Konzentrationslager Dachau: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 22. Mai 2021, 07:30 Uhr
Das Konzentrationslager Dachau war der größte und am weitesten verzweigte Konzentrationslagerkomplex des nationalsozialistischen Regimes.
Salzburgbezug
In diesem Konzentrationslager wurden auch zahlreiche Salzburger gefangen gehalten und gequält, viele ermordet.
Am 1. April 1948 fand in Erinnerung an die ersten Transporte von Österreichern in das KZ Dachau eine Feier statt. 120 Personen kamen zu dieser Gedenkfeier nach Salzburg. Im Großen Saal des Mozarteums wurden die „Dachauer Gesänge“, komponiert vom Salzburger Polizeidirektor Richard Böhm, aufgeführt.
Zum größten und am weitesten verzweigten Konzentrationslager machten das KZ Dachau seine zahlreichen Außenlager und Außenkommandos, die es auch auf Salzburger Landesgebiet gab, insbesondere die Außenlager
- Hallein
- Salzburg-Hellbrunner Allee
- St. Gilgen am Wolfgangsee
- Plainfeld - Pabenschwandt
- KZ-Außenlager Fischhorn
Salzburger im KZ Dachau
- Gustav Canaval, österreichischer Journalist und Mitherausgeber sowie Chefredakteur der "Salzburger Nachrichten"
- Hofrat Marko Feingold Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg
- Guido Kopp, bayerischer Revolutionär und Salzburger Verleger
- Andreas Rieser, katholischer Priester
- Gustav Edler von Remiz, Besitzer des Schlosses Fuschl
Salzburger im KZ Dachau umgekommen
- Valentin Aglassinger, sozialdemokratischer Gemeinderat in Gnigl
- Johann Facinelli, Gastwirt, Hilfspolizist bei der Niederschlagung des Naziputsches 1934
- Dr. Johann Langer, ehemaliger Richter am Landesgericht Salzburg, begeht nach Quälereien durch die SS im KZ Dachau Selbstmord
- Eugen Pfeiffer, Widerstandskämpfer
- Hans Prodinger
- Heinrich Summereder, Pfarrer
- Hermann Koller
- Johann Jankiewicz, polnischer Zwangsarbeiter
- Josef Ufferdinger
Weiterführend
Für Informationen zum Thema Konzentrationslager Dachau, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema.