[1. Oktober]] [[1930]] [[Nationalratsabgeordneter|Abgeordneter]] zum Nationalrat. Dort war er stellvertretender Obmann des GDVP-Abgeordnetenverbandes. | |||
Von [[1923]] bis [[1927]] war er zudem Mitglied des [[Salzburger Gemeinderat|Gemeinderates]] der [[Stadt Salzburg]]. | |||
Von 1923 bis [[1931]] war Clessin Salzburger Landesparteiobmann der [[Großdeutsche Volkspartei|Großdeutschen Volkspartei]] (GDVP). [[1932]] trat er aus der Partei aus. | |||
Von | |||
=== Magistratsdirektor === | |||
Heinrich Clessin war vom 16. Oktober [[1933]] bis zum 18. März [[1938]] und vom 9. Mai [[1945]] bis zum 31. März [[1948]] [[Magistrat Salzburg|Magistratsdirektor]]. | Heinrich Clessin war vom 16. Oktober [[1933]] bis zum 18. März [[1938]] und vom 9. Mai [[1945]] bis zum 31. März [[1948]] [[Magistrat Salzburg|Magistratsdirektor]]. | ||
Nach dem Übergang zur Ständestaatsdiktatur ([[1934]]) stellte sich Clessin auf die Seite des Regimes, indem er für Zwecke politischer Säuberung „politisch unzuverlässige“ Magistratsbeamte benannte. Dies wurde von den Betroffenen wie auch von seinen ehemaligen politischen Weggefährten übel vermerkt und war für seine gleich nach dem [[Anschluss]] im März [[1938]] erfolgende Amtsenthebung und bald folgende Zwangspensionierung maßgeblich. | Nach dem Übergang zur Ständestaatsdiktatur ([[1934]]) stellte sich Clessin auf die Seite des Regimes, indem er für Zwecke politischer Säuberung „politisch unzuverlässige“ Magistratsbeamte benannte. Dies wurde von den Betroffenen wie auch von seinen ehemaligen politischen Weggefährten übel vermerkt und war für seine gleich nach dem [[Anschluss]] im März [[1938]] erfolgende Amtsenthebung und bald folgende Zwangspensionierung maßgeblich. | ||
Diese Maßregelung durch das [[NSDAP|NS-Regime]] empfahl ihn nach dessen Untergang wiederum für eine zweite Amtszeit. | Diese Maßregelung durch das [[NSDAP|NS-Regime]] empfahl ihn nach dessen Untergang 1945 wiederum für eine zweite Amtszeit. [[1948]] wurde er pensioniert. | ||
==Quellen== | == Quellen == | ||
* [http://www.parlament.gv.at/WW/DE/PAD_00183/pad_00183.shtml Biographie auf der Parlaments-Homepage.] | * [http://www.parlament.gv.at/WW/DE/PAD_00183/pad_00183.shtml Biographie auf der Parlaments-Homepage.] | ||
* [[Richard Voithofer]], | * [[Richard Voithofer]], | ||
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[[Kategorie:Beamter | [[Kategorie:Person (Politik)]] | ||
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne | [[Kategorie:Salzburger Gemeinderat]] | ||
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter]] | |||
[[Kategorie:Nationalratsabgeordneter]] | |||
[[Kategorie:Beamter]] | |||
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]] | |||
[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]] | |||
[[Kategorie:Geboren 1880]] | |||
[[Kategorie:Gestorben 1950]] | |||